Die Macht Der Demokratie: Zur Organisation Des Verfassungsstaats (Staatsverstandnisse) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Macht Der Demokratie: Zur Organisation Des Verfassungsstaats (Staatsverstandnisse) (German Edition)» نوشتهٔ Georg Zenkert; Nomos Verlagsgesellschaft، منتشرشده توسط نشر Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der demokratische Verfassungsstaat befindet sich in einer bedrohlichen Schieflage. Es zeigt sich, dass er weniger stabil ist als angenommen. Bestätigt sich Foucaults Behauptung, dass der Staat nur eine "zum Mythos erhobene Fiktion" ist? So wäre er ein leichtes Opfer seiner Gegner. Seine Verteidiger verharren in einer Selbstblockade. Die liberale Tradition, durch ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Macht geprägt, laboriert an der Paradoxie, dass der Staat auf Macht basiert und ihr zugleich Grenzen setzen soll. Die von Rousseau inspirierten demokratietheoretischen Ansätze, die Herrschaft und Selbstbestimmung um den Preis einer differenzlosen Identität zu versöhnen suchen, können diese Spannung nicht überzeugend lösen. Nur wenn die Komplexität politischer Macht in den Blick kommt, lässt sich der Staat als Organisationsform verstehen. Die Sozialwissenschaften sind auf das Phänomen der Herrschaft fixiert; in der Rechtswissenschaft und der politischen Philosophie tritt das Thema meist hinter Fragen der Normativität zurück. So bleibt politische Macht mit ihren normativen Implikationen im toten Winkel. Ziel der Studien ist es, den Staat als Machtkonstellation zu begreifen. Ihr Fluchtpunkt ist eine interdisziplinär angelegte und ideengeschichtlich beleuchtete Analyse des demokratischen Verfassungsstaats und seiner Herausforderungen. Mit Beiträgen von Kathrin Groh, Andreas Hetzel, Reinhard Mehring, Thomas Petersen, Karin Priester, Winfried Thaa, Ulrich Thiele und Georg Zenkert. Der demokratische Verfassungsstaat befindet sich in einer bedrohlichen Schieflage. Es zeigt sich, dass er weniger stabil ist als angenommen. Bestatigt sich Foucaults Behauptung, dass der Staat nur eine "zum Mythos erhobene Fiktion" ist? So ware er ein leichtes Opfer seiner Gegner. Seine Verteidiger verharren in einer Selbstblockade. Die liberale Tradition, durch ein grundsatzliches Misstrauen gegenuber Macht gepragt, laboriert an der Paradoxie, dass der Staat auf Macht basiert und ihr zugleich Grenzen setzen soll. Die von Rousseau inspirierten demokratietheoretischen Ansatze, die Herrschaft und Selbstbestimmung um den Preis einer differenzlosen Identitat zu versohnen suchen, konnen diese Spannung nicht uberzeugend losen. Nur wenn die Komplexitat politischer Macht in den Blick kommt, lasst sich der Staat als Organisationsform verstehen. Die Sozialwissenschaften sind auf das Phanomen der Herrschaft fixiert; in der Rechtswissenschaft und der politischen Philosophie tritt das Thema meist hinter Fragen der Normativitat zuruck. So bleibt politische Macht mit ihren normativen Implikationen im toten Winkel. Ziel der Studien ist es, den Staat als Machtkonstellation zu begreifen. Ihr Fluchtpunkt ist eine interdisziplinar angelegte und ideengeschichtlich beleuchtete Analyse des demokratischen Verfassungsstaats und seiner Herausforderungen. Mit Beitragen von Kathrin Groh, Andreas Hetzel, Reinhard Mehring, Thomas Petersen, Karin Priester, Winfried Thaa, Ulrich Thiele und Georg Zenkert The democratic constitutional state is dangerously imbalanced and far less stable than assumed. Is Foucault's assertion that the state is simply a form of ‘fiction raised to the status of a myth'true? In such a case, the state would be an easy target for its opponents, with its defenders blockaded in by obstacles they have created. The liberal tradition, characterised by a fundamental mistrust of power, is suffering from the paradox that the state is based on power and, at the same time, should impose limits on itself. The democratic theory approaches inspired by Rousseau, which seek to reconcile domination and self-determination at the expense of an indiscriminate identity, cannot convincingly resolve this tension. Only when the complexity of power becomes visible can the state be understood as a form of political organisation. The social sciences are focused on the phenomenon of domination, while in jurisprudence and political philosophy the topic usually disappears behind questions about normativity. Political power with its normative implications thus remains in a blind spot. The aim of the studies compiled here is to understand the state as a constellation of power by conducting an interdisciplinary analysis of the democratic constitutional state and its challenges. With contributions by Kathrin Groh, Andreas Hetzel, Reinhard Mehring, Thomas Petersen, Karin Priester, Winfried Thaa, Ulrich Thiele and Georg Zenkert. Cover Einleitung I. Grundbegriffe Verfassung und Macht Politische Macht in der repräsentativen Demokratie. Drei alternative Konzeptualisierungen und ihre Folgen für Gleichheit und Pluralität Die Idee der Constituent Power zwischen Mythos und Verfahren. Die Überlegungen der Federalists im Vergleich mit konkurrierenden Ansätzen Die Macht des Volkes im Verfassungsstaat. Volkssouveränität und neue Formen der Demokratie Der Verfassungsstaat als Organisation reflexiver Macht II. Diagnosen „Das Volk ist in Ihm, und er ist im Volk“. Zum Verhältnis von Führer und Gefolgschaft in Faschismus und Populismus Staatliche Macht, Demokratie und Öffentlichkeit. Problematische Verschiebungen einer Konstellation Gute Macht! Ulrich Menzel über die Ordnungsleistung der „großen Mächte“ Autorinnen und Autoren
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