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Die Ohnmacht des Spekulativen : Elemente einer Poetik von Hegels 'Phänomenologie des Geistes'

معرفی کتاب «Die Ohnmacht des Spekulativen : Elemente einer Poetik von Hegels 'Phänomenologie des Geistes'» نوشتهٔ Ivan A Boldyrev; Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG، منتشرشده توسط نشر Brill در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In diesem Buch wird Hegels Phänomenologie des Geistes als ein literarischer Text gedeutet, der seine Überzeugungskraft aus der Lektüre anderer Texte schöpft. Untersucht werden die politischen und ästhetischen Konsequenzen dieser Interpretation. Das dialektische Philosophieren ist ein Bedürfnis, die vergangenen Gedankensysteme – die Texte – in ihrer eigenen Logik als mangelhafte aufzuweisen und zu überwinden, um dadurch die letzte spekulative Synthese zu etablieren. Aber dieselbe Operation macht – so die Hauptthese des Buches – das Spekulative selbst verwundbar, das damit in seiner unselbständigen Verfassung und in seinem Scheitern aufgewiesen wird. Die im Buch dargestellten Gesten des Anleihens und der Affinität sind nicht nur für Hegels Stil prägend. Sie können auch das Dialektische selber neu bestimmen – als eine verschwindende, fast unmögliche Stimme, eine Bemühung, aus der Verschränkung unvereinbarer, konfligierender Diskurse einen Sinn zu gewinnen. Inhalt 5 Danksagung 7 Einleitung 9 Kapitel 1 Phänomenologie des Geistes als ein literarischer Text – Ansätze und Konsequenzen 15 1.1 Hegel verleugnen 15 1.2 Poetik? 17 1.3 Phänomenologie des Geistes? 20 1.4 Phänomenologie als Literatur, buchstäblich: Gattungen und Affinitäten 25 1.5 Literarische Phänomenologie: vom Geist zur Entgeisterung 29 1.6 Literaturproblem 31 1.7 Fazit (frühzeitig) 36 Kapitel 2 Intertextualität in der Phänomenologie des Geistes, oder: Vom Indiskreten des Dialogs 39 2.1 Ideengeschichtliche Vorüberlegungen 40 2.2 Zitat 1. Spaltungen der Partikularität 41 2.3 Zitat 2. Ausschweifung des Entfremdeten 47 2.4 Rameau revenant: Zur Hinfälligkeit der Dialektik 51 Kapitel 3 Den Geist ersetzen, oder: Die Kreditform der Dialektik 61 3.1 Reichtum und Eigentum in der Phänomenologie des Geistes 62 3.2 Geld als Text und als Lebensform 66 3.3 Zur Logik des Mammons (Zitat 3): Verflüssigung, Liebe und Ansteckung 73 3.4 Monetäre Ordnung der Aufklärung 81 3.5 Liebe und Vergeudung 83 3.6 Geldzeit 86 3.7 Gabe und Gleichgültigkeit 88 3.8 Über die Stellvertretung 90 Kapitel 4 Gewissheit des Geistes und politische Form 95 4.1 Des Geistes Selbstbegegnung 96 4.2 Akt 1: Moralität als Heuchelei 98 4.3 Akt 2: Einsamkeit des Gewissens 101 4.4 Koda: Schöne Seele, das Böse und die Verzeihung 106 4.5 Die erste Annäherung: Politisch lesen 111 4.6 Über die politische Ohnmacht 120 4.7 Spekulatives Sprachbinden 127 Kapitel 5 Schönheit der Seele, Unentrinnbarkeit der Ironie 139 5.1 Texte des Gewissens 139 5.2 Unaussprechliche Gemeinschaft 150 5.3 Politik der Singularitäten 153 5.4 Die ewige Ironie der Spekulation 160 5.5 Fazit: Lektüren lesen 175 Kapitel 6 Zum Ende: Poetik der Vergängnis 179 6.1 Notiz über eine Fußnote (in der Notiz über eine Fußnote) 181 6.2 Die Zeit, die schwächt 184 6.3 Zeit der Schrift 190 6.4 Elemente einer Poetik 193 6.5 Die letzten Zeilen, das vorletzte Wort 199 6.6 Stil und Zeit: Hegel, stotternd 205 Schlusswort: Über das Schutzlose 209 Literatur 213 Register 227
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