معرفی کتاب «Die Lehre vom tawakkul in der klassischen Sufik (Studien zur Geschichte und Kultur des islamischen Orients 3) (German Edition)» نوشتهٔ Benedikt Reinert، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 1968. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Studien zur Geschichte und Kultur des islamischen Orients / Studies in the History and Culture of the Islamic Orient (STIO) ist die Reihe der "Beihefte" zur Zeitschrift Der Islam. Beide werden von der Abteilung für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients, Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg herausgegeben. Die Abteilung wurde im Jahre 1908 noch vor der Universität Hamburg gegründet. Sie war unter ihrem ersten Direktor C. H. Becker das erste wissenschaftliche Zentrum in Deutschland, in dem die Lehre und Forschung sich auf die historischen und kulturwissenschaftlichen und nicht allein die philologischen Aspekte bei der Erforschung der islamischen Welt konzentrierte. Viele führende Experten der deutschen Islamwissenschaft haben hier gelehrt und/oder studiert. Mit dem gleichen hohen Anspruch und der gleichen hohen Qualität wie Der Islamhaben die "Beihefte" zahlreiche Arbeiten über die Geschichte und Kultur der islamischen Welt publiziert, die jeweils Meilensteine in ihrem Feld darstellten.Die seit 2004 erscheinende "Neue Folge" der Beihefte baut auf dieser Tradition auf und bietet eine Plattform für die Publikation von Studien über die Geschichte und Kultur der islamischen Welt vom Beginn des Islams bis in die heutige Zeit.Mit Band 27 abgeschlossen, Fortsetzung der Reihe unter dem Titel "Studies in the History and Culture of the Middle East (SME)". Teil I: Einleitung 9 A. Die ursprüngliche Bedeutung von tawakkala 9 1. Die Wurzel wkl und die Wurzelfremden Synonyma zu tawakkala 9 2. Das absolut, ohne die Präposition ‘alā verwendete tawakkala 13 3. tawakkul und tiqah 15 B. Gotteserkenntnis, Glaube, Gewißheit und tawakkul 21 1. Glaube und tawakkul 21 2. Die Glaubensinhalte (Gotteserkenntnis) als Ausgangsbasen des tawakkuls 23 3. Gewißheit (gesteigerter Glaube) und tawakkul 24 4. Die Entwicklung des tawakkul(-Zustand)s aus der Gotteserkenntnis 27 5. Das Verhältnis von tawakkul-Zustand und tawakkul-Werken 29 Teil II: Die Grundlagen tawakkuls 31 A. Tawḥīd und göttliche Bestimmung 31 1. Abwandlungen des elementaren iḫlāṣ 31 2. Die Schau des einen Wirkenden in der Vielheit der Handelnden 32 3. Die spekulative Deutung der Einheitsschau 33 4. Bestimmungsschranke und Durchschlagskraft der Bestimmung 39 5. Der Bestimmungsdeterminismus auf dem Gebiet des Lebensunterhaltes (rizq) 43 6. Der tawhld des Wirkens auf dem Gebiet des Lebensunterhaltes 48 B. Die übrigen Grundlagen des tawakkuls 51 1. Die gute Meinung von Gott 51 2. Die Überzeugung von der besseren (besten) Wahl Gottes 53 3. Die Gewißheit, von Gott betreut zu werden 54 4. Die Garantie des Unterhalts 57 5. Gottes Allwissenheit 60 Teil III: Der tawakkul-Zustand 62 A. Die Polarisierung des Denkens und Empfindens auf Gott 62 1. Der Begriff des zuständlichen tawḥīd und Polytheismus 62 2. Die Furchtlosigkeit des mutawakkils vor dem Erschaffenen 67 3. Die Konzentration des