معرفی کتاب «Die Internationale der Konservativen : Transnationale Elitenzirkel und private Außenpolitik in Westeuropa seit 1945» نوشتهٔ Großmann, Johannes، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ever since the 1950s there has been a “Conservative Internationale” in Western Europe that has received virtually no public notice. Johannes Grossmann traces the intersecting paths of major conservative politicians, entrepreneurs, and journalists in multiple transnational elite circles, their influence on decision-making processes, their contribution to the Europeanization of political thought, and their shifting ideologies from 1945 to 1990. * A transnational social and cultural history of politics * Winner of the Bruno-Heck Science Prize Einleitung Thema und Forschungsstand a) Untersuchungsgegenstand und Fragestellung b) Europäische Integration, Kalter Krieg und konservative Eliten c) Forschungsstand Erkenntnisinteresse und Methode a) Transnationale Geschichte als Organisationsgeschichte b) Transnationale Geschichte als Gesellschaftsgeschichte des Politischen c) „Biographies Croisées“ Quellenlage, Gliederung und Danksagung a) Quellenlage b) Gliederung c) Danksagung I Entstehung und Konsolidierung 1 „Abendland“ und „Civilisation Chrétienne“ 1.1 Konservative Positionen nach dem Zweiten Weltkrieg a) Zwischen Katholizismus und Ökumene b) Zwischen Föderalismus und Westintegration c) Zwischen Antitotalitarismus und gesellschaftlicher Demokratisierung 1.2 Die abendländische Bewegung a) Der AbendlandGedanke in der Zwischenkriegszeit b) Vom Neuen Abendland zur Abendländischen Aktion c) Die Anfänge der Abendländischen Akademie 1.3 Die Anfänge des CIDCC a) Die Verteidigung der „Civilisation Chrétienne“ gegen den Kommunismus b) Die Gründung des CIDCC c) Kontakte, Kooperation und Erweiterung des CIDCC 2 Über Europa zur Demokratie? 2.1 Das CIDCC in der Bundesrepublik a) Die deutsche Sektion und ihre Verbindungen zur Bundesregierung b) Staatliche Förderung und Ausbau der deutschen Sektion c) Der Führungsanspruch der deutschen Sektion im CIDCC 2.2 Die abendländische Bewegung in der Schusslinie a) Die Entwicklung bis 1955 b) Öffentliche Kritik an der Abendländischen Akademie c) Flucht nach Europa 2.3 Die Anfänge des CEDI a) Die Entstehung des CEDI b) Die Rolle Otto von Habsburgs c) Das CEDI als Adelsgesellschaft? 3 Das CEDI als transnationaler sozialer Raum 3.1 Das CEDI und Spanien a) Die Außenund Europapolitik des FrancoRegimes und das CEDI b) Institutionelle Anbindung, Finanzierung und Sozialisierungsfunktion in Spanien c) Spaniens „Kalte Krieger“ 3.2 Kongresspolitik und organisatorische Festigung des CEDI a) Organisatorische Entwicklung bis 1957 b) Die Jahreskongresse und ihre Wahrnehmung im westlichen Ausland c) Vereinsrechtliche Konstituierung 3.3 Nationale Zentren und persönliches Engagement a) Das Europäische Institut für politische, wirtschaftliche und soziale Fragen b) Das Centre Technique d’Études Européennes c) Nationale Zentren in Belgien, Österreich, Griechenland, Schweden und Liechtenstein II Erfolg und Stagnation 4 Diplomatie im Schatten Europas 4.1 Substitutionsdiplomatie im Rahmen des CEDI a) Spanischdeutsche Annäherungen b) Österreich, Deutschland und Europa c) Die Gründung weiterer nationaler Zentren 4.2 Das CEDI und de Gaulle a) Die Anfänge des gaullistischen Engagements im CEDI b) Das CEDI als Instrument gaullistischer Nebenaußenpolitik c) Die Kontakte zwischen den „Mehrheitsparteien“ UNRUDT und CDU/CSU 4.3 Das CIDCC bis Ende der 1950er Jahre a) Antoine Pinay und die „Neugründung“ des CIDCC b) Europaweiter Ausbau c) Anhaltende deutsche Dominanz 5 Neue Horizonte 5.1 Die Entgrenzung der Außenpolitik a) Gesellschaftlicher und innenpolitischer Wandel in den „langen“ 1960er Jahren b) Multipolarisierung und Globalisierung von Außenpolitik c) Neue Formen der außenpolitischen Kommunikation 5.2 Wandel konservativer Denkund Handlungsmuster a) Vom Abendland zum Neokonservatismus und zur „Neuen Rechten“ b) Vom Föderalismus zum „Europa der Staaten“ c) Vom Antikommunismus zur „Psychologischen Kriegsführung“ 5.3 Globalisierung und Niedergang des CIDCC a) Weltweite Expansion b) Zunehmende Konflikte, wachsende Abhängigkeit und inhaltliche Stagnation c) Entzug der finanziellen Grundlagen und Auflösung 6 Das CEDI in den „langen“ 1960er Jahren 6.1 Private Außenpolitik für ein konservatives Europa a) Europa als Thema der Jahreskongresse b) Das CEDI als Stütze frankistischer Integrationsbestrebungen c) Auf dem Weg zu einer Kooperation der konservativen Parteien in Europa? 