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Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus: Zur medienpsychologischen Wirkung des Journalismus bei exzessiver Gewalt (German Edition)

معرفی کتاب «Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus: Zur medienpsychologischen Wirkung des Journalismus bei exzessiver Gewalt (German Edition)» نوشتهٔ Frank J Robertz; Robert Kahr; Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH، منتشرشده توسط نشر Springer Spektrum. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Schulamokläufer und Terroristen sichern sich durch das kalkulierte Ausüben von Gewalt einen Platz in den Schlagzeilen der Weltpresse. Sie folgen damit einer bewährten Kommunikationsstrategie, die ebenso menschenverachtend wie durchschaubar ist. Dieses Kalkül der Täter geht insbesondere dann auf, wenn Medien die destruktiven Botschaften der Täter ungefiltert weitertragen. Sie verbreiten auf diese Weise Angst in der Gesellschaft, belasten die Opfer und liefern im schlimmsten Fall eine Inspiration für Nachahmer. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Kriminologie zeigen die Autoren Möglichkeiten auf, schonend über derartige Taten zu kommunizieren. Ihre pragmatischen Leitlinien für einen konstruktiven medialen Umgang mit Gewalt erlauben es, die Gefahr von Nachahmungstaten zu verringern und das Leid der Opfer zu lindern. Front Matter....Pages I-XV Zur Wirkung des journalistischen Schreibens über schwere Gewalttaten....Pages 1-9 Front Matter....Pages 11-11 Am Anfang war das Wort - Ein kommunikationswissenschaftlicher Blick auf Berichterstattung als Anlass zur Eskalation von Gewalt....Pages 13-27 Phantasien absoluter Gewalt – Ein kriminologischer Blick auf Berichterstattung als Anregung zur Nachahmung....Pages 29-57 Front Matter....Pages 59-59 Mediale Tradierung von School Shootings – Berichterstattung deutscher Massenmedien nach schweren Gewalttaten....Pages 61-80 Der schmale Grat zwischen Leid und Entertainment – Berichterstattung finnischer Massenmedien nach schweren Gewalttaten....Pages 81-93 News aus Newtown? – Berichterstattung US-amerikanischer Massenmedien nach schweren Gewalttaten....Pages 95-105 Front Matter....Pages 107-107 Unsterblichkeit durch das Label des Terrors – Zum Nachahmungseffekt bei radikalisierten Einzeltätern....Pages 109-117 Der Hack-Attack-Hype – Ein kritischer Blick auf die Berichterstattung über Terrorismus und Cyber-Terrorismus....Pages 119-134 Front Matter....Pages 135-135 Eine Frage der Darstellung – Forschungserkenntnisse zur Nachahmung von Suiziden....Pages 137-150 Die Verdopplung des Leides – Sekundäre Viktimisierung durch Berichterstattung....Pages 151-169 Front Matter....Pages 171-171 Rationalität und Ethik – Zur Verantwortung von Journalisten für die Berichterstattung über schwere Gewalttaten....Pages 173-183 Richte keinen Schaden an – Journalisten brauchen neue Regeln für den Umgang mit traumatisierten Menschen....Pages 185-190 Front Matter....Pages 191-191 Zwölf Empfehlungen für eine verantwortungsbewusste Berichterstattung nach schweren Gewaltvorfällen....Pages 193-203 2.3.1 Rechtsextreme Gewalt: Eskalation durch Berichterstattung? -- 2.3.2 Terrorismus und die Medien - eine Symbiose -- 2.4 Schlussfolgerungen -- Literatur -- Kapitel-3 -- Phantasien absoluter Gewalt - Ein kriminologischer Blick auf Berichterstattung als Anregung zur Nachahmung -- 3.1 Erkenntnisse aus Studien über Copycat-Taten -- 3.2 Ausprägungsformen von Copycat-Taten -- 3.3 Copycat-Taten von medial berichteten Gewalttaten -- 3.3.1 Nutzung von Codes in der Populärkultur -- 3.3.2 Imitation als sinnvoll erscheinende Vorgehensweise -- 3.3.3 Identifikation mit medial vermittelten Vorbildern 4.3.2 Prototypen der Berichterstattung im Fall von Emsdetten -- 4.4 Der Fall Winnenden/Wendlingen -- 4.4.1 Die mediale Schilderung zur Tat von Winnenden/Wendlingen -- 4.4.2 Prototypen der Berichterstattung im Fall von Winnenden -- 4.5 Diskussion und Fazit -- Literatur -- Kapitel-5 -- Der schmale Grat zwischen Leid und Entertainment - Berichterstattung finnischer Massenmedien nach schweren Gewalttaten -- 5.1 Gemeinsamkeiten der finnischen School Shootings -- 5.2 Öffentliche Reaktionen auf die beiden Taten -- 5.3 Täter im Rampenlicht finnischer und US-amerikanischer Medien 3.4 Rolle der Gewaltphantasien -- 3.4.1 School-Shooter-Fanszene -- 3.4.2 Selbstinszenierung der Täter -- 3.5 Medial vermittelte Faszination Amok -- 3.6 Rahmenbedingungen einer Tatumsetzung -- 3.7 Konsequenzen -- Literatur -- Teil II -- Berichterstattung zu Amok und School Shootings -- Kapitel-4 -- Mediale Tradierung von School Shootings - Berichterstattung deutscher Massenmedien nach schweren Gewalttaten -- 4.1 Rezeptionskontext von School Shootern -- 4.2 Analyseaufbau -- 4.3 Der Fall Emsdetten -- 4.3.1 Die mediale Schilderung der Tat von Emsdetten Inhaltsverzeichnis -- Autorenverzeichnis -- Die Herausgeber -- Kapitel-1 -- Zur Wirkung des journalistischen Schreibens über schwere Gewalttaten -- 1.1 Ausnahmesituationen der Berichterstattung -- 1.2 Der Täter im Rampenlicht -- 1.3 Aufbau des Buches -- Teil I -- Grundlagen -- Kapitel-2 -- Am Anfang war das Wort - Ein kommunikationswissenschaftlicher Blick auf Berichterstattung als Anlass zur Eskalation von Gewalt -- 2.1 Journalistische Selektion -- 2.2 Der Nachrichtenwert von Gewalt -- 2.3 Wirkung von nicht-fiktionalen Medieninhalten 5.4 Problematische Aspekte einer Fokussierung auf Täter -- 5.5 Folgerungen und Forschungsansätze -- Literatur -- Kapitel-6 -- News aus Newtown? - Berichterstattung US-amerikanischer Massenmedien nach schweren Gewalttaten -- 6.1 Faktor Waffenbesitz -- 6.2 Faktor Nachahmung -- 6.3 Faktor Faszination an extremer Gewalt -- 6.4 Faktor Fokussierung der Berichterstattung auf Täter -- 6.5 Ein neuer Denkansatz für US-amerikanische Journalisten -- Literatur -- Teil III -- Terrorismus als Kommunikationsstrategie -- Kapitel-7
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