Die Hl. Katharina von Alexandria auf der Jesuitenbühne : Drei Innsbrucker Dramen aus den Jahren 1576, 1577 und 1606
معرفی کتاب «Die Hl. Katharina von Alexandria auf der Jesuitenbühne : Drei Innsbrucker Dramen aus den Jahren 1576, 1577 und 1606» نوشتهٔ Tilg, Stefan، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die heilige Katharina von Alexandria galt wegen ihres rhetorischen Sieges gegen fünfzig heidnische Philosophen seit dem Mittelalter als eine Leitfigur christlicher Bildung. Ihre Legende lieferte auch den Stoff für zahlreiche literarische Bearbeitungen. Die hier erstmals edierten Dramen sind die Hauptzeugnisse für die spannende Rezeption des Katharinenstoffs auf der frühen Bühne des Jesuitentheaters. Ausgehend von der Tragödie »Catharina« des belgischen Humanisten Grégoire de Hologne (ca. 1531-1594), stehen die Bearbeitungen von 1576 und 1577 am Beginn des jesuitischen Märtyrerdramas, das in der Folgezeit die Bühne der Gesellschaft Jesu beherrschen sollte. Der enge Zusammenhang aller drei hier präsentierten Stücke war bis jetzt unbekannt, bei der zeitlichen Einordnung der Spieltexte und bei der Bestimmung ihres Verhältnisses zueinander unterliefen zahlreiche Fehler. Dabei ergibt sich gerade aus der Abhängigkeit der späteren Texte von dem bzw. den früheren eine bisher nicht gebotene Gelegenheit, die "Wanderung" eines Stücks durch verschiedene dramaturgische Stile und sich ändernde historische Voraussetzungen zu beobachten. Dem kritisch herausgegebenen Text sind ein Similienapparat und eine metrische Übersetzung beigegeben. Einleitung und Kommentar liefern die wesentlichen Informationen zur Einordnung und zum Verständnis der Stücke.
Die heilige Katharina von Alexandria galt wegen ihres rhetorischen Sieges gegen fünfzig heidnische Philosophen seit dem Mittelalter als eine Leitfigur christlicher Bildung. Ihre Legende lieferte auch den Stoff für zahlreiche literarische Bearbeitungen. Die hier erstmals edierten Dramen sind die Hauptzeugnisse für die spannende Rezeption des Katharinenstoffs auf der frühen Bühne des Jesuitentheaters. Ausgehend von der Tragödie "Catharina" des belgischen Humanisten Grégoire de Hologne (ca. 1531-1594), stehen die Bearbeitungen von 1576 und 1577 am Beginn des jesuitischen Märtyrerdramas, das in der Folgezeit die Bühne der Gesellschaft Jesu beherrschen sollte. Der enge Zusammenhang aller drei hier präsentierten Stücke war bis jetzt unbekannt, bei der zeitlichen Einordnung der Spieltexte und bei der Bestimmung ihres Verhältnisses zueinander unterliefen zahlreiche Fehler. Dabei ergibt sich gerade aus der Abhängigkeit der späteren Texte von dem bzw. den früheren eine bisher nicht gebotene Gelegenheit, die "Wanderung" eines Stücks durch verschiedene dramaturgische Stile und sich ändernde historische Voraussetzungen zu beobachten. Dem kritisch herausgegebenen Text sind ein Similienapparat und eine metrische Übersetzung beigegeben. Einleitung und Kommentar liefern die wesentlichen Informationen zur Einordnung und zum Verständnis der Stücke Vorwort Einleitung 1. Katharina in Legende und Literatur 1.1. Ein Porträt 1.2. Geschichte der Legende 1.3. Literarische Bearbeitungen außerhalb des Jesuitenordens 1.4. Jesuitische Dichtung, Rhetorik und Bildung 1.5. Auf der Bühne des Jesuitentheaters 2. Quellen und Forschungsgeschichte 3. Voraussetzungen für die Innsbrucker Stücke 3.1. Der historische Kontext 3.2. Literarische Vorlagen 4. Die Stücke im Einzelnen 4.1. Gemeinsamkeiten 4.2. Tragoedia de fortissimo S. Catharinae certamine (A, 1576) 4.3. Catharinias (B, 1577) 4.4. Catharina Tragoedia (C, 1606) 5. Editionsbericht Tragoedia de fortissimo S. Catharinae certamine Catharinias Catharina Tragoedia Perioche: Summarischer Innhalt der Tragedi von S. Catharina Anmerkungen Literaturverzeichnis Index Die heilige Katharina von Alexandria galt wegen ihres rhetorischen Sieges gegen fünfzig heidnische Philosophen seit dem Mittelalter als eine Leitfigur christlicher Bildung. Die hier erstmals edierten Dramen sind die Hauptzeugnisse für die spannende Rezeption des Katharinenstoffs im frühen Jesuitendrama. Die Stücke von 1576 und 1577 gehören zu den ersten erhaltenen Zeugnissen des jesuitischen Märtyrerdramas, das in der Folgezeit das Theater des Ordens beherrschte. Die Texte werden durch Apparate und eine metrische Übersetzung sowie durch Einleitung und Kommentar erschlossen Tragoedia De Fortissimo S. Catharinae Certamine -- Catharinias -- Catharina Tragoedia. Stefan Tilg. Revised Thesis (doctoral) - Universität Innsbruck, 2003. Includes Bibliographical References (pages 463-469) And Index. "Stefan Tilg leistet mit seiner Dissertation einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung des Jesuitentheaters."Paul Oberholzer in: Archivum Historicum 2007