معرفی کتاب «Die Hellenistischen Utopien (Beitr GE Zur Altertumskunde) (German Edition) (Beitrage Zur Altertumskunde, 293)» نوشتهٔ Marek Winiarczyk، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Jeder humanistisch gebildete Mensch wird davon gehört haben, dass Platon (427–347) in den Dialogen Polite...a und NÒmoi zwei Idealstaaten und in den Dialogen T...maioj und Krit...aj die Insel Atlantis dargestellt hat. Auch die Althistoriker und die klassischen Philologen wenden sich gern der Erforschung des Problems der platonischen Utopien zu. Im Gegensatz dazu fristen die in dem hellenistischen Zeitalter entstandenen utopischen Romane als Untersuchungsgegenstand eher eine Randexistenz, obwohl sie sich in der Antike großer Beliebtheit erfreut hatten und in der Neuzeit viele Autoren inspirierten. Sie übten Einfl uss u. a. auf Utopia von Thomas Morus (1478– 1535) und Civitas solis von Tommaso Campanella (1568–1639). Dennoch gibt es bis heute keine umfassende Monografi e über die hellenistischen Utopien. Mein Buch will diese fachliterarische Lücke schließen. Vorwort 7 Abkürzungen 17 I. Die Problematik der antiken Utopie 21 1. Der Terminus „Utopie“ 21 2. Zur Geschichte der Erforschung der antiken Utopie 22 3. Definitions- und Klassifizierungsversuche 24 4. Gründe für die Entstehung von Utopien 32 5. Utopie in der griechischen Welt 34 A. Geschichtlicher Abriss 34 B. Merkmale der Utopie 41 6. Das Problem der Utopieverwirklichung 42 7. Einfluss der Utopie auf den gesellschaftlichen Wandel 46 II. Theopomp von Chios 49 1. Erhaltungszustand, Form und Exkursquellen der Μεροπὶς γη 49 2. Interpretationsversuche 58 A. Allegorische Interpretation 58 B. Ein interessant erzählter Mythos 60 C. Kritik bzw. Parodie der Dialoge Platons 61 D. Utopie 62 E. Versuch einer neuen Interpretation 64 III. Hekataios von Abdera 65 1. Leben und Werk 65 2. Erhaltungszustand und Werkform 69 3. Die Insel Helixoia 73 4. Quellen 76 A. Mutmaßliche Quellen 76 B. Zweifelhafte Quellen 82 5. Interpretationsversuche 86 6. Nachleben des Werkes 88 IV. Onesikritos von Astypalaia 93 1. Das Leben 93 2. Das Werk Die Erziehung Alexanders 104 A. Titel und Erhaltungszustand 104 B. Entstehungszeit 107 C. Charakter des Werkes 109 D. Quellen des Werkes 113 E. Das Nachleben des Werkes 117 3. Das Land des Musikanos 122 A. Quellen 124 B. Beschreibung des Landes 126 C. Glaubwürdigkeit des Berichts 128 D. Interpretationsversuch 132 V. Euhemeros von Messene 137 1. Das Leben 137 A. Datierung 137 B. Ort der Geburt 142 C. Ort der Wirkung 143 D. Euhemeros in der antiken Tradition 145 2. Ἱερὰ Ἀναγραφή des Euhemeros 147 A. Erhaltungszustand 147 B. Interpretation des Titels 149 C. Entstehungszeit 149 D. Literarische Form 150 3. Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in der Ἱερά Ἀναγραφή 158 A. Insel Hiera 158 B. Panchaia 159 C. Warum darf man Hiera mit Panchaia nicht gleichsetzen? 166 D. „Quellen“ der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung 168 4. „Templum Triphylii Iovis“ auf der Insel Panchaia 172 A. Der Tempel und das Temenos 172 B. Die Stele im Tempel 175 C. Die Priester des Zeus Triphylios 181 5. Versuch einer Interpretation der Ἰερὰ Ἀναγραφή 183 A. Zerstörung des Glaubens an die olympischen Götter 183 B. Satire auf den Herrscherkult 184 C. Rechtfertigung oder Förderung des Herrscherkults 185 D. Ideale Staatsordnung 187 E. Erklärung des Ursprungs des Götterglaubens 189 F. Propagierung der Idee der Gleichheit und Brüderlichkeit aller Menschen 190 G. Uminterpretation der griechischen Mythologie 190 H. Zusammenfassung 192 6. Kenntnis der Ἱερὰ Ἀναγραφή in der Antike 193 A. Direkte Kenntnis 