Die Klassischen Götter Auf Abwegen: Launige Götterbilder in Den Italienischen Und Nordalpinen Bildkünsten Der Frühen Neuzeit (Pluralisierung & ... (Pluralisierung & Autorität, 45)
معرفی کتاب «Die Klassischen Götter Auf Abwegen: Launige Götterbilder in Den Italienischen Und Nordalpinen Bildkünsten Der Frühen Neuzeit (Pluralisierung & ... (Pluralisierung & Autorität, 45)» نوشتهٔ Dreiling, Semjon Aron، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The textual and iconographic reception of classical myths in the early modern period produced a range of different interpretive patterns and visual traditions, and provoked a counter-reaction in the form of novel comic adaptations of myths. This study puts these “witty” images of the Gods in Italian and Northern Alpine visual arts in a broader context of motifs as well as in that of the literary and art historical discourse. Vorwort Inhalt Launige Götterbilder in der Frühen Neuzeit 1. Forschungsstand 1.1 Bildkomik in der Frühneuzeitforschung 1.2 Launige Götterbilder 2. Schwerpunktbildung der Arbeit Erster Teil: Bilder und Gegenbilder des Parnass’ – der Mythos als Metasprache 1. Der Parnass in Auflösung – Apoll und die Musen auf Abwegen 2. Von Petrarca zu Aretino–Die satirische Parnassverwendung in der Dichtung 2.1 Die (un)umstösslichen Gesetze des Parnass’ und die Wirkmacht seiner Kehrseite 2.2 Aretinos Traumreise – der Parnass als Ort satirischer Metadiskurse 2.3 Der Musenberg in der Dichterschmährede 2.4 Von den unsterblichen Musen zur sterblichen Dichtermuse 2.5 Poeten ohne Musen – Vertreibung aus dem Garten der Dichtung 3. Der traurige Musenhügel in den italienischen Bildkünsten 3.1 Raffael und die römischen Gegenbilder des Parnass’ 3.2 Dantes Treppensturz – Vertreibung der Dichter vom Musenberg 4. Exkurs: Der zum Flugesel mutierte Pegasus nördlich der Alpen 4.1 Das reziproke Bildmotiv des pegaseischen Flugesels 4.2 Ikonoklastische Esel und der Olymp der Künste und Wissenschaften 4.3 Pegasus im Joche als Widerpart müßiger Musen und Dichter 5. Apoll auf der ruhmabgewandten Seite des Parnass’? 5.1 Tatenloser Apoll, flüchtige Fama und Musen 5.2 Ironische Selbstbeschau des Künstlers als ruhmloser Apoll? Zweiter Teil: Der Olymp im Zerrspiegel – Hässliche und verkleidete Götter 1. Groteske Götterköpfe 2. Die Olympier als Zerrbilder menschlicher Torheiten 2.1 Die göttliche Venus und ihr Lustknabe Adonis 2.2 Die mächtige Juno und ihr fulminanter Göttergatte 2.3 Die allerkeuscheste Diana und der liebreizende Ganymed 2.4 Der kahlrasierte Dichtergott Apoll 2.5 Narziss und das ritratto dell’amante 3. Ein wahres und natürliches Abbild der Götter? 3.1 Lügenhafte Götter in ihrer wahren Gestalt – eine Relektüre der Blattinschrift 3.2 Das kapriziöse Künstlerhirn und die Accademia della Val di Blenio 3.3 Das launige Spiel mit der Physiognomie als Bildmittel der Ridikülisierung 3.4 Narziss und Diana als groteskes Liebespaar – zur Rezeption des Einblattdruckes 4. Götter und Mythen im alltäglichen Gewande – Mythentravestien um 1650 4.1 Unter Bauern und Straßenmusikanten – die Götter in genrehafter Verkleidung 4.2 Ovide en belle humeur oder: „The Giants storming Heaven“ Resümee und Ausblick Bibliographie Quellen Forschungsliteratur Abbildungsnachweise Register Die frühneuzeitliche Rezeption klassischer Mythen in Text und Bild beförderte nicht nur eine Vielzahl von Deutungsmustern und Bildtraditionen, sondern provozierte zugleich bildliche und literarische Gegenreaktionen in Form neuartiger und komischer Mythenadaptionen. Der Witz dieser ikonographischen Verfremdungen hinterfragt sowohl die durch den Mythos vermittelten Sinngehalte als auch die aus der Antike herstammenden Verfahren der Mythenallegorese sowie die den antiken Vorbildern zugemessene Autorität. Die Studie kontextualisiert erstmals „launige" Götterbilder aus der italienischen und nordalpinen Profanmalerei und Druckgraphik im Rahmen größerer Motivkomplexe sowie dichtungs- und kunsttheoretischer Diskurse The textual and pictorial reception of classical myths in the early modern period reflected a range of different interpretive patterns and visual traditions, and evoked a counter-reaction in the form of novel comic adaptations of myth. For the first time, the study puts these "witty" images of the Gods in Italian and Northern Alpine visual arts in a broader motivational context within the discourse of literary and art theory
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