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Die Jüdische Bibliothek an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1938–2008: Eine Dokumentation

معرفی کتاب «Die Jüdische Bibliothek an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1938–2008: Eine Dokumentation» نوشتهٔ Andreas Lehnardt، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Neue Folge Die alte Jüdische Bibliothek an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bewahrt ein einzigartiges Zeugnis jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Rheinland-Pfalz. Dieser "verborgene Schatz" ist bis heute – 70 Jahre nach der "Reichskristallnacht" 1938 – nur wenigen bekannt und wurde bislang kaum erforscht. Die im Zuge des Novemberpogroms von der Gestapo beschlagnahmten Bestände der beiden Mainzer Synagogen waren 1939 zunächst in der Stadtbibliothek eingelagert und nach Kriegsende schließlich auf Umwegen an die neugegründete evangelisch-theologische Fakultät gelangt. Die dort erhaltenen Hebraica und Judaica bilden nicht nur eine Fundgrube für die Erforschung der jüdischen Druck- und Buchkunst, die Bücher mit ihren zahlreichen Vorbesitzerspuren erlauben auch einzigartige Einblicke in die inneren Entwicklungen der jüdischen Gemeinde Mainz. Die Dokumentation der bewegten Bibliotheksgeschichte dient daher nicht nur bibliophilem Interesse, sondern zeigt auch, dass die erhaltenen "papierenen" Zeugnisse Mainzer jüdischer Kultur wichtige Spuren zum Verständnis einer Gemeinschaft bewahren, die einem steten Wandel unterlag und hierbei eine bemerkenswerte kulturelle Vielfalt hervorbrachte. Inhalt Abkürzungsverzeichnis Hinweise zur Transkription und Zitation Grußwort von Stella Schindler-Siegreich, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz Vorwort I. Einleitung II. Vom „Portativen Vaterland“ zur Jüdischen Bibliothek 1. Die Jüdischen Bibliotheken in Mainz 2. Zur Quellenlage III. Be- und Zustand 1. Kataloge und die Rekonstruktion der Verluste 2. Herkunft und Provenienzen 2.1 Stempel und Signaturen 2.2 Weitere Stempel 2.3 Händlerstempel und Binderzeichen IV. Die Bibliotheken in der Bibliothek 1. Die „Stratigraphie“ des Bestandes 1.1 Samuel Oppenheimer 1.2 Herz Scheuer 1.3 Abraham Loeb Schles(s)inger 1.4 Marcus Lehmann 1.5 Oscar Lehmann 1.6 Siegmund Salfeld 1.7 Weitere Besitzervermerke V. Der Werdegang der Bücher seit 1938 1. Die Bücher in der Pogromnacht 2. Während des Krieges und der Verfolgung 3. Bücherverfolgung im „Dritten Reich“ 4. Nach Verfolgung und Krieg 5. Interim in der Feldbergschule 6. Die Überführung an die Universität 7. Eine „Jüdisch-theologische Fakultät“? VI. Die Bücher in der Evangelisch-theologischen Fakultät 1. Das Leihbuch 2. Der Leihvertrag 3. Die weitere Nutzung der Bücher VII. Blicke in den Bestand 1. Bücher der „Jüdischen Bezirksschule“ 1. 1 Die Gründung der „Jüdischen Bezirksschule“ 1.2 Der Bestand der Lehrerbibliothek 2. Zionistische Literatur 3. Antisemitische Literatur 4. Zimelien 4.1 Die ältesten hebräischen Drucke 4.2 Drucke aus Mainz 4.3 Drucke aus Frankfurt am Main 4.4 Drucke aus Homburg 4.5 Jiddische Drucke 4.6 Liturgica 5. Handschriften und Einbandfragmente 5.1 Handschriften 5.2 Neue Funde 5.3 Einbandfragmente 5.4 Glossen, Exzerpte und Widmungen VIII. Schluss und Ausblick IX. Anhang Anhang 1: Buchbestand der Lehrerbibliothekder Jüdischen Bezirksschule Anhang 2: Detailliertes Verzeichnis zu dem Buchbestandder Lehrerbibliothek Anhang 3: Verzeichnis der Schüler-Hilfsbibliothek Anhang 4: Mitgliederverzeichnis des „Vereins für jüdische Geschichteund Litteratur in Mainz 1909" Anhang 5: Das Kasso-Buch der „Hevra Qinyan Sefarim Mainz“ (1928) Anhang 6: Liste hebräischer Bücher aus der IRG Mainz X. Quellen- und Literaturverzeichnis Quellen Literatur Bildnachweis
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