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Die Haftung Des Kommanditisten Auf Der Grundlage Kapitalgesellschaftsrechtlicher Prinzipien

معرفی کتاب «Die Haftung Des Kommanditisten Auf Der Grundlage Kapitalgesellschaftsrechtlicher Prinzipien» نوشتهٔ David Bartlitz، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Kaum eine Materie des HGB ist seit jeher so intensiv und kontrovers diskutiert worden wie das Recht der Kommanditistenhaftung, stellt doch die Existenz einer betragsmassig beschrankten Gesellschafterhaftung eine begrundungsbedurftige Besonderheit innerhalb des ansonsten von unbeschrankter Gesellschafterhaftung gepragten Personengesellschaftsrechts dar. Vor diesem Hintergrund untersucht David Bartlitz den komplexen Regelungszusammenhang der 171, 172 HGB und unternimmt den Versuch einer grundsatzlichen Neukonzeption des Rechts der Kommanditistenhaftung. Dabei folgt er dem Grundgedanken, dass ein angemessener Ausgleich der Interessen des Kommanditisten auf der einen Seite und der Interessen der Gesellschaftsglaubiger auf der anderen Seite gerade dann erzielt werden kann, wenn man auf Wertungen des Kapitalgesellschaftsrechts rekurriert und diese zur inhaltlichen Bestimmung oder Erganzung der dem HGB entstammenden Haftungsvorschriften heranzieht. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis A. Einführung I. Fragestellung II. Gang der Untersuchung B. Theoretische Grundlegung I. Terminologische Unklarheit als Ausgangsproblem 1. Die Sprache des Gesetzes 2. Bisherige Klärungsversuche a) Das Modell von Hafteinlage und Pflichteinlage b) Das Modell von Pflichteinlage und Haftsumme 3. Notwendigkeit einer neuen Begriffsbildung 4. Zusammenfassung zu I II. Argumentative Voraussetzungen III. Neubegründung eines einheitlichen Haftungssystems auf kapitalgesellschaftsrechtlicher Grundlage 1. Das Innenverhältnis zwischen Kommanditist und KG a) Die Einlage b) Die Einlageforderung 2. Das Außenverhältnis zwischen Kommanditist und KG-Gläubigern a) Trennung vom Innenverhältnis b) Wesen der Außenhaftung aa) Allgemeine Grundsätze bb) Beschränkung durch Außenhaftungsbetrag 3. Die Leistung der Einlage iSd § 171 I Hs. 2 HGB und der Kapitalaufbringungsgrundsatz a) Bisher entwickelte Positionen aa) Die Verrechnungstheorie bb) Die Vertragstheorie cc) Die Lehre vom Doppeltatbestand dd) Die Lehre von der Zweckvereinbarung ee) Die modifizierte Verrechnungstheorie b) Entwicklung eines spezifisch kapitalgesellschaftsrechtlichen Verständnisses der Leistung der Einlage iSd § 171 I Hs. 2 HGB aa) Herleitung der Voraussetzungen der Leistung der Einlage iSd § 171 I Hs. 2 HGB (1) Die Zuführung von Vermögensgegenständen durch den Kommanditisten an die KG (2) Die Einlageschuld des Kommanditisten als Rechtsgrund der Vermögenszuführung (3) Die objektive Wertdeckung der Vermögenszuführung bb) Eigenschaften und Reichweite des § 171 I Hs. 2 HGB nach der hier entwickelten Konzeption (1) Die Zuführung von Vermögensgegenständen durch den Kommanditisten an die KG (2) Die Einlageschuld des Kommanditisten als Rechtsgrund der Vermögenszuführung (3) Die objektive Wertdeckung der Vermögenszuführung . (4) § 171 I Hs. 2 HGB als kapitalgesellschaftsrechtliches Element c) Die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast d) Zusammenfassung zu 3. 4. Die Befriedigung von KG-Gläubigern a) Einordnung b) Voraussetzungen c) Zusammenfassung zu 4. 5. Das Zurückbezahlen der Einlage iSd § 172 IV 1 HGB und der Kapitalerhaltungsgrundsatz a) Einordnung des § 172 IV 1 HGB b) Voraussetzungen des § 172 IV 1 HGB aa) Bisher entwickelte Positionen (1) Die Verrechnungstheorie (2) Die Vertragstheorie (3) Die Lehre vom Doppeltatbestand (4) Die modifizierte Verrechnungstheorie bb) Entwicklung eines funktionsgerechten Verständnisses des Zurückbezahlens der Einlage iSd § 172 IV 1 HGB (1) Die Zuführung von Vermögensgegenständen durch die KG an den Kommanditisten (2) Lösung des Übertragungsgegenstandes aus der Kapitalbindung (3) Die objektive Wertdeckung der Vermögenszuführung (4) § 172 IV 1 HGB als Spiegelbild des § 171 I Hs. 2 HGB c) Das Hinzutreten eines unterstützenden Kapitalerhaltungsmechanismus aa) Die Lückenhaftigkeit des § 172 IV 1 HGB bb) Vergleich mit der Interessenbewertung in den §§ 30, 31 GmbHG cc) Inhalt und Reichweite der Kapitalerhaltung bei der KG dd) Verhältnis zu § 172 IV 1 HGB d) Die Einheitlichkeit des Haftungssystems e) Die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast aa) Darlegungs- und Beweislast in Bezug auf § 172 IV 1 HGB bb) Darlegungs- und Beweislast in Bezug auf §§ 30, 31 GmbHG f) Zusammenfassung zu 5. 