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Die Mosereden Im Deuteronomium: Eine Kanonorientierte Untersuchung (Forschungen Zum Alten Testament) (German Edition)

معرفی کتاب «Die Mosereden Im Deuteronomium: Eine Kanonorientierte Untersuchung (Forschungen Zum Alten Testament) (German Edition)» نوشتهٔ Johannes Taschner، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2008. این کتاب در 7 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

English summary: In Deuteronomy, Moses repeats known facts of history in retrospect from a new angle. In contrast to the unaffected biblical narrator, a vulnerable human being takes the floor at the threshold of the Promised Land: Moses as an eye witness, who experiences for himself the consequences of the events he has been describing. This change of the point of view can only be adequately appreciated if Deuteronomy is interpreted consistently against the backdrop of the four preceding books of the Torah. Johannes Taschner shows how history is remembered in the speeches given by Moses and the significance of explaining history in order to understand the present. German description: In den ersten vier Buchern des Pentateuch werden die dargestellten Ereignisse aus der Perspektive eines Erzahlers geschildert, der selbst vollig in den Hintergrund tritt. Mose bekommt als tragende Figur innerhalb dieses grossen von Ex bis Num dargestellten Geschichtsbogens ein pragnantes Gesicht. Nach dem biblischen Erzahler ergreift am Ende der Tora Mose selbst als profilierter Erzahler das Wort. Er ist Augenzeuge, der das Erlebte einer neuen Generation an der Schwelle zum verheissenen Land mit auf den Weg gibt. Damit ist im Buch Deuteronomium eine vollig neue Erzahlsituation gegeben.Johannes Taschner vergleicht die Darstellung der Ereignisse in den ersten vier Buchern des Pentateuch mit den Versionen im Deuteronomium unter dem Gesichtspunkt der unterschiedlichen Erzahlperspektiven. Ausgerechnet auf die Kundschaftererzahlung und die Geschehnisse am Sinai bzw. Horeb greift Mose in dieser besonderen Redesituation ausfuhrlich zuruck. Bei beiden Ereignissen raumt Gott seinem Volk eine zweite Chance ein. An Horeb geschieht dies durch die Erneuerung der Tafeln. Nach der verspielten ersten Landnahme steht die zweite Chance nach erfolgtem Generationswechsel noch aus. Die neue Generation ist zum Zeitpunkt der Rede des Mose dabei, sie zu ergreifen. Wenn nun die Kundschaftergeschichte die Moserede eroffnet, wird deutlich, dass die bevorstehende Landnahme und die Gnade Gottes das Grundthema aller Reden darstellen. Mose teilt der neuen Generation Israels all das aus der Zeit der Eltern noch einmal mit, was sie braucht, um die Moglichkeit zu nutzen, die die Eltern beim ersten Landnahmeversuch verspielt haben. Cover Widmung Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung: Die beiden Erzähler in der Tora 1. Hinführung 2. Die „Zwischenstellung“ des Deuteronomiums in diachronen Untersuchungen 3. Die beiden Erzählebenen als Ausgangspunkt synchroner Analysen 1. Kapitel: Theoretische Grundlegung 1. „Kanon“ als wesentlicher Aspekt der Bibelauslegung 1.1. Der „canonical approach“ 1.2. Herausforderungen der Endgestalt 1.3. Grenzen der Interpretation 1.4. Die produktive Rolle des Lesers 1.5. „Hermeneutische Inversion“ 1.6. ‚Funktion‘ der Texte 1.7. Schrift und Inspiration 1.8. Besondere Merkmale biblischer Interpretation 1.8.1. Die Glaubensgemeinschaft 1.8.2. Die theologische Bedeutung der Brüche und Spannungen 1.8.3. Bibel