Die Hüter der Begriffe: Politische Sprachen des Konservativen in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland, 1945-1980 (Veröffentlichungen des Deutschen ... Institute London 78) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Hüter der Begriffe: Politische Sprachen des Konservativen in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland, 1945-1980 (Veröffentlichungen des Deutschen ... Institute London 78) (German Edition)» نوشتهٔ Martina Steber (editor); German Historical Institute London (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter De Gruyter Oldenbourg در سال 2017. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
What does __conservative__ mean? This question preoccupied intellectuals and politicians in post-1945 Great Britain and West Germany. In the 1960s and 70s, as conservatives sensed they were losing their linguistic authority to the Left, they reinvented the political language of conservatism. This book shows the far-reaching political consequences of this national and trans-national struggle over definitions. Vorwort -- Einleitung -- Conservatism Und Toryism : Begriffe Der Selbstbeschreibung In Den Politischen Sprachen Des Konservativen In Grossbritannien -- Conservatism, Toryism Und Die Partei. Determinanten Der Begriffsbildung Seit Dem Späten 18. Jahrhundert -- Neu, Fortschrittlich, Modern : Conservatism Und Toryism, 1945-1963 -- Zur Zukunft Hin Streben : Das Delikate Gleichgewicht Der Zeitdimensionen Und Der Modern Conservatism -- Being Conservative : Michael Oakeshotts Einsame Stimme In Den 1950er Jahren -- Verpflichtung Auf Das Gleichgewicht : Harold Macmillan Und Der Middle Way -- Der Legitimationsverlust Des Modern Conservatism Zu Beginn Der 1960er Jahre -- Eine Begriffspolitische Leerstelle Und Alternative Füllungen : Edward Heath Und Die Crux Politischer Sprache, 1964-1975 -- The Great Divide Und Der Pragmatismus Des Managers -- Kritische Geister Und Intellektuelle Mobilisierungen : Heaths Kritiker In Der Partei In Zielgerichteter Arbeit Am Vokabular -- A Better Tomorrow : Premierminister Heath Und Der Zusammenbruch Eines Erwartungshorizonts -- Begriffspolitische Strategien : Der Thatcherismus Und Seine Selbstbeschreibungsbegriffe, 1975-1979 -- A Clear, Coherent Political Philosophy : Der Anspruch Auf Begriffliche Deutungshoheit -- An Opening To The Future : Die Neujustierung Der Zeitdimensionen Im Thatcherismus -- Right Oder Centre? Richtungsbegriffe Und Die Dichotomie Politischer Sprache -- Die Schwierige Suche Nach Dem Konservativen In Der Bundesrepublik Deutschland -- Herausgefordert Von Der Liberalen Demokratie : Der Konservatismusbegriff In Der Frühen Bundesrepublik -- Konservatismus Nach Der Katastrophe : Determinanten Der Begriffsbildung In Der Unmittelbaren Nachkriegszeit -- Schweigen Und Zaghafte Begriffsbestimmungen : Konservatismus In Den Bundesrepublikanischen Debatten Der Weimarer Neuen Rechten -- Eine Selbstbewusste Aneignung : Der Konservatismusbegriff Der Deutschen Partei -- Konservative Haltung Und Das Christliche Abendland : Die Abendland-bewegung -- Zwischen Beschämter Stille Und Ambivalenter Thematisierung : Publizistische Deutungen Des Konservatismusbegriffs -- Christliche Politik In Säkulareren Zeiten : Selbstverständigungsdiskurse In Cdu Und Csu In Den Späten 1950er Und Frühen 1960er Jahren -- Eine Parteitagsrede Mit Sprengkraft : Eugen Gerstenmaier Und Das Liberale In Der Union -- Der Christlich-soziale Flügel Der Union Und Das Hohe C -- Begriffliche Ausgleichsversuche : Christliche Politik Und Konservatismus -- Das Selbstverständnis Einer Christlichen Weltanschauungspartei -- Politik Im Stile Der Union : Selbstzuschreibungen Und Die Strukturprinzipien Politischer Sprache -- Wir Schleppen Begriffe Einer Verlarvten Sprache Mit Uns Herum : Sprachverlust, Sprachkritik Und Begriffsoffensiven In Den 1960er Und 1970er Jahren -- Die Sprachlosigkeit Der Union In Den 1960er Jahren Und Eine Strausssche Begriffsoffensive -- Die Sprachpolitische Offensive Der Union : Sematest Und Die Linguistische Politikberatung In Den 1970er Jahren -- Intellektuelle Sprachkritik In Konservativer Absicht -- 1968, 1969 Und Die Neuformulierung Politischer Sprachen Des Konservativen -- Im Kampf Ums Heissen : Intellektueller Konservatismus Aus Liberalem Geiste -- Rechts Statt Konservativ : Deutsche Kontinuitäten Oder Die Zweite Variante Des Konservatismusbegriffs -- Konservative Parteien? Die Sprachpolitische Herausforderung Von Cdu Und Csu -- Parteien Der Mitte : Begriffliche Nöte Und Die Programmatische Erneuerung Der Union -- Zwischenbilanz : Politische Sprachen Des Konservativen Im Vergleich -begriffliche Divergenzen Und Strukturelle ähnlichkeiten -- In Europa Ins Gespräch Gekommen : Cdu, Csu Und Conservative Party Auf Der Suche Nach Einer Gemeinsamen Politischen Sprache -- Eine Geschichte Des Sich-erkennens : Die Parteienkooperation Von Cdu, Csu Und Conservative Party Von Den 1950ern Bis In Die 1980er Jahre -- Konservative Verbindungen? Cdu, Csu Und Conservative Party Und Die Lösung Begrifflicher Kalamitäten In Europa -- Antisozialistische Einigkeiten Im Europa Der 1970er Jahre : Strauss, Thatcher Und Kohl Im Kampf Um Die Freiheit -- Bilanz -- Abkürzungsverzeichnis -- Quellen- Und Literaturverzeichnis -- Quellenverzeichnis -- Ungedruckte Quellen -- Gedruckte Quellen -- Literaturverzeichnis -- Abstract -- Personenregister. Martina Steber. Based On The Author's Habilitation - Universität, München, 2015. Includes Bibliographical References (pages 439-516) And Index. Contains English Abstract. Was meint konservativ? Diese Frage trieb Intellektuelle, Politiker und Parteien nach 1945 in Gro�britannien wie der Bundesrepublik Deutschland um. W�ahrend der Begriff in Gro�britannien ein akzeptierter Bestandteil des politischen Vokabulars war, geh�orte er in der Bundesrepublik zu den schwierigen Begriffen der jungen Demokratie, beladen mit antidemokratischem Ballast. Von den Debatten um das Konservative besonders betroffen waren jene Parteien, die sich (auch) als konservativ etikettierten: die Conservative Party und die CDU/CSU. Als in den 1960er und 1970er Jahren die Konservativen ihre sprachliche Deutungshoheit an die Linke verloren glaubten, wurden die politischen Sprachen des Konservativen neu formuliert. In Gro�britannien konzentrierte sich die Debatte auf die Conservative Party und f�uhrte zu erbitterten Fl�ugelk�ampfen, aus denen die Thatcherites als Gewinner hervorgingen. In der Bundesrepublik dagegen kristallisierten sich in einem verzweigten intellektuellen Diskurs eine liberale und eine neurechte Variante des Begriffs heraus. F�ur die Unionsparteien wurde dies zu einer fulminanten Herausforderung. Zugleich wurde der Bedeutungskampf um das Konservative auf europ�aischer Ebene ausgetragen. Diese nationalen wie transnationalen Auseinandersetzungen um die Begriffe hatten weitreichende politische Folgen - bis heute Was meint konservativ? Diese Frage trieb Intellektuelle, Politiker und Parteien nach 1945 in Großbritannien wie der Bundesrepublik Deutschland um. Während der Begriff in Großbritannien ein akzeptierter Bestandteil des politischen Vokabulars war, gehörte er in der Bundesrepublik zu den schwierigen Begriffen der jungen Demokratie, beladen mit antidemokratischem Ballast. Von den Debatten um das Konservative besonders betroffen waren jene Parteien, die sich (auch) als konservativ etikettierten: die Conservative Party und die CDU/CSU. Als in den 1960er und 1970er Jahren die Konservativen ihre sprachliche Deutungshoheit an die Linke verloren glaubten, wurden die politischen Sprachen des Konservativen neu formuliert. In Großbritannien konzentrierte sich die Debatte auf die Conservative Party und führte zu erbitterten Flügelkämpfen, aus denen die Thatcherites als Gewinner hervorgingen. In der Bundesrepublik dagegen kristallisierten sich in einem verzweigten intellektuellen Diskurs eine liberale und eine neurechte Variante des Begriffs heraus. Für die Unionsparteien wurde dies zu einer fulminanten Herausforderung. Zugleich wurde der Bedeutungskampf um das Konservative auf europäischer Ebene ausgetragen. Diese nationalen wie transnationalen Auseinandersetzungen um die Begriffe hatten weitreichende politische Folgen - bis heute Was meint konservativ? Diese Frage trieb Intellektuelle, Politiker und Parteien nach 1945 in Grossbritannien wie der Bundesrepublik Deutschland um. Während der Begriff in Grossbritannien ein akzeptierter Bestandteil des politischen Vokabulars war, gehörte er in der Bundesrepublik zu den schwierigen Begriffen der jungen Demokratie, beladen mit antidemokratischem Ballast. Von den Debatten um das Konservative besonders betroffen waren jene Parteien, die sich (auch) als konservativ etikettierten: die Conservative Party und die CDU/CSU. Als in den 1960er und 1970er Jahren die Konservativen ihre sprachliche Deutungshoheit an die Linke verloren glaubten, wurden die politischen Sprachen des Konservativen neu formuliert. In Grossbritannien konzentrierte sich die Debatte auf die Conservative Party und führte zu erbitterten Flügelkämpfen, aus denen die Thatcherites als Gewinner hervorgingen. In der Bundesrepublik dagegen kristallisierten sich in einem verzweigten intellektuellen Diskurs eine liberale und eine neurechte Variante des Begriffs heraus. Für die Unionsparteien wurde dies zu einer fulminanten Herausforderung. Zugleich wurde der Bedeutungskampf um das Konservative auf europäischer Ebene ausgetragen. Diese nationalen wie transnationalen Auseinandersetzungen um die Begriffe hatten weitreichende politische Folgen - bis heute
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