معرفی کتاب «Die Kunst Zu Sehen: Johann Heinrich Meyer Und Die Bildpraktiken Des Klassizismus (Ars Et Scientia) (German Edition)» نوشتهٔ Rößler, Johannes، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Goethes Kunstberater Johann Heinrich Meyer (1760-1832) war einer der Hauptakteure der klassizistischen Bewegung um 1800. Die Studie untersucht sein künstlerisches und schriftstellerisches Œuvre im Wechselverhältnis. Praktiken der Aufzeichnung vor Ort, des Kopierens und Nachzeichnens werden als zentrale operative Elemente der klassizistischen Theoriebildung und Historisierung der Kunst gesehen. Umfänglich ausgewertet werden auch die italienischen Aufzeichnungen aus den Jahren 1795-1797, die sich als wertvolle Quelle zur Sammlungsgeschichte und Provenienzforschung erweisen. Die Untersuchung von Meyers künstlerischem und schriftstellerischem Nachlass verfolgt die Rekonstruktion einer künstlerischen Gelehrtenpraxis, die sich nicht zuletzt in Goethes __Farbenlehre__ produktiv niedergeschlagen hat. * Meyers italienische Aufzeichnungen als wichtige Quelle für die Sammlungsgeschichte und Provenienzforschung * Meyers aktiver Beitrag zu Goethes Farbenlehre * Beitrag zur Geschichte der Kunstgeschichte und der Kunsttheorie Inhalt Einleitung Teil I. Die Disziplinierung des Blicks: Epistemische Praktiken zwischen Anschauung und Theoriebildung 1. Die autonomieästhetische Kunsterfahrung 2. Linie und Schatten: Zeichnen nach Antiken 3. Anschauung und Notation: Meyers Thesaurus der Kunst 1795–1797 Teil II. Johann Heinrich Meyers Studien zur Farbe und die Koloritdiskussion um 1800 1. Einleitung 2. Stufen der Konzeptionalisierung 3. Die Aldobrandinische Hochzeit als gemalte Farbentheorie. Kopierpraxis und Notation in Hinblick auf die Farbenlehre 4. Antik und Modern: Aktualisierungen der Farbe 1808 und 1820 Teil III. Die mediale Dimension der Kunstpolitik 1. Meyers Auffassung vom „Kunstrichter“: Das Kunsturteil zwischen Historisierung und Gegenwartsbezug 2. Die Aktualität der Gegenstandslehre: Zur Kritik an Künstlern des Klassizismus im Vorfeld der Propyläen 1797 3. Die Wertungskategorie des Helldunkel 4. Meyer und die Sammlung Boisserée. Von der Kennerschaft zum lithographischen Diskurs Resumée Anhang
Goethes Kunstberater Johann Heinrich Meyer (1760-1832) war einer der Hauptakteure der klassizistischen Bewegung um 1800. Die Studie untersucht sein künstlerisches und schriftstellerisches Œuvre im Wechselverhältnis. Praktiken der Aufzeichnung vor Ort, des Kopierens und Nachzeichnens werden als zentrale operative Elemente der klassizistischen Theoriebildung und Historisierung der Kunst gesehen.
Umfänglich ausgewertet werden auch die italienischen Aufzeichnungen aus den Jahren 1795-1797, die sich als wertvolle Quelle zur Sammlungsgeschichte und Provenienzforschung erweisen. Die Untersuchung von Meyers künstlerischem und schriftstellerischem Nachlass verfolgt die Rekonstruktion einer künstlerischen Gelehrtenpraxis, die sich nicht zuletzt in Goethes Farbenlehre produktiv niedergeschlagen hat.