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Die mittelalterliche Hanse: Herausgegeben:Brodersen, Kai; Kintzinger, Martin; Puschner, Uwe; Stollberg-Rilinger, Barbara;Mitarbeit:Goez, Elke; Demel, Walter; Kortüm, Hans-Henning; Niehuss, Merith; Meier, Ulrich; Becher, Matthias; W

معرفی کتاب «Die mittelalterliche Hanse: Herausgegeben:Brodersen, Kai; Kintzinger, Martin; Puschner, Uwe; Stollberg-Rilinger, Barbara;Mitarbeit:Goez, Elke; Demel, Walter; Kortüm, Hans-Henning; Niehuss, Merith; Meier, Ulrich; Becher, Matthias; W» نوشتهٔ Stephan Selzer، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in der Verlag Herder GmbH در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Hanse ist ein deutscher Geschichtsmythos, die ungetrübte Verherrlichung vergangener Handelsherrlichkeit. Was aber war sie wirklich? Wann entstand sie und wie funktionierte sie? Stephan Selzer analysiert die Entstehung und den historischen Hintergrund dieses Städtebundes, seine Konstruktion und Besonderheit, die Hochblüte und den Niedergang der Hanse, die spätestens mit dem Dreißigjährigen Krieg ihren endgültigen Untergang fand. In ihrer Hochzeit gehörten dem Zusammenschluss bis zu 100 Städte an. Die Hanse beherrschte unter Führung Lübecks den Handel im Ost- und Nordseeraum. Das Gebiet reichte von Nowgorod über Bergen bis nach London; von Danzig, Bremen und Hamburg bis ins Binnenland nach Köln und Hildesheim. An ihrer Geschichte lassen sich in seltener Deutlichkeit mittelalterliche Wirtschafts- wie Sozialgeschichte erklären, Aspekte der Seefahrt, des Piratenwesens wie auch die großen Auseinandersetzungen zwischen den Anrainerstaaten an Nord- und Ostsee. Front Cover Titel Impressum Inhaltsverzeichnis Geschichte kompakt I. Selbstbild – Fremdbild – Forschungsbild II. Gilden und „Hansen“ vor der Hanse (1150 bis 1350) 1. Eine Europäisierung des Ostseeraums a) Religion, Herrschaft, Städtewesen b) Strukturen des Fernhandels niederdeutscher Kaufleute 2. Eine europäische Handelsrevolution im 13. Jahrhundert a) Städte und sesshafte Kaufleute b) Herausforderungen und Solidaritäten 3. 1100 bis 1300: Ein kaufmännischer Zeitsprung III. Die mittelalterliche Hanse (1350 bis 1500) 1. Krise und Solidarisierung a) Das Ende der europäischen Boomphase b) Von Ad-hoc-gebildeten zu dauerhaften Organisationsformen: Die Flandernblockade von 1358 bis 1360 2. Strukturen der Hanse a) Institutionen der Hanse b) Maßnahmen der Hanse c) Städte und ihre hansischen Interessen 3. Die Kultur der Hanse a) Die Hanse als soziales Netzwerk b) Sprache, Kunst und Kommunikation 4. Hansischer Handel IV. Auf dem Weg zu einem nachmittelalterlichen Hansebund (ca. 1500 bis 1600) 1. Veränderungen der Rahmenbedingungen a) Staatliche Verdichtung b) Neue Chancen in einer sich wandelnden Wirtschaft 2. Reaktionen der hansischen Organisation a) Wirtschaftliche Pfadabhängigkeiten b) Der Umbau zu einem Hansebund 3. 1400 bis 1600: Ein politischer Zeitsprung Epilog Karte Auswahlbibliographie Register Back Cover Die Hanse ist einer der letzten ungetrübten deutschen Geschichtsmythen, die Verherrlichung vergangener Handelsherrlichkeit. Was aber war sie wirklich? Wann entstand sie und wie funktionierte sie? Stephan Selzer analysiert die Entstehung und den historischen Hintergrund der hansischen Gemeinschaft, ihre Konstruktion und Besonderheiten, die Verdichtung und die Auflösung der Hanse, die spätestens mit dem Dreißigjährigen Krieg ihren endgültigen Untergang fand. In den besten Zeiten nutzten Kaufleute aus bis zu 100 Städten die hansischen Privilegien und beherrschten den Handel im Ost- und Nordseeraum. Ihr Handelsverkehr reichte von Nowgorod über Bergen bis nach Brügge und London; von Danzig, Bremen und Hamburg bis nach Köln und Frankfurt am Main. An der Geschichte der Hanse lassen sich in seltener Deutlichkeit mittelalterliche Wirtschafts- wie Sozialgeschichte erklären, Aspekte der Seefahrt, des Piratenwesens wie auch die Auseinandersetzungen zwischen den Anrainerstaaten an Nord- und Ostsee.
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