Die Mathematik im Mittelalter : Von Abakus bis Zahlenspiel
معرفی کتاب «Die Mathematik im Mittelalter : Von Abakus bis Zahlenspiel» نوشتهٔ Wolfgang Hein، منتشرشده توسط نشر WBG Academic در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Mittelalter ist uns heute allgemein eher als das "dunkle Zeitalter" bekannt: Eine Epoche, die aus heutiger Sicht nicht unbedingt mit naturwissenschaftlichem Fortschritt, sondern eher mit Stagnation oder sogar Rückschritt assoziiert wird. Wie viel mathematische Forschung und Praxis im Mittelalter aber tatsächlich stattfand, ist überraschend. Auch das Aufkommen von mathematischen Zahlenrätseln und Zahlenspielen ist ein Phänomen des Mittelalters, ebenso das Rechnen mit Tabellen. Wolfgang Hein bietet in seinem Buch nicht nur eine grundlegende thematische Zusammenfassung der Mathematikgeschichte im Mittelalter, sondern blickt auch über den Tellerrand derselben und arbeitet Querbezüge zwischen den mathematischen Wissenschaften und anderen kulturellen Bereichen des mittelalterlichen Lebens heraus. Dabei fällt auf, dass die großen Universalgelehrten des Mittelalters nahezu alle auch große Mathematiker ihrer Zeit waren. Front Cover Titel Impressum Vorwort Inhaltsverzeichnis 1. Das antike Erbe 1.1 Der Anfang aller Dinge – Der pythagoreische Zahlbegriff 1.2 Enkyklios Paideia und Artes Liberales – Das hellenistisch-römische Bildungssystem 1.3 Theorie und Praxis – Berufskundliche Handbücher 1.4 Das Gold der Heiden – Die frühe Kirche und die heidnische Wissenschaft 1.5 Maß, Zahl und Gewicht – Die Ordnung der Schöpfung 1.6 Das symbolische Universum – Die Zahl als Metapher 1.7 Mathematik und Mythos – Die sieben Dienerinnen der Philologia 2. Vernunft und Glaube – Die Artes liberales im Frühmittelalter 2.1 An der Schwelle zum Mittelalter – Boethius und der Vierweg zur Weisheit 2.2 Nachlese – Cassiodor und Isidor von Sevilla 2.3 Die Karolingische Erneuerung 2.4 Mathematische Versuche an Kloster- und Domschulen im 9. bis 11. Jahrhundert 2.5 Lernen in der spanischen Mark – Gerbert von Aurillac 3. Rechnen, Messen, Zahlenspiele 3.1 Mathematik zur Schärfung des Geistes – Eine karolingische Aufgabensammlung 3.2 Mathematik zur Unterhaltung – Zahlenrätsel 3.3 Rithmomachia – Ein gelehrtes Zahlenspiel 3.4 Iunge III et VII minus, faciunt IIII minus – Negative Zahlen im Frühmittelalter 3.5 De temporum ratione – Beda Venerabilis und die Zeitrechnung 3.6 Computus paschalis – Das Datum des Osterfestes 3.7 Rechnen mit Fingern und Tabellen 3.8 Abakus und Algorismus 4. Harmonia mundi – Theorie und Anwendung der Proportion 4.1 Pythagoreische Proportionenlehre 4.2 Ars musica 4.3 Die antike Tradition der kosmischen und sublunaren Harmonie 4.4 Die Schule von Chartres 4.5 Ästhetik der Proportion 5. Ex oriente lux – Die Renaissance des 12. Jahrhunderts 5.1 Mathematik im islamischen Kulturkreis 5.2 Lernen jenseits der Alpen – Adelard von Bath 5.3 Übersetzungen, Bearbeitungen, Kommentare – Das 12. und 13. Jahrhundert 5.4 Enzyklopädien, Klassifizierungen 5.5 Aristoteles, das Kontinuum und das Unendliche – Die Anfänge der Universitäten 5.6 Neue Arithmetik und Algebra – Jordanus Nemorarius 6. Naturphilosophie und Mathematik in der Spätscholastik 6.1 Bemerkungen zur Naturwissenschaft im 13. und 14. Jahrhundert 6.2 Aristoteles, Bradwardine und das Bewegungsgesetz 6.3 Ausbau der Proportionenlehre 6.4 Die Theorie der Formlatituden 6.5 Konvergenz – Auf dem Weg zum unendlich Kleinen 6.6 Am Ende des Mittelalters – Nikolaus von Kues Literaturverzeichnis Personen- und Sachregister Back Cover
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