وبلاگ بلیان

Die Modellierung epikureischer personae in der römischen Literatur

معرفی کتاب «Die Modellierung epikureischer personae in der römischen Literatur» نوشتهٔ Alexander Sigl، منتشرشده توسط نشر Narr Francke Attempto Verlag GmbH & Co. KG در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Epikureismus gehört zweifellos zu einer der umstrittensten Philosophenschulen in der Antike. Seine Lebensmaximen, die sich um Begriffe wie "Lust", "Seelenruhe" und ein "Leben im Verborgenen" drehen, wurden schon in der antiken Literatur ganz unterschiedlich rezipiert und oftmals sehr kritisch beurteilt. Eine zentrale Gestaltungstechnik, die bei der Rezeption epikureischen Gedankenguts bisher noch nicht systematisch untersucht wurde, stellt die autorenspezifische Inszenierung entsprechender Figuren in der römischen Literatur dar. Neben den philosophischen Dialogen Ciceros bildet die römische Dichtung im 1. Jhd. v. Chr. und im 1. Jhd. n. Chr. mit einer thematisch geordneten Textauswahl von Vergil, Horaz, Silius Italicus und Statius den Schwerpunkt dieser Arbeit. Sie richtet sich an Interessierte und Kenner:innen der antiken Literatur und Philosophie. Inhalt Vorwort 1‍ ‍Thematische Einführung 1.1‍ ‍Problemstellung und Ziel der Arbeit 1.2‍ ‍Forschungsstand 1.3‍ ‍Methodisches Vorgehen 2‍ ‍Epikureisch ‚gefärbte‘ Figuren in vor- und frührömischer Literatur 2.1‍ ‍Zur Tradition der Rezeption philosophischen Gedankenguts in der griechischen Dichtung vor Epikur 2.2‍ ‍Epikureer in der Neuen Komödie 2.2.1‍ ‍Zur Rolle der (epikureischen) Philosophie bei Menander 2.2.2‍ ‍Epikureisch ‚gefärbte‘ Figuren in den Komödienfragmenten bei Athenaios 2.2.2.1‍ ‍Archestratos und Epikurs Lustlehre 2.2.2.2‍ ‍Kulinarische Forschungsreise und Chrysipps Epikurkritik 2.3‍ ‍Die (mögliche) Rezeption epikureischen Gedankenguts in der römischen Komödie 2.3.1‍ ‍Zur Rolle der Philosophie für die plautinische Figurenmodellierung 2.3.2‍ ‍Fazit und Ausblick auf Terenz 2.4‍ ‍Die (mögliche) Rezeption epikureischen Gedankenguts in der republikanischen Tragödie 2.4.1‍ ‍Epikureisch ‚gefärbtes‘ Gedankengut in den Tragödien des Ennius 2.4.2‍ ‍Epikureisch ‚gefärbtes‘ Gedankengut in den Tragödien des Pacuvius Fazit zur vor- und frührömischen Dichtung 3‍ ‍Die epikureische voluptas im Kontext römischer Figurenmodellierung 3.1‍ ‍Die simulata tristitia versutaque des L. Calpurnius Piso im Werk Ciceros 3.1.1‍ ‍Piso als belua immanis in Post reditum in senatu 3.1.2‍ ‍Pisos enttarnte obstructio in Pro Sestio 3.1.3‍ ‍Piso als adulescens non acriter intellegens in In Pisonem 3.1.4‍ ‍Fazit zur Bedeutung des Epikureismus für das Gesamtbild des ciceronischen Piso 3.2‍ ‍Eruditio und Scheitern des L. Manlius Torquatus in De finibus bonorum et malorum 3.2.1‍ ‍Torquatus als homo omni doctrina eruditus in Buch I 3.2.2‍ ‍Torquatus und die dialecticae captiones in Buch II 3.2.3‍ ‍Die voluptas convicta in Buch III 3.2.4‍ ‍Vergleichendes Fazit zu Ciceros Umgang mit Piso und Torquatus 3.3‍ ‍Die Verwendung des (epikureischen) voluptas-Konzepts bei Horaz 3.3.1‍ ‍Odysseus als utile exemplar in Hor. epist. 1, 2 3.3.2‍ ‍Das Prinzip des nil admirari in Hor. epist. 1, 6 3.3.3‍ ‍Die multo corrupta dolore voluptas in Hor. sat. 1, 2 3.3.4‍ ‍Ofellus und die voluptas summa in Hor. sat. 2, 2 3.3.5‍ ‍Die gaudia vana und der demptus mentis gratissimus error im zweiten Epistel-Buch Die voluptas im Kontext des antiken ‚Scheidewegsmotivs‘ 3.4.1‍ ‍Zur Gestaltung und Funktion von voluptas und virtus als kontrastive Begriffskonzepte und Handlungsprinzipien bei Silius Italicus 3.4.1.1‍ ‍Die Punica des Silius Italicus in der Tradition von Vergils Aeneis 3.4.1.2‍ ‍Zur Bedeutung von virtus und voluptas in den Punica-Büchern vor der ‚Scheidewegsszene‘ 3.4.1.3‍ ‍Die Voluptas als allegorische Gegenspielerin der Virtus im Wettstreit um Scipio Africanus in Buch XV der Punica (‚Scheidewegsszene‘) 3.4.2‍ ‍Zur weiteren Motivtradition