Hoffens und Begehrens auf Gott 69 4. Die gur’ānische Betonung der Richtung des tawakkuls 75 B. Innere Ruhe und Ausgeglichenheit 77 1. Die innere Ruhe als Charakteristicum des mutawakkils 77 2. Die Sorglosigkeit bezüglich des Lebensunterhaltes 79 3. Die nafs (Triebseele) als Herd innerer Unruhe 87 4. Die Überwindung der nafs. Askese. Verzicht auf die Welt 93 C. Die Haltung des mutawakkils gegenüber dem Geschehen 98 1. Ergebung (taslīm) und Hingebung (tafwīḏ) 98 2. Die negativen Aequivalente: Lassen eigenen Wollens, eigenen Wählens (tark al-iḫtiyār) und eigenen Planens (tark al-tadbīr) 102 3. Die Zufriedenheit und ihre Quelle, die Gottesliebe 108 4. Standhaftigkeit und Geduld (ṣabr) 120 5. Das Ausharren (ṣabr) und dessen Beziehung zum tawakkul im Qur’ān 131 6. Die Lossagung von eigener Macht und Kraft und Entwerdung 137 7. Die Begründung dieser tawakkul-Formen mit den tawakkul-Motiven von Teil II 142 Teil IV: Die tawakkul-Werke 149 A. Die ausschließliche Hinwendimg zu Gott und das Problem der Mittel 149 1. Die ausschließliche Hinwendung zu Gott 149 2. Das Problem der Mittel (asbāb) 153 3. Die Anwendung auf dem Gebiet des Lebensunterhaltes, Verbot des Betteins 160 4. Die betonte Irrationalität des tawakkuls 165 5. Der asketische Verzicht auf die Welt als treibende Bildungskraft der tawakkul-Praktiken 169 B. Die Gleichgültigkeit gegenüber der Gefahr 170 1. Das provokative Verhalten des mutawakkils gegenüber der Gefahr 170 2. Die Motive 173 3. Die Mißachtung der Gefahr bei der Durchführung einer Idee 176 4. Der Sonderfall des Gebetes 177 C. Der Nichterwerb 178 1. Die These der Unvereinbarkeit von tawakkul und Erwerb 178 2. Die dogmatische Begründung 179 3. Der Nichterwerb als Konsequenz der Aufopferung des Diesseits zugunsten des Jenseits 186 4. Der Nichterwerb aus Skrupelhaftigkeit 191 D. Das Lassen des Aufspeicherns 198 1. Als tawakkul-Postulat 198 2. Das Motiv der ständigen Todeserwartung 199 3. Die übrigen Motive 203 E. Das Reisen ohne Wegzehrung 205 1. Der Begriff des Reisens ‘alā l-tawakkul oder ‘alā l-taǧrīd 205 2. Die dogmatischen Motive 206 3. Die Praxis als Ausdruck der Loslösung von ma‘lūm und Mitteln 208 4. Wüstenreisen mit und ohne Reiseziel 211 F. Der Verzicht sich zu heilen 215 1. Die Lehre von der Unvereinbarkeit des tawakkuls mit der Bekämpfung einer Krankheit 215 2. Die sufischen Motive 215 3. Die dogmatische Begründung 219 4. Die Verurteilung bestimmter Heilmethoden 221 Teil V: Die Kritik des praktischen tawakkuls 225 A. Die Zersetzung der Idee des praktischen tawakkuls 225 1. Der Vorwurf der Unnatürlichkeit und Irrationalität 225 2. Die ungelöste Gegenüberstellung der praktischen tawakkul-Postulate und der Anforderungen des Lebens 227 3. Die Lösung durch die Bestimmung des tawakkuls als reinen Zustand 231 4. Die tieferen Ursachen der Wandlung des Gesichtspunktes 234 5. Die Umdeutung der tawakkul-Praktiken zu asketischen Postulaten und die Konzeption eines variierenden praktischen tawakkuls 238 B. Der Begriff der Fähigkeit zu den tawakkul-Werken 240 1. Die Erkenntnis, daß es zum Betreiben der tawakkul-Praktiken gewisser Voraussetzungen bedürfe 240 2. Die Voraussetzungen: Gewißheit, ṣabr und