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Die katholische Kirche und der interreligiöse Dialog: 50 Jahre ''Nostra aetate'': Vorgeschichte, Kommentar, Rezeption

معرفی کتاب «Die katholische Kirche und der interreligiöse Dialog: 50 Jahre ''Nostra aetate'': Vorgeschichte, Kommentar, Rezeption» نوشتهٔ Andreas Renz، منتشرشده توسط نشر Kohlhammer Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) hat sich die katholische Kirche dem religiösen Pluralismus gestellt und den Weg der dialogischen Öffnung bei gleichzeitiger Wahrung der eigenen Identität beschritten. Besonders mit der Erklärung ''Nostra aetate'' hat die Kirche in nahezu prophetischer Weise die anderen Weltreligionen, insbesondere das Judentum, in Blick genommen und diese erstmals positiv gewürdigt. Der Autor skizziert die Vor- und Entstehungsgeschichte der Konzilserklärung ''Nostra aetate'', ordnet sie in die Theologie- und Kirchengeschichte ein und bietet eine ausführliche Kommentierung der Erklärung und ihrer Textstadien. Schließlich wird die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte bis zu den Herausforderungen der Gegenwart beleuchtet. ''Andreas Renz hat eine wichtige, ja einzigartige Orientierung auf dem Feld des interreligiösen Dialogs vorgelegt. In diesem bedeutenden Werk zeigt er, wie untrennbar Dialog und Identität der Kirche miteinander verbunden sind.'' Aus dem Vorwort von Roman Siebenrock MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict MuPDF error: syntax error: invalid key in dict Titel 1 Inhalt 6 Vorwort 10 Einleitung 12 I. Die Vorgeschichte 14 1. Das Christentum und die Religionen von der Bibel bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts 14 1.1 Die anderen Religionen in der Bibel 14 1.1.1 Die Religionen in der Bibel Israels 14 1.1.2 Die Religionen im Neuen Testament 17 1.1.2.1 Die Heiden im Neuen Testament 17 1.1.2.2 Antijudaismus im Neuen Testament? 20 1.2 Die Religionen in der Alten Kirche 23 1.2.1 Das Verhältnis zum Judentum 23 1.2.1.1 Die Juden in der Sicht der Kirchenväter: Beginn des christlichen Antijudaismus 23 Fazit 27 1.2.1.2 Aussagen der frühen Konzilien über die Juden 28 1.2.2 Das Verhältnis zu den außerbiblischen Religionen 29 1.3 Die Kirche und die Religionen vom Mittelalter bis in die Neuzeit 32 1.3.1 Das kirchliche Konzept der „doppelten Schutzherrschaft“ gegenüber den Juden 32 1.3.2 Die Kirche und die Juden in der Zeit der Gegenreformation und Aufklärung 36 Fazit: Die Krankheit und Ideologie der christlichen Judenfeindschaft 37 1.3.3 Der Islam: Christliche Irrlehre oder teuflische Religion? 39 1.3.3.1 Der Streit der Ostkirchen mit dem Islam 40 1.3.3.2 Die Apologetik der lateinischen Theologie 41 1.3.4 Die Entdeckung neuer Welten und Religionen 46 1.3.5 Lehramtliche Aussagen vor dem II. Vatikanum 48 1.3.6 Religionstheologische Neuansätze katholischer Theologen vor dem II. Vatikanum 53 2. Der Vorabend des Konzils und die Wegbereiter der Konzilserklärung 59 2.1 Wegbereiter des Dialogs mit dem Judentum 59 2.1.1 „Amici Israel“ 59 2.1.2 Anfänge des christlich-jüdischen Dialogs nach 1945 62 2.1.3 Johannes XXIII. und andere wichtige Wegbereiter – erste Schritte der Umkehr 64 2.2 Wegbereiter des Dialogs mit dem Islam 77 2.3 Wegbereiter des Dialogs mit den ostasiatischen Religionen 86 2.4 Fazit 91 II. Das Ereignis des Konzils 94 1. „Ein wunderbares Schauspiel der Wahrheit, der Einheit und der Liebe“ 94 1.1 Bedeutung und Zusammensetzung des Konzils 94 1.2 Vorbereitung des Konzils 95 1.3 Zweck des Konzils: „Aggiornamento“ 96 2. Vom Senfkorn bis zum Baum: Zur Entstehungsgeschichte von „Nostra aetate“ 99 2.1 Erste Sitzungsperiode (11. Oktober – 8. Dezember 1962) und erste Intersessio 99 2.2 Zweite Sitzungsperiode (29. September – 4. Dezember 1963) und zweite Intersessio 102 Paul VI. und seine Eröffnungsrede zur zweiten Sitzungsperiode 102 Der neue Entwurf der Erklärung 103 2.3 Dritte Sitzungsperiode (14. September – 21. November 1964) und dritte Intersessio 107 2.4 Vierte Sitzungsperiode (14. September – 8. Dezember 1965): Die endgültige Abstimmung über die Erklärung – „Die Kirche lebt!