معرفی کتاب «Die Mystik und die Sinne: Eine religionshistorische Untersuchung am Beispiel Bernhards von Clairvaux (Beitrage Zur Europaischen Religionsgeschichte (Berg)) (German Edition)» نوشتهٔ Döbler, Marvin، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht; Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Mysticism has fascinated scholars of Religion since the beginning of the History of Religions (Religionswissenschaft) as academic discipline. Meanwhile, German scholarship has turned away from phenomenology. This cultural turn has resulted in a perceived need for a non-essentialist terminology on which a systematic discipline can be built. This study attempts to describe the theological roots of theories about mysticism in the German History of Religions and their implications for the current debate, demonstrates its descriptive potential, advocates a text-based approach and raises specific aisthetic questions: how do mysticism and the role and function of the physical senses in Bernhard of Clairvaux' Sermons on the Canticle fit together and how are they connected with his opinions on art and music? Mystik hat Religionswissenschaftler seit den Anfängen der Disziplin fasziniert. Doch wie kann sich eine post-phänomenologische Religionswissenschaft Mystik nähern? Darf sie angesichts der häufig konstatierten Begriffsverwirrung überhaupt von ihr reden? Wenn ja, wie kann sie es tun? Marvin Döbler widmet sich dem Zisterzienser Bernhard von Clairvaux (1090-1153), dem charismatischen Abt von Clairvaux. Methoden und Beschreibungstiefe der Religionswissenschaft werden in der dichten Beschreibung der Mystik in Bernhards Predigten über das Hohelied exemplarisch aufgezeigt und vor dem Hintergrund der Mystikdiskurse der Moderne kontextualisiert. Dabei werden die Sermones super cantica aber gerade nicht aus dem Kontext ihrer Entstehung gerissen. Döbler folgt Bernhard bei der Entwicklung der Gedanken einzelner Predigten und nutzt dabei die Religionsaisthetik - nicht eine Theorie des Schönen, sondern der Sinne -, um sich Bernhard beschreibend anzunähern. So erscheint Bernhards Mystik dann nicht mehr als bloße religiöse Spitzenerfahrung, sondern ist eingebettet in die Gesamtkonzeption seiner monastischen Lebenswelt. Seine monastische Theologie wurzelt im Alltag der Mönche, gibt antike Bildung und Wissen nicht preis und soll den ganzen Menschen in seiner Körperlichkeit und Geistigkeit ansprechen
Mystik hat Religionswissenschaftler seit den Anfängen der Disziplin fasziniert. Doch wie kann sich eine post-phänomenologische Religionswissenschaft Mystik nähern? Darf sie angesichts der häufig konstatierten Begriffsverwirrung überhaupt von ihr reden? Wenn ja, wie kann sie es tun? Marvin Döbler widmet sich dem Zisterzienser Bernhard von Clairvaux (1090-1153), dem charismatischen Abt von Clairvaux. Methoden und Beschreibungstiefe der Religionswissenschaft werden in der dichten Beschreibung der Mystik in Bernhards Predigten über das Hohelied exemplarisch aufgezeigt und vor dem Hintergrund der Mystikdiskurse der Moderne kontextualisiert. Dabei werden die Sermones super cantica aber gerade nicht aus dem Kontext ihrer Entstehung gerissen. Döbler folgt Bernhard bei der Entwicklung der Gedanken einzelner Predigten und nutzt dabei die Religionsaisthetik – nicht eine Theorie des Schönen, sondern der Sinne –, um sich Bernhard beschreibend anzunähern. So erscheint Bernhards Mystik dann nicht mehr als bloße religiöse Spitzenerfahrung, sondern ist eingebettet in die Gesamtkonzeption seiner monastischen Lebenswelt. Seine monastische Theologie wurzelt im Alltag der Mönche, gibt antike Bildung und Wissen nicht preis und soll den ganzen Menschen in seiner Körperlichkeit und Geistigkeit ansprechen.
Marvin Döbler. Revised Thesis (doctoral) - Universität Bayreuth Und Bremen, 2010. Includes Bibliographical References And Indexes.