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Die Mobilisierung der Dinge : Ortsspezifik und Kulturtransfer in den Installationen von Georges Adéagbo

معرفی کتاب «Die Mobilisierung der Dinge : Ortsspezifik und Kulturtransfer in den Installationen von Georges Adéagbo» نوشتهٔ Kerstin Schankweiler، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در 14 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: Georges Adéagbo zählt zu den bekanntesten Gegenwartskünstlern Afrikas. Seine ästhetische Praxis zwischen Kulturtransfer und Ortsspezifik setzt eine Auflösung kolonialkultureller Hierarchien zwischen Afrika und Europa in Gang, ohne Differenz zu nivellieren. Sie besitzt Modellcharakter für den Umgang mit Alterität jenseits von Exotismus oder Universalismus und eignet sich deshalb besonders gut dazu, Paradoxien des globalen Kunstsystems aufzuzeigen. Angesichts der eurozentristischen Rezeption von Kunst aus Afrika dient Adéagbos Arbeitsweise in diesem Band als Ausgangspunkt für ebenso systematische wie fruchtbare Überlegungen zu einer transkulturellen Kunstgeschichtsschreibung Inhalt Dank 1 Einleitung 2 Methodische (Selbst-)Reflexionen 2.1 Situierte Praxis 2.2 Wissenschaft und Politik 2.3 Die Frage des Kontextes 2.4 Die ethnologische Perspektive 3 Kunst aus Afrika in Europa 3.1 Kolonialismus und Völkerkundemuseen Exkurs: Das Musée du Quai Branly in Paris 3.2 Primitivismus 3.3 ‚Zeitgenössische afrikanische Kunst‘ 3.4 ‚Globale Kunst‘ 4 Georges Adéagbo – Arbeitsweise und Rezeption 4.1 Einführung in die künstlerische Praxis Adéagbos 4.2 Rezeption im internationalen Kunstbetrieb 5 L’explorateur et les explorateurs 5.1 Räumlichkeit, Grundstruktur und Hauptachsen 5.2 Themengebiete 5.3 Materialien und Medien 5.4 Die handschriftlichen Texte 5.5 Ortsspezifik 5.6 Analogien und Assoziationsketten 5.7 Die Installationen als glatte Räume mit Einkerbungen (Deleuze/Guattari) 6 Kontexte 6.1 Installative und ortsspezifische Kunst 6.2 Objektkunst 6.3 Récupération 6.4 Altäre 6.5 Märkte 6.6 Schildermalerei 7 Sammeln 7.1 Adéagbos théâtre du monde als eine zeitgenössische Variation der Kunst- und Wunderkammer 7.2 Archivkunst – Sammeln als künstlerische Praxis 7.3 La colonisation Belge en Afrique noir – Sammeln als Modell von Geschichte und Gedächtnis 8 Dinge 8.1 Dinge als Metaphern 8.2 Dualismus Mensch/Ding 8.3 Kulturelle Aneignung 9 Künstlermythen 9.1 Die Legende vom Künstler 9.2 Installative Mythenbildung 9.3 Universalistische Tendenzen der Kunstkritik 9.4 Geniekult oder Tod des Autors? 10 Resümee Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Materialien zu Georges Adéagbo 1 Bibliografie 2 Ausstellungen und Installationen 3 Sammlungen und Auszeichnungen Georges Adéagbo zählt zu den bekanntesten Gegenwartskünstlern Afrikas. Seine ästhetische Praxis zwischen Kulturtransfer und Ortsspezifik setzt eine Auflösung kolonialkultureller Hierarchien zwischen Afrika und Europa in Gang, ohne Differenz zu nivellieren. Sie besitzt Modellcharakter für den Umgang mit Alterität jenseits von Exotismus oder Universalismus und eignet sich deshalb besonders gut dazu, Paradoxien des globalen Kunstsystems aufzuzeigen. Angesichts der eurozentristischen Rezeption von Kunst aus Afrika dient Adéagbos Arbeitsweise in diesem Band als Ausgangspunkt für ebenso systematische wie fruchtbare Überlegungen zu einer transkulturellen Kunstgeschichtsschreibung. Zeitgenössische Kunst,Afrika,Benin,Kunstgeschichte,Postkolonialismus,Ortsspezifik,Kulturtransfer/Transkulturalität,Installationskunst,Objektkunst,Sammeln,Dinge,Künstlermythen,Kunst,Afrikanische Kunst,Kunstwissenschaft,Africa,Art History,Postcolonialism,Arts,African Art,Fine Arts

Georges Adéagbo zählt zu den bekanntesten Gegenwartskünstlern Afrikas. Seine ästhetische Praxis zwischen Kulturtransfer und Ortsspezifik setzt eine Auflösung kolonialkultureller Hierarchien zwischen Afrika und Europa in Gang, ohne Differenz zu nivellieren. Sie besitzt Modellcharakter für den Umgang mit Alterität jenseits von Exotismus oder Universalismus und eignet sich deshalb besonders gut dazu, Paradoxien des globalen Kunstsystems aufzuzeigen.Angesichts der eurozentristischen Rezeption von Kunst aus Afrika dient Adéagbos Arbeitsweise in diesem Band als Ausgangspunkt für ebenso systematische wie fruchtbare Überlegungen zu einer transkulturellen Kunstgeschichtsschreibung.

Die von Kerstin Pinther und Tobias Wendl herausgegebene Schriftenreihe 'Kunst und Visuelle Kulturen Afrikas' versammelt aktuelle Monografien und Sammelbände zur älteren, modernen und zeitgenössischen Kunst Afrikas sowie der Diaspora. Darüber hinaus erscheinen hier Arbeiten, die sich mit Themen der Visuellen Kulturen in Afrika befassen (etwa Architektur, Kino, Grafik, Design oder Mode). Die Reihe versteht sich als Plattform für innovative interdisziplinäre Ansätze im Rahmen einer transkulturell und zugleich historisch perspektiverten auf Afrika und die Diaspora bezogenen Kunstwissenschaft
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