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Die Inkulturation des Christentums : Aufsätze und Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt

معرفی کتاب «Die Inkulturation des Christentums : Aufsätze und Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt» نوشتهٔ Bernhard Heininger; Mohr Siebeck (Tybinga)، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In den hier versammelten Aufsätzen und Studien beschäftigt sich Bernhard Heininger mit der Frage, wie sich das frühe Christentum in die es umgebende Umwelt "inkulturierte". Zentrale Themen des Bandes sind die Grundlagen dieser Inkulturation, unter anderem die Rückfrage nach dem historischen Jesus, und die Auseinandersetzung mit Paulus und seiner Umwelt. Dabei wird der Kaiserkult als eine der maßgeblichen Folien für die Interpretation neutestamentlicher Schriften ebenso thematisiert wie die allmähliche Ausbildung von Riten und Ritualen, deren Reinterpretation in der beginnenden Gnosis und die Debatte um Status und Rolle der Geschlechter im frühen Christentum. Zusammengenommen entsteht so ein Panorama religionsgeschichtlichen Arbeitens am Neuen Testament, wie es für den Autor und sein Verständnis von Exegese charakteristisch ist. Cover Widmung Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Der „historische Jesus“ 1. Apokalyptische Wende Jesu. Ein Beitrag zur Vor- und Frühgeschichte des Vaterunsers (Mt 6,9–13 par Lk 11,2–4) I. Die Fragestellung II. Rekonstruktion 1. Die Überlieferungslage 2. Synoptischer Vergleich III. Das Gebet zum Vater 1. Die Anrede 2. Die Du-Bitten 3. Die Wir-Bitten a) Welches Brot? b) Schuldenerlass c) Die Versuchungsbitte IV. Apokalyptische Wende Jesu? 1. Ergebnisse 2. Das „Gebet zum Vater“ als Gebet Jesu 2. Das letzte Mahl Jesu. Rekonstruktion und Deutung I. Verunsicherung: Abendmahlsdarstellungen II. Vertiefung: Die neutestamentlichen Einsetzungsberichte 1. Überlieferungslage und synoptischer Vergleich 2. Auswertung: Unterschiedliche Mahltypen III. Vergegenwärtigung: Die älteste Tradition 1. Das Brotwort 2. Das Becherwort 3. Der „Urbericht“ IV. Vergewisserung: Historische Rückfrage 1. Jüdische Mahlpraxis 2. Brotwort und eschatologischer Ausblick V. Vermächtnis: Das letzte Mahl Jesu 1. Das letzte Mahl Jesu als kultkritische Symbolhandlung 2. Das letzte Mahl Jesu als kultstiftende Symbolhandlung II. Paulus und seine Welt 3. Die Inkulturation der Nächstenliebe. Zur Semantik der „Bruderliebe“ im 1. Thessalonicherbrief I. Startschwierigkeiten: Christliches Leben in der Gemeinde von Thessaloniki II. Paulinische „Familientherapie“ III. Die Semantik der Bruderliebe 1. Xenophon 2. Stoische Philosophie 3. Plutarch IV. Gemeindeethos als Familienethos 1. Nach innen: „Unter Brüdern“ 2. Nach außen: „Gut dastehen“ V. Die Dioskuren als Vorbild? VI. Resümee 4. Vom Konflikt um die Küche zum Rezept für die Gemeinde. Die Vegetarismusdebatte Röm 14,1–23 in „neuer Perspektive“ I. Die judaisierende Gegenmission bis zur Abfassung des Römerbriefs II. Der Konflikt um die „Küche“: „Allesesser“ versus „Gemüseesser“ 1. Der Streit zwischen „Starken“ und „Schwachen“ 2. Ortungsversuche: Der religionsgeschichtliche Hintergrund a) Pythagoreer in der Gemeinde von Rom? b) „Jüdisch“ lebende römische Christen? c) Zwischenbilanz III. Das Rezept für die Gemeinde 1. „Konstitutionstherapie“ 2. „Diätvorschriften“ a) Keine Speisetabus b) Das „Reich-Gottes-Prinzip“ 3. „Diätetische Maßnahmen“ IV. Die römische Vegetarismusdebatte und die „neue Perspektive“ 1. Das römische Problem 2. Die paulinische Lösung a) Die christliche Konstitution: Ein „herrliches“ Leben b) Das christliche Verhalten: Solidarität mit den „Schwachen“ 3. Die weiteren Perspektiven 5. Einmal Tarsus und zurück (Apg 9,30; 11,25 –26). Paulus als Lehrer nach der Apostelgeschichte I. Eine Art Lebensversicherung II. Zum Studium nach Tarsus III. Universitätsstadt Tarsus IV. Stationen eines Lehrerlebens 1. Antiochien und Athen 2. Korinth 3. Ephesus a) Der Lehrsaal des Tyrannus b) Dialektischer Unterricht 4. Troas V. Schluss 6. Das Paulusbild der Apostelgeschichte und die antike Biographie I. Die Fragestellung: Historische Monographie oder antike Biographie? II. Bestandsaufnahme: „Biographisches“ in der Apostelgeschichte 1. Paulus und die Bίοι der Philosophen a) Strukturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede b) Sokratesmimesis 2. Paulus und