als Geschichtsbuch 1.8.4. Die unterschiedlichen Perspektiven 1.8.5. Kanon und Glaubensgemeinschaft 2. Erzählen als Logik von Geschichte: die vier Typen historischen Erzählens 3. Der Perspektivenwechsel zwischen biblischem Erzähle rund Mose 3.1. Theoretische Überlegungen zur Erzählsituation 3.1.1. Modus 3.1.2. Person 3.1.3. Perspektive 3.1.4. Der Typenkreis 3.2. Die Unterscheidung von „Fabel“ und „Sujet“ 3.3. Die biblische Erzählsituation 3.4. Mose als Erzähler 3.4.1. Mose – biblisch gesehen 3.4.2. Mose – historisch gesehen 3.4.3. Mose – „erzähltechnisch“ gesehen 3.5. Die Mosereden als Abschluss der Tora 3.6. Circulus vitiosus oder hermeneutischer Zirkel? 3.7. Zielsetzung der vorliegenden Arbeit Kapitel 2: Ein Geschehen – zwei Versionen 1. Argumentationsstrukturen im Deuteronomium 1.1. Problem des Gliederns: Die Zeitenfolge 1.1.1. Die Passagen des biblischen Erzählers als Gliederungsmerkmale und chronologisches Gerüst 1.1.2. Der Generationswechsel als Zeitpunkt der Rede 1.2. Die Mosereden als Bestandteil des Moabbundes 1.3. Die unterschiedlichen Ereignisfolgen – eine erste Gesamtschau 1.3.1. Aufbau der Argumentationsfiguren in Dtn 4 1.3.2. Geschichtssummarien 2. Die Erzelternzeit 2.1. Hinführung 2.2. Die Erzelternzeit aus der Sicht des biblischen Erzählers 2.3. Die „Väter“ im Deuteronomium 2.3.1. Die „Zuschwörung“ des Landes 2.3.2. Die „Zuschwörung“ der Bundesverpflichtung 3. Der Exodus 3.1. Hinführung 3.2. Der Exodus in der Perspektive des biblischen Erzählers 3.3. Der Exodus als Erinnerungsfigur in der Moserede 3.3.1. Der Dekalog als „Zitat“ 3.3.2. Exodus als Begründung für das „Bewahren der Gebote“ 3.3.3. Jhwh verleugnet seine Befreiungstat (Dtn 9,12) 3.3.4. Die Augenzeugenschaft in Dtn 11,1–7 3.3.5. Der Exodus als Grundvoraussetzung der Landnahme 3.3.6. Die Freiheit im Land als Ziel 3.3.7. Fazit 4. Zur Epocheneinteilung in den Mosereden 4.1. Der Ausblick über das Exil hinaus 4.1.1. Dtn 4,1–40 4.1.2. Dtn 30,1–10 4.1.3. Dtn 4 und 30 synchron gelesen 4.1.4. Überlegungen zur Geschichtstheorie 4.2. Zur Epochengliederung im Dtn 5. Die Neuorganisation des Rechtssystems 5.1. Exodus 18,13–27 5.1.1. Hinführung 5.1.2. Die Neuorganisation 5.1.3. Einbindungen in den erzählerischen Kontext 5.2. Die Delegation des „Geistes, der auf Moses ist“ (Num 11) 5.3. Die Neuorganisation aus Moses Sicht (Dtn 1,9–18) 5.3.1. Dtn 1,9–18 in der historisch-kritischen Forschung 5.3.2. Textanalyse 6. Verpasste Landnahme: die Kundschaftergeschichte 6.1. Hinführung 6.2. Die Darstellung des biblischen Erzählers 6.3. Moses Darstellung 7. Der Sinai- bzw. Horebbund 7.1. Hinführung 7.1.1. Einbindung von Ex 32–34 in seinen Gesamtkontext 7.1.2. Das goldene Stierbild – zwei Annäherungen 7.1.3. Der biblische Erzähler: Grundlegende Verhältnisbestimmung 7.2. Sinai und Horeb 7.3. In der Moseversion: Der Horeb als Paradigma 7.4. Mose stellt sich selbst als Fürbitter dar 7.5. Neuer Bund oder Bundesgeschehen? 7.5.1. Am Sinai 7.5.2. Am Horeb Kapitel 3: Der Moabbund 1. Das Verhältnis zwischen Moab- und Horebbund 1.1. Dtn 31 – „Geröll“, „Gericht und Gnade“, „Fabel“ oder„ Konstellationen“? 1.1.1. Welches Gliederungsschema? 1.1.2. Thematische Gliederung 1.1.3. Die Fabel 1.1.4. Konstellationen 1.1.5. Die Reden 1.1.6. Schreiben 1.1.7. Die „Tora des Mose“ 1.2. Der Horebbund als Bestandteil des Moabbundes 2. Die neue Ordnung 2.1. Neue Verfassung 2.2. Laubhüttenfest des Erlassjahres als „Rückkehr an diesen Ort“ 2.2.1. Laubhüttenfest 2.2.2. Erlassjahr 2.2.3. Die Verlesung der Mose-Tora 2.2.4. Der „geschichtliche Ort“ 3. Der zukünftige Ungehorsam 3.1. Die Gottesrede in Dtn 31 3.2. Das „zu spät“ der josianischen Reform 3.2.1. Der ideale König als Topos 3.2.2. Der ideale König angesichts des prophezeiten Untergangs 3.2.3. Ein theologisches Problem 3.3. Die Zukunft in der Vergangenheit 3.3.1. Die Wiederkehr verspielter Chancen 3.3.2. Die „Nullpunktsituation“ 3.3.3. Nie wieder Josia! Zusammenfassung und Ausblick: Das Deuteronomium als Paradigma der Schriftauslegung Literaturverzeichnis Stellenregister In den ersten vier Büchern des Pentateuch werden die dargestellten Ereignisse aus der Perspektive eines Erzählers geschildert, der selbst völlig in den Hintergrund tritt. Mose bekommt als tragende Figur innerhalb dieses großen von Ex bis Num dargestellten Geschichtsbogens ein prägnantes Gesicht. Nach dem biblischen Erzähler ergreift am Ende der Tora Mose selbst als profilierter Erzähler das Wort. Er ist Augenzeuge, der das Erlebte einer neuen Generation an der Schwelle zum verheißenen Land mit auf den Weg gibt. Damit ist im Buch Deuteronomium eine völlig neue Erzählsituation gegeben. Johannes Taschner vergleicht die Darstellung der Ereignisse in den ersten vier Büchern des Pentateuch mit den Versionen im Deuteronomium unter dem Gesichtspunkt der unterschiedlichen Erzählperspektiven. Ausgerechnet auf die Kundschaftererzählung und die Geschehnisse am Sinai bzw. Horeb greift Mose in dieser besonderen Redesituation ausführlich zurück. Bei beiden Ereignissen räumt Gott seinem Volk eine zweite Chance ein. An Horeb geschieht dies durch die Erneuerung der Tafeln. Nach der verspielten ersten Landnahme steht die zweite Chance nach erfolgtem Generationswechsel noch aus. Die neue Generation ist zum Zeitpunkt der Rede des Mose dabei, sie zu ergreifen. Wenn nun die Kundschaftergeschichte die Moserede eröffnet, wird deutlich, dass die bevorstehende Landnahme und die Gnade Gottes das Grundthema aller Reden darstellen. Mose teilt der neuen Generation Israels all das aus der Zeit der Eltern noch einmal mit, was sie braucht, um die Möglichkeit zu nutzen, die die Eltern beim ersten Landnahmeversuch verspielt haben Einleitung: Die beiden Erzähler in der Tora Theoretische Grundlegung "Kanon" als wesentlicher Aspekt der Bibelauslegung Erzählen als Logik von Geschichte : die vier Typen historischen Erzählens Der Perspektivenwechsel zwischen biblischen Erzähler und Mose Ein Geschehen zwei Visionene Argumentationsstrukturen im Deuteronomium Die Erzelternzeit Der Exodus Zur Epocheneinteilung in den Mosereden Die neuorganisation des Rechtssystems Verpasste Landnahme: die Kundschaftergeschichte Der Sinai- bzw. Horebbund Der Moabbund Die Verhältnis zwischen Moab- und Horebbund Die neue Ordnung Der zukünftige Ungehorsam Zusammenfassung und Ausblick Das Deuteronomium als Paradigma der Schriftauslegung. HauptbeschreibungIn den ersten vier Büchern des Pentateuch werden die dargestellten Ereignisse aus der Perspektive eines Erzählers geschildert, der selbst völlig in den Hintergrund tritt. Mose bekommt als tragende Figur innerhalb dieses großen von Ex bis Num dargestellten Geschichtsbogens ein prägnantes Gesicht. Nach dem biblischen Erzähler ergreift am Ende der Tora Mose selbst als profilierter Erzähler das Wort. Er ist Augenzeuge, der das Erlebte einer neuen Generation an der Schwelle zum verheißenen Land mit auf den Weg gibt. Damit ist im Buch Deuteronomium eine völlig neue Erzählsituation g
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