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Die Legitimation der Einzelherrschaft im Kontext der Generationenthematik : [überarbeitete Vorträge auf einem internationalen Kongreß Bamberg 2006

معرفی کتاب «Die Legitimation der Einzelherrschaft im Kontext der Generationenthematik : [überarbeitete Vorträge auf einem internationalen Kongreß Bamberg 2006» نوشتهٔ Thomas Baier (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Sammelband ist aus einem internationalen Kongress an der Universitäauml;t Bamberg im Rahmen des Graduiertenkollegs Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter hervorgegangen. Die Beiträge untersuchen, wie es in antiken Poleis bzw. innerhalb synodaler Strukturen kirchlicher Gemeinschaften, die im Prinzip auf der Gleichrangigkeit aller Mitglieder basieren, zur Herausbildung charismatischer Einzelherrschaft kommen konnte. Frontmatter 1 Inhaltsverzeichnis 5 Vorwort 7 Genealogie und Herrscherlegitimation in Aischylos’ Persern 11 Herrschaftswechsel und Generationenfolge in Xenophons Kyrupädie 25 Utopie und Realität. Epikureische Legitimation von Herrschaftsformen 39 Legittimazione del potere e conflitti generazionali nella Roma degli Scipioni. Il punto di vista di Lucilio 55 Cicero und Sallust über die Einzelherrschaft Caesars 65 L’autorità e le sue contraddizioni: Numa nei Fasti di Ovidio 85 Un’adozione difficile. Tiberio, Caligola e la legittimazione del nuovo princeps 109 Nell’officina del tiranno: Seneca e la legittimazione debole del potere monarchico 129 Pone ex animo reges atavos (Tro. 712). Auflösung einer Familie, Sinnbild der Geschichte 147 La sentenziosità del potere assoluto e le autogiustificazioni del nefas tirannico in Seneca: l’incombere del pater 175 Neros Rede vor dem Senat (Tac. ann. 13,4). Zu Programm und Politik der neronischen Regierung in den Jahren 54–62 n.Chr. 199 Silius Italicus und die Herrschaft des Einzelnen: Zur Darstellung Hannibals und Scipios in den Punica 221 Legitimation und Sicherung von Herrschaft durch Kritik am Kaiser. Zum sogenannten zweiten Panegyrikos Julians auf Kaiser Constantius (or. 2 [3] Bidez) 243 Imperial Succession in Ammianus Marcellinus 275 Der Monepiskopat im Briefkorpus des Ignatius von Antiochien 295 Spirituelle Verwandtschaft als Legitimationskriterium byzantinischer Kaiser in den Briefen des Nikolaos Mystikos 309 des moht er wol gewinnen beide liute unde lant. Legimitation und Herrschaft in epischen Texten des deutschen Mittelalters 319

Die Beiträge dieses Bandes benennen historische, theologische, juristische und moralische Merkmale, nach denen die herausragende Stellung des Einzelnen in Antike und Mittelalter definiert wird. Die Leitfragen lauten: Sieht sich der Einzelne als exemplarischer Vertreter einer Alterskohorte? In welcher Weise spielt die Herkunft oder "Art" eine Rolle bei der Herrschaftslegitimation? Vermag der Verweis auf nachfolgende Generationen die Gegenwart zu binden? Erstmals wird das Phänomen charismatischer Herrschaft in den Kontext der Generationenthematik eingebunden und dargelegt, unter welchen Bedingungen Gesellschaften oder kirchliche Gemeinschaften, die eigentlich auf dem Prinzip der Gleichheit beruhen, die Vorherrschaft eines Einzelnen akzeptieren. Mag diese bald als Übergangslösung gesehen, bald damit begründet werden, dass der Einzelherrscher als Träger kollektiver Identität, gemeinsamer Erinnerungen und Hoffnungen, erscheint, ist sie doch stets ein Generationenphänomen, ein Sonderfall im Vergleich zu Vorgängern und Nachfolgern. Der Sammelband ist aus einem internationalen Kongress an der Universität Bamberg im Rahmen des Graduiertenkollegs Generationenbewußtsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter hervorgegangen.

Main description: This volume is the product of an international congress held at the University of Bamberg by the graduate school Generation Consciousness and Generation Conflict in Antiquity and the Middle Ages. The contributions look at how it was possible for charismatic sole rule to develop in ancient poleis and within the synodal structures of ecclesiastic communities, in spite of the fact that in principle they were based on the equality of all members Der Sammelband ist aus einem internationalen Kongress an der Universität Bamberg im Rahmen des Graduiertenkollegs Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter hervorgegangen. Die Beiträge untersuchen, wie es in antiken Poleis bzw. innerhalb synodaler Strukturen kirchlicher Gemeinschaften, die im Prinzip auf der Gleichrangigkeit aller Mitglieder basieren, zur Herausbildung charismatischer Einzelherrschaft kommen konnte. Der Sammelband ist aus einem internationalen Kongress an der Universität Bamberg im Rahmen des Graduiertenkollegs Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter hervorgegangen. Die Beiträge untersuchen, wie es in antiken Poleis bzw. innerhalb synodaler Strukturen kirchlicher Gemeinschaften, die im Prinzip auf der Gleichrangigkeit aller Mitglieder basieren, zur Herausbildung charismatischer Einzelherrschaft kommen konnte.
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