der ‚Scheidewegsszene‘ in der antiken Literatur 3.4.2.1‍ ‍Das ‚Scheidewegsmotiv‘ bei Hesiod, Prodikos und Xenophon 3.4.2.2‍ ‍Vergleich der xenophontischen und der silianischen ‚Scheidewegsszene‘ 3.4.2.3‍ ‍Zur Fortwirkung des ‚Scheidewegsmotivs‘ bei Cicero und Seneca 3.4.3‍ ‍Zwischenfazit über die literaturgeschichtliche Verwandlung von der Κακία zur Voluptas Gesamtfazit über den autorenspezifischen Umgang mit dem voluptas-Begriff 4‍ ‍Die epikureische Theologie und Thanatologie im Kontext römischer Figurenmodellierung 4.1‍ ‍Das rhetorische Scheitern des selbstbewussten C. Velleius in Ciceros De natura deorum 4.1.1‍ ‍Die übersteigerte fides des Velleius in Buch I 4.1.2‍ ‍Das Eingeständnis der rhetorischen Niederlage in Buch II und III 4.2‍ ‍(Epikureische) Theologie und Thanatologie im Werk des Horaz 4.2.1‍ ‍Epikureisch ‚gefärbte‘ Göttervorstellungen bei Horaz 4.2.1.1‍ ‍Die Götterwelt in Hor. carm. 1, 17 4.2.1.2‍ ‍Der deus prudens in Hor. carm. 1, 3 4.2.1.3‍ ‍Der prudens deus in Hor. carm. 3, 29 4.2.1.4‍ ‍Jupiter und Necessitas in Hor. carm. 3, 1 4.2.1.5‍ ‍Die Abkehr von der insaniens sapientia in Hor. carm. 1, 34 4.2.1.6‍ ‍Zwischenfazit über die Inszenierung und Bedeutung von Göttern in den Oden des Horaz 4.2.2‍ ‍Epikureisch ‚gefärbte‘ Todesszenarien bei Horaz 4.2.2.1‍ ‍Die indomita mors in Hor. carm. 2, 14 4.2.2.2‍ ‍Die Bitte um otium und das Prinzip des vivere parvo in Hor. carm. 2, 16 4.2.2.3‍ ‍Der nil miserans Orcus und die gemeinsame sors exitura in Hor. carm. 2, 3 4.2.2.4‍ ‍Der Tod als perpetuus sopor und una nox in Hor. carm. 1, 24 und 1, 28 4.2.2.5‍ ‍Die Irreversibilität des Todes in Hor. carm. 4, 7 4.2.2.6‍ ‍Zwischenfazit über die Vorstellung und Bedeutung des Todes in den Oden des Horaz 4.2.3‍ ‍Ergebnisse über die Gestaltung und Funktion theologischer und thanatologischer Aspekte im Werk des Horaz 4.3‍ ‍Tod und Apotheose des Daphnis in Vergils fünfter Ekloge 4.4‍ ‍Der Götterleugner Capaneus in der Thebais des Statius Gesamtfazit über die autorenspezifische Götter- und Todesdarstellung Das epikureische Ideal von λάθε βιώσας und ἀταραξία Das Ideal des zurückgezogenen und sorgenfreien Lebens bei Vergil 5.1.1‍ ‍Die Kontrastierung von Tityrus und Meliboeus in der ersten Ekloge 5.1.2‍ ‍Der fortunatus (agricola) im zweiten und der Corycius senex im vierten Buch der Georgica 5.1.3‍ ‍Fazit zu den epikureisch ‚gefärbten‘ Figuren in Vergils Bucolica und Georgica 5.2‍ ‍Die Umsetzung des epikureischen Lebensprinzips λάθε βιώσας im Werk des Horaz 5.2.1‍ ‍Lateinische Übertragungen des λάθε βιώσας in Hor. epist. 1, 17 und 1, 18 5.2.2‍ ‍Die Kontrastierung von Stadt- und Landleben in Hor. sat. 2, 6 5.2.3‍ ‍Die Relativierung des Stadt-Land-Kontrastes in Hor. epist. 1, 10 und 1, 14 5.2.4‍ ‍Die fabella des Volteius Mena in Hor. epist. 1, 7 5.2.5‍ ‍Fazit über die differenzierende Ausdeutung des epikureischen λάθε βιώσας bei Horaz 5.3‍ ‍Das epikureische Lebensideal in den Silven des Statius 5.3.1‍ ‍Die villa Tiburtina des Manilius Vopiscus in silv. 1, 3 5.3.2‍ ‍Die villa Surrentina des Pollius Felix in silv. 2, 2 5.3.3‍ ‍Fazit über die Rezeption des epikureischen Lebensideals in den Silven des Statius Gesamtfazit über den autorenspezifischen Umgang mit λάθε βιώσας und ἀταραξία 6‍ ‍Exkurs: Epikureische Figuren im Werk des Lukian von Samosata 6.1‍ ‍Allgemeine Darstellung und Beurteilung der Philosophen im Werk Lukians 6.2‍ ‍Das Duell Kepos vs. Stoa in Lukians satirischen Dialogen 6.2.1‍ ‍Der Streit zwischen Hermon und Zenothemis im Symposium 6.2.2‍ ‍Das rhetorische Duell zwischen Damis und Timokles im Iuppiter tragoedus 6.2.3‍ ‍Epikur als advocatus voluptatis im Bis accusatus Fazit über epikureische Figuren bei Lukian 7‍ ‍Auswertung der Einzelergebnisse Literaturverzeichnis Kritische Texteditionen Kommentare und Übersetzungen Weitere Forschungsliteratur Register
دانلود کتاب Die Modellierung epikureischer personae in der römischen Literatur