Die Kunst des Möglichen III - Grundlinien einer dialektischen Philosophie der Technik Band 3: Macht der Technik
معرفی کتاب «Die Kunst des Möglichen III - Grundlinien einer dialektischen Philosophie der Technik Band 3: Macht der Technik» نوشتهٔ Christoph Hubig، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Inwieweit sind unsere Handlungsvollzüge und ihre Ordnungen durch Technik bedingt? Nachdem Christoph Hubig die Ermöglichungsfunktion der Technik freigelegt (Band I) und eine Moral für den Umgang mit technischen Möglichkeiten entwickelt hat (Band II), entwirft er nun in diesem (eigenständig lesbaren) Band III in kritischer Auseinandersetzung mit Foucault und der Akteur-Netzwerk-Theorie ein technikadäquates Machtkonzept. Jenseits eines »Technikdeterminismus« oder der Behauptung einer eigendynamischen Technikevolution steht dabei der Unterschied zwischen einer Strukturdynamik und einer Netzdynamik im Vordergrund. Zudem werden die Erträge dieser Modellierung für die Frage eines Wandels von Autonomie und (ethischer) Kontrolle geltend gemacht. Inhalt Vorwort 1. Zur Problemlage – Annäherungen 1.1 »Große Erzählungen« zur Macht der Technik 1.1.1 Dialektik der Aufklärung 1.1.2 Magie der Technik 1.1.3 Ambivalenz der Systemtechnik 1.1.4 Fetisch-Macht der Technik 1.1.5 Kontrollverlust 1.2 Defizite der Diskussion um den »Technikdeterminismus« 1.3 »Eigendynamik der Technik« revisited: Von der Sachzwangdiskussion zur evolutionären Modellierung 1.3.1 Die evolutionistische Einladung 1.3.2 Sachzwangdiskussion und Evolutionismus in der Technikphilosophie 1.3.3 Im Ausgang von der Evolutionsbiologie 1.3.4 Ein evolutionistischer Theoriebaukasten für die Technikphilosophie? – Die Unhintergehbarkeit des Handelns 1.4 Auf dem Weg zu einem modalen Konzept der Technikmacht 2. Typisierungen der Macht und Spielräume der Freiheit: Alternativen 2.1 Im Ausgang von Foucault: »Analytik« statt »Theorie« 2.1.1 »Die neuen Machtverfahren arbeiten mit der Technik.« 2.1.2 »Netze« bei Foucault 2.1.3 »Strukturen« bei Foucault 2.1.4 Praktiken 2.1.5 Strukturdynamik und Netzdynamik – Intraaktionen und Interaktionen 2.1.6 Spielräume der Freiheit 2.2 Im Ausgang von Bruno Latour: »Akteur-Netzwerk-Theorie« (ANT) 2.2.1 Symmetrische Anthropologie 2.2.2 Übersetzung 2.2.3 Praktiken: Rekurs auf André Leroi-Gourhan und Hans Linde 2.2.4 Netze 2.2.5 Verantwortung 2.3 Zwischenbilanz: Netze, Strukturen, Dispositive als Modellierungen einer Macht der Technik 3. Neue Formen der Hybridisierung – Autonomie, Kontrolle und die »Kolonialisierung der Lebenswelt« 3.1 Klassische Konzepte von Autonomie und Kontrolle 3.1.1 Typisierungen von Autonomie und Kontrolle 3.1.2 Blackboxing revisited: Technische Handlungsschemata, Interaktion, Koaktion, Spiegelwelten 3.1.3 »Macht« der Simulationen: Hybride in den Wissenschaften 3.1.4 Biofaktische Hybridisierung 3.2 Kolonialisierung der Lebenswelt? 3.2.1 Lebenswelt als »Apriori« oder »Verkehrskreis« (Husserl) 3.2.2 Lebenswelt als »Limesbegriff« (Blumenberg) 3.2.3 Rehabilitierung der transzendentalen Fragehaltung 4. »Macht über die Macht« – Herausforderung der Technikethik? 4.1 Im Dialog mit Hans Jonas: Die Problematik der klassischen Konstruktion 4.1.1 Modellierung der Technik 4.1.2 Naturkonzept als Gegeninstanz 4.1.3 Technikethische Konsequenzen 4.1.4 Ungelöste Probleme 4.2 Auf dem Weg zu einer Technikethik als Ethik der Ermöglichung des Anwendungsbezuges 4.2.1 »Angewandte« Ethik als Bereichsethik – die naive Option 4.2.2 Voraussetzungen des Anwendungsbezugs 4.3 Macht der Vernunft als List der Vernunft – »Das Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält« 4.3.1 Mit Hegel 4.3.2 Mit Marx 4.3.3 Mit Simondon 4.3.4 Waren wir immer schon modern? Literatur Inwieweit sind unsere Handlungsvollzüge und ihre Ordnungen durch Technik bedingt? Nachdem Christoph Hubig die Ermöglichungsfunktion der Technik freigelegt (Band I) und eine Moral für den Umgang mit technischen Möglichkeiten entwickelt hat (Band II), entwirft er nun in diesem (eigenständig lesbaren) Band III in kritischer Auseinandersetzung mit Foucault und der Akteur-Netzwerk-Theorie ein technikadäquates Machtkonzept. Jenseits eines »Technikdeterminismus« oder der Behauptung einer eigendynamischen Technikevolution steht dabei der Unterschied zwischen einer Strukturdynamik und einer Netzdynamik im Vordergrund. Zudem werden die Erträge dieser Modellierung für die Frage eines Wandels von Autonomie und (ethischer) Kontrolle geltend gemacht. Technik,Macht,Autonomie,Kontrolle,Ethik,Akteur-Netzwerk-Theorie,Foucault,Dialektik,Philosophie,Technikphilosophie,Politische Philosophie,Technology,Power,Autonomy,Control,Ethics,Actor-network-theory,Dialectics,Philosophy,Philosophy of Technology,Political Philosophy To what extent are our actions and their orders contingent on technology? After exposing technology's function of making things possible (Volume I) and developing a moral philosophy for dealing with technical possibilities (Volume II), Christoph Hubig now develops a technologically apt concept of power in this third volume (readable on its own) in a critical encounter with Foucault and Actor-Network Theory. Beyond any »technological determinism« or claims of an autonomous technology revolution, the difference between structural and network dynamics stands at the center of this endeavor. Furthermore, the results of this modeling are applied to the question of a change in autonomy and (ethical) control. »Mit der ›Macht der Technik‹ steht Hubig nicht nur, wie in seinen bisherigen Arbeiten, an der Spitze der Technik-Philosophie, sondern nutzt auch einige der elaboriertesten Beiträge der Philosophie der Macht, als Modaltheorie der Macht, in überzeugender Weise, um sie mit der Technikphilosophie zu verbinden.«Kurt Röttgers, Zeitschrift für Kulturphilosophie, 10/1 (2016)
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