معرفی کتاب «Die Inszenierung des Jüdischen : Konversion von Deutschen zum Judentum nach 1945.» نوشتهٔ Steiner, Barbara، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ein heikles Thema der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte. Weshalb wollten nicht-jüdische Deutsche zum Judentum konvertieren? Das Judentum ist eine Religions- und Volksgemeinschaft, die nicht missioniert und in der aufgenommene Nichtjuden deshalb religiös einen prekären Status haben. Dass ausgerechnet christliche Deutsche nach 1945 vermehrt zum Judentum konvertierten, irritierte die überlebenden Juden. Barbara Steiner untersucht die Aufnahmebedingungen für Nichtjuden, die Veränderungen der Motive und der biographischen Selbstpräsentation deutscher Konvertiten. Ihre Arbeit basiert neben umfangreichen Archivrecherchen auf der Auswertung von Interviews mit Konvertiten und den aufnehmenden Rabbinern. Die Akzeptanzprobleme deutscher Konvertiten innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, die aus ihrem Sonderstatus und dem besonderen historischen Kontext resultierten, werden ebenso erörtert wie deren Reaktionen darauf. Die Autorin kann trotz des von allen Beteiligten gleichermaßen gepflegten Tabus der Konversion erklären, wie es nichtjüdischen Deutschen im Schatten der Schoa gelang, ins Judentum aufgenommen zu werden. Ausgezeichnet mit dem Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis 2014. Konversionen nichtjüdischer Ehefrauen und PartnerinnenIrgendwie jüdisch: Die Kinder jüdischer Väter Fazit V. Die Konversion zum Judentum als Vergangenheitsbewältigung Die Instrumentalisierung des Jüdischen Schuld, Scham und Opferidentifikation als Motiv Fazit Exkurs: "Mein Geschäft ist das Judentum!" Antisemitische Schuldabwehr und die Konversion zum Judentum VI. Die Konversion zum Judentum in Israelals Identitäts- und Heimatsuche. Zwischen moderater Anpassung und radikalem Wandel Konversion als Anpassung: Identitätssuche aufgrund von Heimatverlust. Radikaler Wandel als Identitäts- und Heimatsuche: Wege in jüdische Siedlungen in den palästinensischen GebietenFazit Exkurs: "Falsche Juden". Die Erfindung einer jüdischen Biographie VII. Fazit Die Konversion zum Judentum: Ein Phänomen der religiösen Neuorientierung? Grenzen der Akzeptanz: Die Sehnsucht der Konvertiten nach jüdischer Herkunft Ein neues deutsches Judentum?Zur Bedeutung der Konvertitenin der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland Anmerkungen Ausgewählte Kurzbiographien Glossar Quellen und Literatur Dank. Umschlag Titel Impressum Inhalt I. Einleitung II. Die Aufnahme ins Judentum. Historische Skizze Die Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft durch Abstammung und Bekenntnis Vom Verbot des Übertritts zum Judentum zur gesellschaftlichen Normalität III. Die Akteure Rabbiner und Konvertiten in Deutschland Konvertiten und Rabbiner in Deutschland Konvertiten in der Funktion des Rabbiners Der Übertritt zum Judentum in Israel Fazit IV. Die Konversion nichtjüdischer Familienmitglieder Statusklärungen und Wiederaufnahmen in die Gemeinden nach 1945.
Ein heikles Thema der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte. Weshalb wollten nicht-jüdische Deutsche zum Judentum konvertieren?Das Judentum ist eine Religions- und Volksgemeinschaft, die nicht missioniert und in der aufgenommene Nichtjuden deshalb religiös einen prekären Status haben. Dass ausgerechnet christliche Deutsche nach 1945 vermehrt zum Judentum konvertierten, irritierte die überlebenden Juden.Barbara Steiner untersucht die Aufnahmebedingungen für Nichtjuden, die Veränderungen der Motive und der biographischen Selbstpräsentation deutscher Konvertiten. Ihre Arbeit basiert neben umfangreichen Archivrecherchen auf der Auswertung von Interviews mit Konvertiten und den aufnehmenden Rabbinern.Die Akzeptanzprobleme deutscher Konvertiten innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, die aus ihrem Sonderstatus und dem besonderen historischen Kontext resultierten, werden ebenso erörtert wie deren Reaktionen darauf. Die Autorin kann trotz des von allen Beteiligten gleichermaßen gepflegten Tabus der Konversion erklären, wie es nichtjüdischen Deutschen im Schatten der Schoa gelang, ins Judentum aufgenommen zu werden.Ausgezeichnet mit dem Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis 2014.