die Biographien „göttlicher Menschen“ 3. Die Apostelgeschichte als „doppelte Doppelbiographie“ III. Fazit: Paulusbild und Gattungsfrage III. Die Auseinandersetzung mit dem Kaiserkult 7. „Politische Theologie“ im Markusevangelium. Der Aufstieg Vespasians zum Kaiser und der Abstieg Jesu ans Kreuz I. Der Aufstieg Vespasians zum Kaiser II. Mehr als auf Augenhöhe: Jesus als Wundertäter III. Bekenntnis und Wunder IV. „Politische Christologie“ 8. Soziale und politische Metaphorik im Kolosserbrief I. Zum Thema: Zielsetzung und Vorgehensweise II. Bildfelder im Kolosserbrief 1. Familienmetaphorik a) Bildfeld ... b) ... und Paulusbild III. Agonmetaphorik 1. Realien und Bildfeld 2. Der „kolossische Agon“ IV. „Körpersprache“ 1. Der religionsgeschichtliche Hintergrund 2. Pragmatik I: Christus vs. Kaiser? 3. Pragmatik II: Die Domestizierung der kolossischen Häresie (ekklesiologische Funktion) V. Schluss IV. Riten und Rituale 9. Von der Jugendweihe zur Taufe. Initiationsriten in der Antike und im frühen Christentum I. Die Aufnahme in die Welt der Erwachsenen: Reiferiten 1. Mädchenweihen a) „Initiationsfeste“: Arrhephorien und Arkteia b) Zur Funktion der Mädcheninitiation 2. Knabenweihen a) Archaisches Kreta b) Athen II. Die Einweihung in die Mysterien 1. Das eleusinische Weiheritual 2. Mysterienhoffnungen a) „Das Bessere finden ...“ b) Die Überwindung des Schicksals oder: Ein Leben voll Glück c) Wiedergeburt zu neuem Leben d) Hoffnung über den Tod hinaus III. Initiation im Neuen Testament: Die Taufe IV. Initiation im Wandel und Aufeinandertreffen der Kulturen 10. Hebr 11,7 und das Henochorakel am Ende der Welt I. Fragestellung II. Orakelsprache 1. χρηματίζειν als Orakelterminus 2. Die hellenistisch-jüdische Rezeption: χρηματίζειν bei Flavius Josephus III. Noah als Mantiker IV. Das Henochorakel am Ende der Welt V. Ertrag 11. Das „Sakrament des Brautgemachs“ im Philippusevangelium. Eine Problemanzeige I. Sakramente im Philippusevangelium II. Das „Brautgemach“ im Philippusevangelium 1. Semantik 2. Der mythische Hintergrund: Denken in Syzygien a) Der gnostische Mythos b) ... und seine Rezeption im Philippusevangelium 3. Konturen eines Rituals? a) Taufe und Brautgemach b) Eucharistie und Brautgemach c) Zwischenbilanz III. Tranksakrament und Prophetinnenweihe bei den Markosiern 1. Das (erste) markosische Tranksakrament 2. Die Prophetinnenweihe IV. Schluss V. Genderfragen 12. Die fromme Witwe. Hanna und das lukanische Frauenideal (Lk 2,36–38) I. Der „Evangelist der Frauen“ II. Die Prophetin Hanna (Lk 2,36–38) 1. Text und Übersetzung 2. Der Kontext: Simeon und Hanna III. Weibliche Prophetie 1. Altes Testament und Judentum 2. Griechische Religion IV. Die Prophetin als Witwe 1. Witwen: Arm und reich 2. Das Vorbild Judits V. Das lukanische Frauenideal 1. Die fromme Witwe und der frühchristliche Witwendiskurs 2. Sexuelle Askese als Frauen- und Männerideal 3. Die Prophetin als Witwe VI. Soziologische Verortung: Lukanische „Therapeuten“? 13. Die „mystische“ Eva. 1 Tim 2,8–15 und die Folgen des Sündenfalls in der Apokalypsis Mosis I. Der Ausgangspunkt: Eva und der Ausschluss vom Kult (1 Tim 2,8–15) II. Zum Profil Evas in der Apokalypsis Mosis 1. Zur Schrift 2. Neue Züge: Eva als „Mystikerin“ a) Der Traum Evas (Apk Mos 2,1–4) b) Die Reise zum „Paradiesorakel“ (Apk Mos 9,1–3; 13,1f.6) c) Die Vision Evas (Apk Mos 34,1–36,3) III. Ergebnisse und Perspektiven 14. Jenseits von männlich und weiblich. Das Thomasevangelium im frühchristlichen Diskurs der Geschlechter I. Der Rahmen: Das Verhältnis der Geschlechter im Thomasevangelium II. Zurück zum Ursprung: Von der Aufhebung der Dualität (EvThom 22) 1. Sprachliche Analyse und Literarkritik a) Text und Kontext b) Aufbau und Struktur c) Literarkritik 2. Ältere Traditionen a) Das Apophthegma von den „Kleinen“ (EvThom 22,1–2) b) Die Überwindung der Dualität (EvThom 22,3–7) III. Transformation: Anthropologisch statt ekklesiologisch 1. Traditionen im Vergleich 2. Der religionsgeschichtliche Hintergrund a) Pythagoreisch-platonische „Zahlenmystik“ b) Philo 3. „Anthropologische Wende“ IV. Die thomanische Rezeption V. Nachschlag: Frauen „männlich machen“ (EvThom 114) Nachweis der Erstveröffentlichungen Register I. Stellen (in Auswahl) II. Hebräische, griechische und koptische Begriffe III. Namen und Sachen IV. Autoren
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