6.2 Nebenwege und Sackgassen a) Vom Abendland zur „Dritten Welt“ b) Die Abendländische Akademie in den 1960er Jahren und der WeltforumVerlag. c) Anläufe zu einer personellen und organisatorischen Erneuerung des CEDI 6.3 Zwischen Stagnation und Liberalisierung a) Zeitenwenden und Zukunftsängste b) Auf der Suche nach einem zeitgemäßen Konservatismus c) „... eine konservative und christliche Antwort auf die Sozialistische Internationale“ III Wandel und Aufbruch 7 Das Institut d’Études Politiques Vaduz 7.1 Ein politischer Club für konservative Europäer a) Arvid Fredborg und die Gründung des Vaduzer Instituts b) „Ein Club wie der unsrige ist im heutigen Europa einmalig“ c) Ein „sagenhaft nützlicher Club“ 7.2 Von der katholischen Soziallehre zum Neoliberalismus a) Die Anfänge wirtschaftsliberalen Denkens im CEDI b) Die International Freedom Academy (INFRA) – ein neoliberaler Think Tank? c) Personelle und inhaltliche Erneuerung des Vaduzer Instituts 7.3 Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Freiheitsverständnis? a) Wirtschaftliche Freiheit ohne Grenzen b) Politische Freiheit und ihre Grenzen c) Individuelle Freiheit und ihre Grenzen 8 Das „System Violet“ und der Cercle 8.1 Jean Violet: Eine Karriere im Zeichen des Antikommunismus a) Vom Anwalt zum geheimen politischen Unterhändler b) Über die „Action Psychologique“ zur deutschfranzösischen Aussöhnung c) Die Commission pour l’Église Persécutée und die „Operation Pax“ 8.2 Die Anfänge des Cercle a) „...eine Gesellschaft, durch Freundschaft zusammengehalten“ b) Vom europäischen zum transatlantischen Forum c) Eine konservative Interessenvertretung ohne feste Agenda? 8.3 Die Warnung vor dem falschen Frieden a) Die Académie Européenne de Sciences Politiques b) Die „Operation Helsinki“ c) Der Cercle auf dem Weg zur „Neokonservativen Internationale“? 9 Zwischen Pluralisierung und Radikalisierung 9.1 Der Weg des CEDI in die Auflösung a) Der Demokratisierungsprozess in Spanien und der Rückzug GauppBerghausens b) Ein Ende ohne Ende c) Das CEDI entschläft 9.2 Das Vaduzer Institut zwischen Neoliberalismus und „Nouvelle Droite“ a) „Die Freiheit steht auf dem Spiel“ b) Das Vaduzer Institut und die „Nouvelle Droite“ c) „...bis in unsere Tage ein geistiges Zentrum konservativer Politik“ 9.3 Konservativ global: Der Cercle und das Ende des Kalten Krieges a) Der Cercle gerät in die Schusslinie b) Die Rückkehr der Befreiungspolitik und die Konsolidierung des Cercle c) Der Cercle in den 1990er Jahren Schlussbetrachtung a) Europäische Integration b) Kalter Krieg c) Konservative Eliten Anhang Ungedruckte Quellen Archive Zeitzeugengespräche Gedruckte Quellen Periodika Quelleneditionen, Quellenkompendien und Memoiren Zeitgenössisches Schrifttum Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Personenregister Sachregister
Von der Öffentlichkeit kaum beachtet entstand in Westeuropa seit den frühen 1950er Jahren eine informelle „Internationale der Konservativen“. aus mehreren, personell und geistig eng verflochtenen transnationalen Elitezirkeln Johannes Großmann rekonstruiert die sich kreuzenden Lebenswege namhafter konservativer Politiker, Unternehmer und Publizisten. Er analysiert ihre Bemühungen um eine internationale Sammlung, ihren Einfluss auf Entscheidungsprozesse, ihren Beitrag zur Europäisierung des politischen Denkens und ihren bemerkenswerten ideologischen Wandel im Zeitraum zwischen 1945 und dem Ende des Kalten Krieges. Das Ergebnis ist eine methodenbewusste Sozial- und Kulturgeschichte des Politischen, die mit dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde.
Von der �Offentlichkeit kaum beachtet entstand in Westeuropa seit den fr�uhen 1950er Jahren eine informelle "Internationale der Konservativen". aus mehreren, personell und geistig eng verflochtenen transnationalen Elitezirkeln Johannes Gro�mann rekonstruiert die sich kreuzenden Lebenswege namhafter konservativer Politiker, Unternehmer und Publizisten. Er analysiert ihre Bem�uhungen um eine internationale Sammlung, ihren Einfluss auf Entscheidungsprozesse, ihren Beitrag zur Europ�aisierung des politischen Denkens und ihren bemerkenswerten ideologischen Wandel im Zeitraum zwischen 1945 und dem Ende des Kalten Krieges. Das Ergebnis ist eine methodenbewusste Sozial- und Kulturgeschichte des Politischen, die mit dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde Von der Öffentlichkeit kaum beachtet entstand in Westeuropa seit den frühen 1950er Jahren eine informelle „Internationale der Konservativen“. aus mehreren, personell und geistig eng verflochtenen transnationalen Elitezirkeln Johannes Großmann rekonstruiert die sich kreuzenden Lebenswege namhafter konservativer Politiker, Unternehmer und Publizisten. Er analysiert ihre Bemühungen um eine internationale Sammlung, ihren Einfluss auf Entscheidungsprozesse, ihren Beitrag zur Europäisierung des politischen Denkens und ihren bemerkenswerten ideologischen Wandel im Zeitraum zwischen 1945 und dem Ende des Kalten Krieges. Das Ergebnis ist eine methodenbewusste Sozial- und Kulturgeschichte des Politischen, die mit dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde.