Die Handelskammer Hamburg Und Der Freihafen: Hamburgs Stellung Im Norddeutschen Bund Aus Rechtshistorischer Sicht (German Edition)
معرفی کتاب «Die Handelskammer Hamburg Und Der Freihafen: Hamburgs Stellung Im Norddeutschen Bund Aus Rechtshistorischer Sicht (German Edition)» نوشتهٔ Felix Dressel، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Mit dem Anschluss Hamburgs an den Norddeutschen Bund geriet der historische Freihandel Hamburgs durch eine einheitliche Zollpolitik des Norddeutschen Bundes erheblich in Gefahr. Hamburg musste sich fragen, ob es im Interesse der Stadt lag, eine umfangreiche Freihandelszone (einen sog. Freihafen) einzurichten und, falls ja, ob und in welchem Umfang das politisch durchsetzbar ware. Einige sprachen sich explizit und vehement gegen den Freihafen aus, andere dafur. Die Diskussion beruhrte (verfassungs-)rechtliche Fragen, aber auch wirtschaftliche und politische Aspekte. Felix Dressel stellt die Rolle der Handelskammer Hamburg bei der Verteidigung des Freihafens in den Mittelpunkt. Er analysiert ihre Aktivitaten im Hinblick auf die prinzipielle Beibehaltung und die verfassungsrechtliche Absicherung des Freihafens und widmet sich dann dem Beitrag der Kammer zur einfachgesetzlichen Umsetzung des Freihafenkonzepts. Dabei werden sowohl die handelskammerinternen als auch gesetzgeberischen Entscheidungsprozesse transparent gemacht und nachvollziehbar dargestellt. Cover Titel Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einleitung A. Hinführung zum Thema B. Gegenstand und Thesen der Arbeit C. Methodische Überlegungen D. Forschungsstand E. Gang der Untersuchung Kapitel 2: Das politische System Hamburgs und die Handelskammer A. Hamburgs Verfassungssystem I. Vorbemerkung II. Das politische System Hamburgs nach der Verfassung von 1860 1. Kurzüberblick über die Entstehungsgeschichte der Verfassung seit 1848 2. Die Bürgerschaft a) Wahl der Bürgerschaft b) Aufgaben der Bürgerschaft c) Rolle im Gesetzgebungsverfahren d) Zusammensetzung der Bürgerschaft 3. Der Senat a) Wahl und Zusammensetzung des Senats b) Die Zuständigkeit des Senats c) Die Bürgermeister 4. Die Verwaltung a) Nach der Verfassung von 1860 b) Nach dem Gesetz über die Organisation der Verwaltung von 1863 B. Die Handelskammer I. Die Handelskammer nach dem Änderungsgesetz aus dem Jahr 1866 1. Regelungsgehalt des Änderungsgesetzes aus dem Jahr 1866 2. Die Auseinandersetzungen um das Änderungsgesetz II. Die innere Ordnung der Handelskammer und das Verhältnis zur Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns 1. Geschäftsordnung der Handelskammer aus dem Jahr 1861 2. Das Verhältnis zur Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns III. Die Deputation für Handel und Schifffahrt C. Zwischenfazit Kapitel 3: Hamburg und der Norddeutsche Bund A. Vorbemerkungen B. Historischer Kontext C. Hamburgs Weg in den Norddeutschen Bund und die Stellung gegenüber Preußen D. Zwischenfazit Kapitel 4: Freihandel und Liberalismus in Deutschland Kapitel 5: Der Freihafen und die Verfassung des Norddeutschen Bundes A. Vorbemerkungen B. Definition des Freihafens C. Regelungsgehalt in der Verfassung D. Zustandekommen des Verfassungstextes I. Der Weg zum finalen Entwurf II. Die Verfassungsverhandlungen im Reichstag E. Hamburgs Stellung im Zollverein und im Zollparlament F. Zwischenfazit Kapitel 6: Die wirtschaftliche Dimension der Freihafenfrage A. Vorbemerkungen B. Der Hamburger Handel im Allgemeinen C. Die Auswirkungen des Freihafens auf die einzelnen Branchen I. Freihafenbefürworter 1. Allgemeine Position 2. Groß- und europäischer Zwischenhandel sowie Im- und Export 3. Für den Export produzierendes Gewerbe 4. Reeder 5. Einzelne Bedeutende Waren a) Wein und Spirituosen b) Tabak und Zigarren c) Manufakturwaren d) Drogen-Geschäft