193 B. Indirekte Kenntnis 197 VI. Jambulos 201 1. Erhaltungszustand des Werkes 201 2. Problem der Autorschaft 202 3. Inhalt des Werkes 203 A. Jambulos’ Itinerarium 203 B. Beschreibung der Insel 204 C. Beschreibung der Gesellschaft 204 4. Quellen des Werkes 205 5. Der Stoizismus und das Werk des Jambulos 208 6. Identifikation der Insel 210 A. Sumatra 210 B. Ceylon (= Taprobane) 210 C. Bali 211 D. Sokotra (= νη̑̑σος Διοσκουρίδου) 211 E. Madagaskar 211 7. Interpretation des Werkes 212 A. Eine politische Utopie 212 B. Ein utopischer Reiseroman 212 C. Ein satirisches Werk 213 D. Die literarische Beschreibung einer wirklichen Reise 213 8. Datierung des Werkes 216 9. Zahlensymbolik im Werk des Jambulos (7 und 4) 218 10. Jambulos’ Buch und Aristonikos’ Aufstand in Pergamon 218 VII. Uranopolis des Alexarchos 225 1. Das Leben des Alexarchos 225 2. Uranopolis in Makedonien 227 A. Gründungsumstände und -zeit 227 B. Lokalisation 229 C. Stadtcharakter 229 3. Uranopolis in Kabalien 235 VIII. Zusammenfassung 239 Appendix I: Utopische Motive in der antiken Literatur 251 I. Natur 251 A. Mildes Klima 251 B. Ewiger Frühling 253 C. Ernte selbsthervorbringender Boden 254 D. Quellen und Flüsse voller Wein, Milch, Honig, Nektar und Suppe 256 II. Menscheneigenschaften 258 A. Langlebigkeit 258 B. Beträchtliche Körpergröße 261 C. Ewige Gesundheit 263 D. Frömmigkeit 264 E. Aufenthalt der Götter unter den Menschen (theoxenia) 265 F. Gerechtigkeit 267 III. Lebensweise der Menschen 270 A. Gütergemeinschaft 270 B. Frauengemeinschaft 272 C. Kein Sklaventum 275 D. Einfache Lebensweise 276 E. Lebensfriede 277 Appendix II: Utopische Inseln in der antiken Literatur 281 Addendum 285 Bibliografie 287 1. Editiones 287 2. Sekundärliteratur 298 Register 349 1. Personennamen 349 2. Orts- und Völkernamen 354 3. Sachregister 358 4. Index locorum 361 Abbildungsnachweis 381
Die in der hellenistischen Zeit entstandenen utopischen Romane fristen in der Forschung eher eine Randexistenz, obwohl sie sich in der Antike großer Beliebtheit erfreut und auch in der Neuzeit viele Autoren (Th. Morus, T. Campanella) inspiriert haben. Diese fachliterarische Lücke will die Studie schließen: Der Verfasser beschäftigt sich mit verschiedenen utopischen Schriften im Detail; jedoch beschränkt sichdie Untersuchungkeineswegs allein auf deren Analyse, sondern erörtert darüber hinaus ihren philosophischen, religionswissenschaftlichen, historischen, ethnografischen und geografischen Kontext.
Die in der hellenistischen Zeit entstandenen utopischen Romane fristen in der Forschung eher eine Randexistenz, obwohl sie sich in der Antike großer Beliebtheit erfreut und auch in der Neuzeit viele Autoren (Th. Morus, T. Campanella) inspiriert haben. Diese fachliterarische Lücke will die Studie schließen: Der Verfasser beschäftigt sich mit verschiedenen utopischen Schriften im Detail; jedoch beschränkt sich die Untersuchung keineswegs allein auf deren Analyse, sondern erörtert darüber hinaus ihren philosophischen, religionswissenschaftlichen, historischen, ethnografischen und geografischen Kontext. "Despite their marginal existence in research, Utopian novels written in the Hellenistic period were very popular in Antiquity and inspired a number of authors in the modern period (Th. Morus, T. Campanella). This book tries to close this gap in specialist literature: the author takes a close look at various utopian writings, however, the book is not only limited to analysis of the writings, it also discusses their philosophical, historical, ethnographical and geographical context. Marek Winiarczyk, Universität Wroclaw, Polen"--OCLC