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Die Liebe zum Kind : Generationale Beziehungen im Spannungsfeld von strukturaler Psychoanalyse, Pädagogik und Geschlechtertheorie

معرفی کتاب «Die Liebe zum Kind : Generationale Beziehungen im Spannungsfeld von strukturaler Psychoanalyse, Pädagogik und Geschlechtertheorie» نوشتهٔ Marianne Dolderer; Hans-Böckler-Stiftung، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Liebe zum Kind ist ein theoretisch wenig beleuchteter Gegenstand. Mit der Psychoanalyse Jacques Lacans kann diese Liebe als das unbewusste Genießen in der immer schon pädagogischen Beziehung zum Kind gefasst werden. Dabei zeigt sie sich als ein Schlüssel zu einem Strukturwandel des Genießens, in der ödipale Beziehungen ihre Bedeutung verlieren. Das bleibt nicht ohne Folgen für das »Geschlechtsverhältnis«. Marianne Dolderer zeigt auf, dass sich jenseits der postödipalen Liebe der Raum öffnet für ein Verhältnis zum Kind, das weder zu einer ödipalen Verleugnung der mütterlichen Subjektivität, noch zu einem postödipalen Negieren von Alterität führt. Inhalt Einleitung 1. Liebe als Thema der Pädagogik Einleitung 1.1 Das Kind als Objekt der Pädagogik 1.2 Emotionale Verflechtungen: Eine pädagogische Liebe 1.3 Von der Liebe als Ideal zur Liebe als Struktur bei Freud 1.4 Freuds Erbe: Todestrieb und Gesellschaft bei Lacan 1.5 Eine pädagogische Liebe: Vorgehen der Arbeit 2. Liebe und Begehren: Verhältnisbestimmungen Einleitung 2.1 Das Subjekt als Unterworfenes 2.2 Der doppelte Irrtum in der Unterwerfung 2.3 Das Begehren und das Phantasma 2.4 Liebe als Metapher 2.5 Liebe und die Würde des Subjekts 2.6 Schluss: Die Liebe, das Sexuelle und die Pädagogik 3. Eine postödipale Ordnung und die Liebe zum Kind Einleitung 3.1 Lacan liest Marx: Vom Mehrwert zum Mehrgenießen 3.2 Das Wissen als Mittel des Genießens 3.3 Die postödipale Autorität und das neue Über-Ich 3.4 Die Liebe zum Begründerkind 3.5 Das pädagogische Erbe des Herren 3.6 Schluss: Ein pädagogisches Selbstverhältnis 4. Voraussetzung der Liebe im Geschlechtsverhältnis Einleitung 4.1 Es gibt kein Geschlechtsverhältnis 4.2 Die Formeln der Sexuierung: Hochstapelei und Maskerade 4.3 Hysterisches Genießen: Die weibliche Beziehung zum Phallus 4.4 Jenseits des Phallus: Das Genießen des Triebs und S(Ⱥ) 4.5 Schluss: Das gefährliche Genießen der Mutter 5. Mutterliebe und die Zärtlichkeit der Analytikerin Einleitung 5.1 Subjekt und Familie 5.2 Vater und Mutter im Kastrationskomplex 5.3 Das Problem des mütterlichen Begehrens 5.4 Die Zärtlichkeit der Analytikerin 5.5 Jenseits des Phantasmas 6. Ausblick: Generationalität und Trauer Abgekürzt zitierte Werke Literaturverzeichnis Danksagung Die Liebe zum Kind ist ein theoretisch wenig beleuchteter Gegenstand. Mit der Psychoanalyse Jacques Lacans kann diese Liebe als das unbewusste Genießen in der Beziehung zum Kind gefasst werden. Dabei zeigt sie sich als ein Schlüssel zu einem Strukturwandel des Genießens, im Zuge dessen ödipale Beziehungen ihre Bedeutung verlieren. Das bleibt nicht ohne Folgen für das »Geschlechtsverhältnis«. Marianne Dolderer zeigt auf, dass sich jenseits der pädagogischen Liebe der Raum öffnet für ein Verhältnis zum Kind, das weder zu einer ödipalen Verleugnung der mütterlichen Subjektivität noch zu einem postödipalen Negieren von Alterität führt.
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