Die letzte Generation der griechischen Geschichtsschreiber : Studien zur Historiographie im ausgehenden 6. Jahrhundert
معرفی کتاب «Die letzte Generation der griechischen Geschichtsschreiber : Studien zur Historiographie im ausgehenden 6. Jahrhundert» نوشتهٔ Bruno Bleckmann، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In der Zeit des Kaisers Maurikios (582–602) blühte das Genre der klassischen Geschichtsschreibung ein letztes Mal auf. In den Darstellungen des Menandros Protektor, des Theophanes von Byzanz, in den profangeschichtlichen Teilen der Kirchengeschichten des Johannes von Ephesos und des Euagrios von Epiphaneia wurden die dramatischen Ereignisse der Epoche des Justin II. und des Tiberios Konstantinos beschrieben. Die Geschichtsschreibung der Epoche des Maurikios wird auch bei Theophylaktos Simokates reflektiert, der zum großen Teil Johannes von Epiphaneia verwendet hat. Die reichhaltige historiographische Produktion dieser Zeit markiert das Ende einer seit Herodot bestehenden kulturellen Praxis. Unter besonderer Berücksichtigung der umfangreichen Reste, die vom Œuvre des Menandros Protektor erhalten geblieben sind, untersucht Bruno Bleckmann die traditionellen Elemente dieser Geschichtsschreibung, wie zum Beispiel die Einlage von Reden. Er analysiert die Motive, die die Geschichtsschreiber leiteten, aber auch die Aufnahme neuer Themen, darunter etwa die Berücksichtigung der Reliquienverehrung und des Heiligen Krieges. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Einleitung: Zum Ende der antiken Geschichtsschreibung a) Kontinuität und Brüche in der Geschichtsschreibung der Kaiserzeit und der Spätantike b) Erklärungsmodelle zum Ende der antiken Geschichtsschreibung c) Veränderungen im 6. Jahrhundert: Zur Frage der Angleichung von Profan- und Kirchengeschichtsschreibung 2. Die Nachfolger Prokops: Agathias und Menandros 3. Reden bei Menandros Protektor: Die Rede Justins II bei der Einsetzung des Tiberios Caesar 4. Christentum bei Menandros: Reliquien, antizoroastrische Polemik und Kreuzzugsidee a) Erwähnung christlicher Institutionen b) Die Kreuzreliquie von Apameia c) „Heiliger Krieg“ und „Kreuzzug“ d) Schutz von Städten durch göttlichen Beistand e) Christliche Tendenzen in der Darstellung diplomatischer Kontroversen f) Kirche und Christen bei Menandros und in der Profangeschichtsschreibung der Spätantike 5. Menandros und die rivalisierenden Historiker seiner Generation: Theophanes von Byzanz und Johannes von Epiphaneia 6. Die Konkurrenz der Historiker und der Militärpatrone 7. Die Historiographie unter Herakleios: Bemerkungen zu Theophylakt 8. Zusammenfassung Bibliographie I. Autoren mit Übersetzungen II. Sekundärliteratur Indices I. Personen, geographische Namen II. Stellenregister "In der Zeit des Kaisers Maurikios (582-602) blühte das Genre der klassischen Geschichtsschreibung ein letztes Mal auf. In den Darstellungen des Menandros Protektor, des Theophanes von Byzanz, in den profangeschichtlichen Teilen der Kirchengeschichten des Johannes von Ephesos und des Euagrios von Epiphaneia wurden die dramatischen Ereignisse der Epoche des Justin II. und des Tiberios Konstantinos beschrieben. Die Geschichtsschreibung der Epoche des Maurikios wird auch bei Theophylaktos Simokates reflektiert, der zum großen Teil Johannes von Epiphaneia verwendet hat. Die reichhaltige historiographische Produktion dieser Zeit markiert das Ende einer seit Herodot bestehenden kulturellen Praxis. Unter besonderer Berücksichtigung der umfangreichen Reste, die vom Oeuvre des Menandros Protektor erhalten geblieben sind, untersucht Bruno Bleckmann die traditionellen Elemente dieser Geschichtsschreibung, wie zum Beispiel die Einlage von Reden. Er analysiert die Motive, die die Geschichtsschreiber leiteten, aber auch die Aufnahme neuer Themen, darunter etwa die Berücksichtigung der Reliquienverehrung und des Heiligen Krieges."--Page 4 of cover
دانلود کتاب Die letzte Generation der griechischen Geschichtsschreiber : Studien zur Historiographie im ausgehenden 6. Jahrhundert