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Die Neuerfindung des Sozialen - Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus (3., unveränderte Auflage 2013)

معرفی کتاب «Die Neuerfindung des Sozialen - Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus (3., unveränderte Auflage 2013)» نوشتهٔ Stephan Lessenich، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Sozialstaat befindet sich in einer Phase nachhaltiger Umbrüche. Dies ist mittlerweile Allgemeingut. Doch wie dieser Wandel, ja diese »Krise« näher zu bestimmen ist - darüber herrscht alles andere als Klarheit. Die vorherrschenden Diskurse über die Demontage bzw. den »neoliberalen« Rückzug des Sozialstaats greifen zu kurz. Dieses Buch schlägt dagegen vor, den Wandel vom (ver-)sorgenden zum aktivierenden und investiven Sozialstaat als fundamentale Achsenverschiebung im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu verstehen: als Neuerfindung des Sozialen. Es zeigt die Konturen einer »Aktivgesellschaft«, in der Mobilität, Flexibilität und Produktivität zu politischen Steuerungsformeln individuellen Selbstzwangs verkommen. Nicht länger das Wohlergehen der einzelnen Bürger steht im Vordergrund, sondern vielmehr die Wohlfahrt der »gesellschaftlichen Gemeinschaft«. Damit wird nicht weniger als das Grundversprechen der Moderne aufgegeben: ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der Sozialstaat befindet sich in einer Phase nachhaltiger Umbrüche. Dies ist mittlerweile Allgemeingut. Doch wie dieser Wandel, ja diese" Krise"näher zu bestimmen ist - darüber herrscht alles andere als Klarheit. Die vorherrschenden Diskurse über die Demontage bzw. den" neoliberalen"Rückzug des Sozialstaats greifen zu kurz. Dieses Buch schlägt dagegen vor, den Wandel vom (ver- )sorgenden zum aktivierenden und investiven Sozialstaat als fundamentale Achsenverschiebung im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu verstehen: als Neuerfindung des Sozialen. Es zeigt die Konturen einer" Aktivgesellschaft", in der Mobilität, Flexibilität und Produktivität zu politischen Steuerungsformeln individuellen Selbstzwangs verkommen. Nicht länger das Wohlergehen der einzelnen Bürger steht im Vordergrund, sondern vielmehr die Wohlfahrt der" gesellschaftlichen Gemeinschaft". Damit wird nicht weniger als das Grundversprechen der Moderne aufgegeben: ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Stephan Lessenich ist Professor für Vergleichende Gesellschafts- und Kulturanalyse am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine jüngsten Veröffentlichungen zum Thema des Bandes:" Deutschland - eine gespaltene Gesellschaft", Frankfurt/New York 2006 (Herausgeber gemeinsam mit Frank Nullmeier);" Den Sozialstaat neu denken", Hamburg 2005 (gemeinsam mit Andrea Nahles, Jürgen Peters u.a.);" Wohlfahrtsstaatliche Grundbegriffe. Historische und aktuelle Diskurse", Frankfurt/New York 2003 (Herausgeber) sowie" Dynamischer Immobilismus. Kontinuität und Wandel im deutschen Sozialmodell", Frankfurt/New York 2003 Der Sozialstaat befindet sich in einer Phase nachhaltiger Umbrüche. Dies ist mittlerweile Allgemeingut. Doch wie dieser Wandel, ja diese »Krise« näher zu bestimmen ist - darüber herrscht alles andere als Klarheit. Die vorherrschenden Diskurse über die Demontage bzw. den »neoliberalen« Rückzug des Sozialstaats greifen zu kurz. Dieses Buch schlägt dagegen vor, den Wandel vom (ver-)sorgenden zum aktivierenden und investiven Sozialstaat als fundamentale Achsenverschiebung im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu verstehen: als Neuerfindung des Sozialen. Es zeigt die Konturen einer »Aktivgesellschaft«, in der Mobilität, Flexibilität und Produktivität zu politischen Steuerungsformeln individuellen Selbstzwangs verkommen. Nicht länger das Wohlergehen der einzelnen Bürger steht im Vordergrund, sondern vielmehr die Wohlfahrt der »gesellschaftlichen Gemeinschaft«. Damit wird nicht weniger als das Grundversprechen der Moderne aufgegeben: ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sozialstaat,Kapitalismus,Sozialer Wandel,Politik,Gesellschaft,Sozialpolitik,Politikwissenschaft,Soziologie,Capitalism,Politics,Society,Social Policy,Political Science,Sociology Inhalt 1. »What’s going on?« Der Sozialstaat im Wandel Die Bedeutung der Sozialpolitik Der Wandel des Sozialstaats Die Chance der Soziologie 2. Die Erfindung des Sozialen: Zur historischen Soziologie des Sozialstaats Warum »Sozialstaat«? Was ist der Sozialstaat? Wie kam es zum Sozialstaat? 3. Wohlfahrt für »alle«: Der Sozialstaat im »goldenen Zeitalter« Die nationale Solidargemeinschaft Modelle der Solidarität Der »automobile« Sozialstaat 4. Die Neuerfindung des Sozialen: Sozial-Politik im flexiblen Kapitalismus Ein Zeitalter wird beerdigt: Das Ende des »Versorgungsstaats« Der bewegte Mensch: Die neue Regierung des Sozialen »Fördern und fordern«: Die Arbeit an der Aktivgesellschaft »Frauen und Kinder zuerst«: Produktivismus zum Wohlfühlen »Junges Alter«: Betriebsamkeit als gesellschaftliches Gut »Selber schuld«: Früh übt sich, wer aktiv sein soll »Fit statt fett«: Die Wissensgesellschaft und ihr Sozialprodukt 5. »Where should we be going?« Die Zukunft des Sozialstaats Mobilität und Kontrolle Kapitalismus, Sozialstaat und Demokratie Die Neuerfindung der Sozialkritik Literatur Editorische Notiz Der Sozialstaat befindet sich in einer Phase nachhaltiger Umbrüche. Dies ist mittlerweile Allgemeingut. Doch wie dieser Wandel, ja diese "Krise" näher zu bestimmen ist - darüber herrscht alles andere als Klarheit. Die vorherrschenden Diskurse über die Demontage bzw. den "neoliberalen" Rückzug des Sozialstaats greifen zu kurz. Dieses Buch schlägt dagegen vor, den Wandel vom (ver- )sorgenden zum aktivierenden und investiven Sozialstaat als fundamentale Achsenverschiebung im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu verstehen: als Neuerfindung des Sozialen. Es zeigt die Konturen einer "Aktivgesellschaft", in der Mobilität, Flexibilität und Produktivität zu politischen Steuerungsformeln individuellen Selbstzwangs verkommen. Nicht länger das Wohlergehen der einzelnen Bürger steht im Vordergrund, sondern vielmehr die Wohlfahrt der "gesellschaftlichen Gemeinschaft". Damit wird nicht weniger als das Grundversprechen der Moderne aufgegeben: ein selbstbestimmtes Leben zu führen Stephan Lessenich. Includes Bibliographical References (p. [143]-166).
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