Verzicht auf die Welt 241 3. Starke und schwache Gläubige und ihre Verpflichtungen 243 C. Das Problem der sunnah 248 1. Das Problem der Tatsache, daß die Vorbilder der islamischen Gemeinde sich nicht an die praktischen tawakkul-Postulate hielten 248 2. Der Qur’ān als Zeugnis für die Unverbindlichkeit der praktischen tawakkul-Postulate 250 3. Die sunnah und ihre Bildner 252 4. Sahls Lösung des Konflikts zwischen sunnah und tawakkul-Postulaten 255 5. Der Malāmatīyah- Gedanke 257 D. Die sozial-wirtschaftliche Problematik des Nichterwerbs 260 1. Das Leben auf Kosten anderer 260 2. Die dadurch entstehende Abhängigkeit und die Unempfindlichkeit der mutawakkilūn für das Problem 261 3. Das indirekte Betteln 265 4. Die wirtschaftlichen Auswirkungen 268 E. Der Konflikt zwischen „Gesetz“ und tawakkul 270 1. Die Gleichgültigkeit der mutawakkilūn gegenüber dem Unterhalt von Weib und Kind 270 2. Der Durchbruch der orthodoxen Anschauung, der Familienvater habe für den Unterhalt seiner Angehörigen zu sorgen 272 3. Die Auseinandersetzung mit der Gefahr, bei proviantlosen Wüstenreisen zu verhungern 275 4. Die pflichtbewußtseinzersetzende Kraft des irrationalen tawakkuls 277 F. Die sufische Kritik des praktischen tawakkuls 280 1. Der Glaube an die erfolgreiche Wirkung des tawakkuls 280 2. Gegenstimmen. Der Erfolg ist geistiger Art 284 3. Die Kritik der Erwartimg, für den tawakkul belohnt zu werden 286 4. Die Kritik eines tawakkuls um des Unterhaltes willen 290 5. Das Postulat des objektlosen tawakkuls 291 Teil VI: Anhang 293 Graduierungsformen des tawakkuls 293 1. Die tawakkul- Graduierung als Resultat der Vermittlung zwischen unvereinbaren tawakkul-Auffassungen 293 2. Die Normierung auf drei Stufen 294 3. Beispiele für den Niederschlag von Kritik und Subtilisierung des tawakkuls in Form einer tawakkul-Graduierung 297 Namenregister 301 Sachwortverzeichnis 336 Bibliographie 348
Die Studien zur Geschichte und Kultur des islamischen Orients / Studies in the History and Culture of the Islamic Orient (STIO) ist die Reihe der "Beihefte" zur Zeitschrift Der Islam. Beide werden von der Abteilung für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients, Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg herausgegeben. Die Abteilung wurde im Jahre 1908 noch vor der Universität Hamburg gegründet. Sie war unter ihrem ersten Direktor C. H. Becker das erste wissenschaftliche Zentrum in Deutschland, in dem die Lehre und Forschung sich auf die historischen und kulturwissenschaftlichen und nicht allein die philologischen Aspekte bei der Erforschung der islamischen Welt konzentrierte. Viele führende Experten der deutschen Islamwissenschaft haben hier gelehrt und/oder studiert. Mit dem gleichen hohen Anspruch und der gleichen hohen Qualität wie Der Islam haben die "Beihefte" zahlreiche Arbeiten über die Geschichte und Kultur der islamischen Welt publiziert, die jeweils Meilensteine in ihrem Feld darstellten.
Die seit 2004 erscheinende "Neue Folge" der Beihefte baut auf dieser Tradition auf und bietet eine Plattform für die Publikation von Studien über die Geschichte und Kultur der islamischen Welt vom Beginn des Islams bis in die heutige Zeit.