“ 126 3. Der „Baum, auf dem viele Vögel ihr Nest finden“ – der endgültige Text 129 3.0 Der Titel der Erklärung: In der Haltung liegt der hermeneutische Schlüssel 129 3.1 Die Vielfalt der Religionen – die Einheit der Menschheit und der Heilsgeschichte 130 3.2 Wahres und Heiliges in den traditionellen und ostasiatischen Religionen 133 3.3 Mit Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslime 142 3.4 Das Herzstück: Die Erklärung über die Juden 148 3.5 Epilog: Die Menschenwürde als Basis für Religionsfreiheit und Dialog 156 4. Fazit und hermeneutische Einordnung von „Nostra aetate“ in das Gesamtkonzil 158 4.1 Die Bedeutung der Erklärung 158 4.2 Zur hermeneutischen Einordnung und Auslegung der Erklärung 159 III. Die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von „Nostra aetate“ 162 1. Reaktionen aus den anderen Religionen und Konfessionen 162 1.1 Jüdische Reaktionen 162 1.2 Muslimische Reaktionen 165 1.3 Reaktionen aus anderen christlichen Konfessionen 166 2. Die institutionelle Verankerung des interreligiösen Dialogs in der Weltkirche 168 3. „Der Dialog gehört in den Heilsauftrag der Kirche – er ist darum ein Dialog des Heils“. Nachkonziliare kirchliche Dokumente und Äußerungen zum Dialog und zur Theologie der Religionen 171 3.1 Das Verständnis des Dialogs und das Verhältnis von Mission und Dialog 171 3.2 Das Wirken des dreieinigen Gottes in den Religionen 173 3.3 Betonung der Einheit der Heilsgeschichte und Ablehnung eines religionstheologischen Relativismus 176 4. „Die älteren Brüder“: Nachkonziliare Dokumente und Äußerungen zum Judentum 179 4.1 Die Verankerung der neuen Israeltheologie und des Dialogs im Leben der Kirche 179 4.2 Die Aufarbeitung der eigenen Schuldgeschichte im Zusammenhang mit der Schoa 182 4.3 Johannes Paul II. und die Lehre vom „ungekündigten Bund“ 185 4.4 Benedikt XVI., der Streit um die Karfreitagsfürbitte und die „Judenmission“ 187 4.5 Haltung zum Staat Israel 191 5. Dialog mit den „Brüdern und Schwestern im Glauben Abrahams“: Nachkonziliare kirchliche Dokumente und Äußerungen zum Islam 192 5.1. Dokumente des Sekretariats für die Nichtchristen/ Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog 192 5.2 Äußerungen der Päpste 194 5.2.1 Glaube an denselben Gott, den Gott Abrahams 194 5.2.2 Würde und Rechte des Menschen 195 5.2.3 Betonung der gemeinsamen spirituellen Werte 196 5.2.4 Aufruf zum Dialog 197 5.2.5 Worte und Gesten der Wertschätzung 197 5.2.6 „Entfaltung der geistigen Bande“ 198 6. Die „Früchte des göttlichen Geistes“ in den anderen Religionen wertschätzen – Nachkonziliare kirchliche Dokumente und Äußerungen zu den anderen Religionen 200 6.1 Buddhismus 200 6.2 Hinduismus 204 6.3 Traditionelle Religionen 205 7. „Gebet ist das Band, das uns am wirksamsten vereint“: Die Friedensgebete von Assisi 206 Fazit: Die Konzilserklärung mit Leben gefüllt 208 IV. Die „Zeichen unserer Zeit“ lesen: Gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen des interreligiösen Dialogs 210 1. Gegenwärtige Kontexte des interreligiösen Dialogs 211 2. Herausforderungen im Dialog mit dem Judentum 213 3. Herausforderungen im Dialog mit dem Islam 216 4. Herausforderungen im Dialog mit dem Hinduismus 218 5. Herausforderungen im Dialog mit dem Buddhismus 219 6. Christen und Nichtchristen als Partner in der pluralistischen Gesellschaft 221 Schluss: Eine kleine Tugendlehre des interreligiösen Dialogs 222 Abkürzungsverzeichnis 228 Literaturverzeichnis 229 1. Übersetzungen, Dokumente, Textsammlungen, Lexika 229 2. Weitere zitierte Literatur 230 Endnoten 250 _AuthorEmailDisplayName
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