e) Tran f) Lagerbesitzer II. Zollanschlussbefürworter 1. Abweichendes Gutachten für das Import- und Exportgeschäft 2. Manufakturwarengeschäft 3. Sonstige Geschäftsbereiche III. Nachvollziehbarkeit der Entscheidung 1. Vorbemerkungen 2. Handelsstatistik 3. Entrepots/Zollvereinsniederlagen 4. Sonstige wesentliche Argumente D. Zwischenfazit Kapitel 7: Die Handelskammer und der Freihafen A. Vorbemerkungen B. Die interne Debatte um das Tätigwerden in der Freihafenfrage C. Das Aufforderungsschreiben der Handelskammer vom 26. September 1866 I. Vorbemerkungen II. Einleitung des Schreibens III. Bekenntnis zum Freihandel und Unterschiede zum Jahr 1848 IV. Gutachtenauftrag V. Zwischenfazit D. Die finale Entscheidung zugunsten des Freihafens und Überlegungen zu einem öffentlichen Tätigwerden E. Die öffentliche Verteidigung des Freihafens I. Vorbemerkungen II. Das Schreiben an den Senat III. Publikation der eingeholten Gutachten 1. Vorbemerkungen 2. Die Veröffentlichung der Neun Gutachten 3. Die Veröffentlichung der zwanzig Gutachten IV. Sonstige Maßnahmen zur Verteidigung des Freihafens V. Handelskammermitglied im Reichstag F. Zwischenfazit Kapitel 8: Rezeption der Zollanschlussdiskussion in Hamburg A. Vorbemerkungen B. Senat C. Bürgerschaft D. Überblick über die sonstige öffentliche Diskussion E. Zwischenfazit Kapitel 9: Die einfachgesetzliche Umsetzung des Freihafens A. Vorbemerkungen B. Einfachgesetzlicher Regelungskomplex I. Hamburgische Gebietsteile im Zollverein II. Zollvereinsniederlagen III. Hauptzollamt C. Das Gutachten der Handelskammer I. Vorbemerkungen II. Der Weg bis zum Gutachten III. Ausdehnung des Freihafenbezirkes IV. Ausgestaltung des Freihafens mitsamt der Zollabwicklung V. Nachdrücklicher Hinweis auf die Position D. Vergleich der Forderungen der Handelskammer mit dem tatsächlichen Ergebnis E. Die Arbeit der gemeinschaftlichen Kommission I. Vorbemerkungen II. Auswertung III. Zwischenergebnis F. Die Verhandlungen zwischen Hamburg und Preußen I. Vorbemerkungen II. Analyse der Verhandlungen G. Weiteres Agieren im Hinblick auf die einfachgesetzliche Umsetzung H. Zwischenfazit Kapitel 10: Ergebnis A. Hauptthese: Die Handelskammer als prägende Gestalt in der Debatte um den Freihafen I. Die Rolle der Handelskammer in der Freihafenfrage II. Die Rolle der Handelskammer bei der einfachgesetzlichen Umsetzung B. Untergeordnete These I.: Die institutionellen Einflussmöglichkeiten der Handelskammer C. Untergeordnete These II.: Die Handelskammer als Anhängerin des Freihandels D. Untergeordnete These III.: Die Ergebnisoffenheit der Handelskammer Literaturverzeichnis I. Archivarische Quellen II. Weitere Quellen Sachregister Mit dem Anschluss Hamburgs an den Norddeutschen Bund geriet der historische Freihandel Hamburgs durch eine einheitliche Zollpolitik des Norddeutschen Bundes erheblich in Gefahr. Hamburg musste sich fragen, ob es im Interesse der Stadt lag, eine umfangreiche Freihandelszone (einen sog. Freihafen) einzurichten und, falls ja, ob und in welchem Umfang das politisch durchsetzbar wäre. Einige sprachen sich explizit und vehement gegen den Freihafen aus, andere dafür. Die Diskussion berührte (verfassungs-)rechtliche Fragen, aber auch wirtschaftliche und politische Aspekte. Felix Dressel stellt die Rolle der Handelskammer Hamburg bei der Verteidigung des Freihafens in den Mittelpunkt. Er analysiert ihre Aktivitäten im Hinblick auf die prinzipielle Beibehaltung und die verfassungsrechtliche Absicherung des Freihafens und widmet sich dann dem Beitrag der Kammer zur einfachgesetzlichen Umsetzung des Freihafenkonzepts. Dabei werden sowohl die handelskammerinternen als auch gesetzgeberischen Entscheidungsprozesse transparent gemacht und nachvollziehbar dargestellt.
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