معرفی کتاب «Die Kunst der Gabe : Theater zwischen Autonomie und sozialer Praxis» نوشتهٔ Ingrid Hentschel (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
»Die Kunst der Gabe« behandelt aktuelle Theater- und Performanceformate in Verbindung mit der interdisziplinären Diskussion um Theorien der Gabe und des Gabentauschs. Angesichts neoliberaler Herausforderungen betont eine Theatertheorie im Zeichen der Gabe das Zusammenwirken von Menschen im Spannungsfeld von Freiheit und sozialer Verpflichtung. Theater braucht beides - ästhetische Autonomie und soziale Praxis, Spiel und Realität. Die deutsch- und zum Teil englischsprachigen Beiträge von Frank Adloff, Marcel Hénaff, Ortrud Gutjahr, Jens Roselt, Ilana F. Silber, Hanne Seitz u.a. geben Einblick in internationale Entwicklungen des Gabe-Diskurses aus Sozialwissenschaft, Philosophie und Anthropologie und präsentieren aktuelle kunst- und theaterwissenschaftliche Positionen. Inhalt Vorwort DANKSAGUNG Die Kunst der Gabe – Zur Einführung THEATER, KUNST UND GABE: THEORETISCHE KONSTELLATIONEN Raum der Fiktion – Raum der Anerkennung: Theater, Gabe und Wahrheit “The Place of the Thing”. The Predicament of the Gift in Art and Anthropology Theater – Gabe und Gemeinsinn Tausch und/oder Gabe: Gabentheoretische Positionen Die Gabe zwischen Reziprozität und Einseitigkeit, Norm und ästhetischer Kraft The Who, What, and How of the Gift in Theatre Illusionäre Gaben: Zur Logik des ,als ob‘ The Gift as “Deep Play”. A ‘Note’ on Performance and Paradox in the Theatrics of Public Giving RESONANZ UND PERFORMANZ: THEATERTHEORETISCHE POSITIONEN „Das brauchen wir nun wirklich nicht.“ Gabentausch im Theater und die Phänomenologie der Aufführung Begabtes Publikum: Eine theatrale Entdeckung! Von der Gabentheorie zu Theater und Tabu Weitergeben. Theater mit Kindern für Erwachsene als Generationsverhältnis: Milo Raus Five Easy Pieces Nietzsche and Artaud: Theatre and the Gift of the Mask Überschreitungen: Politiken der Gabe Tahrir – Versuch zu Souveränität und Verausgabung Gabe und Grenze Nichttun als Gabe? Gabe und Opfer – Über Mother! von Darren Aronofsky und das Theater als Körper der Hervorbringung Geben und Vergeben. Der Avatar als Palimpsest des Selbst Begegnungen mit der Installation The Art is Present Autorinnen und Autoren "Die Kunst der Gabe" kombiniert aktuelle Theaterformate mit der interdisziplinären Diskussion um Theorien der Gabe und des Gabentauschs. Dabei steht die paradoxe Spannung zwischen Freiheit und sozialer Verpflichtung in Gaben- wie Theaterpraxis im Zentrum. Werden Theateraufführungen als immaterielle Gaben an die Zuschauer und Mitwirkenden verstanden, entfällt die Frontstellung von performativem und Schauspieltheater: Theater ist beides - soziale Praxis und ästhetische Autonomie, Spiel und Realität. Die deutsch- und teilweise englischsprachigen Beiträge u.a. von Frank Adloff, Marcel Hénaff, Ortrud Gutjahr, Dirk Pilz, Jens Roselt und Ilana F. Silber geben Einblick in internationale Entwicklungen des Gabe-Diskurses aus Sozialwissenschaft, Philosophie und Anthropologie und präsentieren aktuelle kunst- und theaterwissenschaftliche Positionen
»Die Kunst der Gabe« behandelt aktuelle Theater- und Performanceformate in Verbindung mit der interdisziplinären Diskussion um Theorien der Gabe und des Gabentauschs. Angesichts neoliberaler Herausforderungen betont eine Theatertheorie im Zeichen der Gabe das Zusammenwirken von Menschen im Spannungsfeld von Freiheit und sozialer Verpflichtung. Theater braucht beides - ästhetische Autonomie und soziale Praxis, Spiel und Realität.Die deutsch- und zum Teil englischsprachigen Beiträge von Frank Adloff, Marcel Hénaff, Ortrud Gutjahr, Jens Roselt, Ilana F. Silber, Hanne Seitz u.a. geben Einblick in internationale Entwicklungen des Gabe-Diskurses aus Sozialwissenschaft, Philosophie und Anthropologie und präsentieren aktuelle kunst- und theaterwissenschaftliche Positionen.
Theater between aesthetic autonomy and social obligations: This volume makes theories of giving and the exchange of gifts fertile for new perspectives on contemporary forms of theater.