6. Die Entnahme von Gewinnanteilen iSd § 172 IV 2, 3 HGB a) Einordnung des § 172 IV 2 HGB b) Voraussetzungen des § 172 IV 2 HGB aa) Entnahme von Gewinnanteilen durch den Kommanditisten bb) Unterdeckung eines zuvor gedeckten Teiles des Außenhaftungsbetrages c) Verhältnis zu § 172 IV 1 HGB und §§ 30, 31 GmbHG d) Die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast e) Zusammenfassung zu 6. 7. Der gutgläubige Gewinnbezug iSd § 172 V HGB a) Einordnung des § 172 V HGB b) Voraussetzungen des § 172 V HGB c) Die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast d) Zusammenfassung zu 7 C. Übertragung des Haftungssystems auf einzelne Fragestellungen I. Fragen im Bereich der Kapitalaufbringung 1. Die Einbuchung a) Begriffsbestimmung und Abgrenzung b) Haftungsbefreiende Wirkung 2. Die Aufrechnung mit einer gegen die KG gerichteten Forderung a) Begrenzung der Aufrechnungswirkung nach Äquivalenz- bzw. Surrogationsgrundsätzen b) Begrenzung der Aufrechnungswirkung nach der Vollwertigkeit der Aktivforderung aa) Das Nennwertprinzip als gesetzlicher Ausgangspunkt bb) Die Vollwertigkeitsprüfung als gesellschaftsrechtliche Besonderheit cc) Die Rückkehr zur Nennwertaufrechnung bei fehlender Gläubigergefährdung c) Kumulative Anwendung von Äquivalenz- und Vollwertigkeitsprinzip d) Materielle Kongruenz mit kapitalgesellschaftsrechtlichen Aufrechnungsverboten 3. Abtretung, Verpfändung und Pfändung von Einlageforderung und Erstattungsforderung a) Abtretung der Einlageforderung b) Verpfändung der Einlageforderung c) Pfändung der Einlageforderung d) Erstreckung der Grundätze auf die Erstattungsforderung aus § 31 I GmbHG analog 4. Leistungen „auf die Haftung“ 5. Zusammenfassung zu I. II. Fragen im Bereich der Kapitalerhaltung 1. Die Umwandlung von Eigen- in Fremdkapital der KG a) Die Modifikation des Kapitalcharakters als haftungsunschädliche Finanzierungsentscheidung b) Die Bedeutung der Unterdeckung des Außenhaftungsbetrages c) Folgen für die Gesellschaftsinsolvenz 2. Die Erfüllung des Regressanspruchs nach §§ 161 II, 110 HGB 3. Die Einbringung von Negativwerten 4. Die verdeckte Sacheinlage a) Divergenz der Publizitätsanforderungen b) Materiell-rechtlicher Gleichlauf der Lösungsansätze 5. Das Hin- und Herzahlen 6. Sonstige Kapitalschmälerungen im Zusammenhang mit Verkehrsgeschäften 7. Die unbefugte Entnahme aus dem Gesellschaftsvermögen 8. Die Einbeziehung von Drittvermögen a) Leistungen aus Drittvermögen aa) Leistungen von Gesellschaftsexternen bb) Leistungen von Mitgesellschaftern cc) Leistungen von zwischengeschalteten Gesellschaften b) Leistungen in Drittvermögen aa) Unmittelbarer Vermögensvorteil für den Kommanditisten bb) Zugriffsmöglichkeit auf Drittvermögen cc) Die einschlägigen Haftungsnormen c) Leistungen in Kommanditistenvermögen für Rechnung eines Dritten aa) Die Frage der Haftungsschädlichkeit bb) Die einschlägigen Haftungsnormen 9. Zusammenfassung zu II D. Fazit Literaturverzeichnis Sachregister Kaum eine Materie des HGB ist seit jeher so intensiv und kontrovers diskutiert worden wie das Recht der Kommanditistenhaftung, stellt doch die Existenz einer betragsmäßig beschränkten Gesellschafterhaftung eine begründungsbedürftige Besonderheit innerhalb des ansonsten von unbeschränkter Gesellschafterhaftung geprägten Personengesellschaftsrechts dar. Vor diesem Hintergrund untersucht David Bartlitz den komplexen Regelungszusammenhang der §§ 171, 172 HGB und unternimmt den Versuch einer grundsätzlichen Neukonzeption des Rechts der Kommanditistenhaftung. Dabei folgt er dem Grundgedanken, dass ein angemessener Ausgleich der Interessen des Kommanditisten auf der einen Seite und der Interessen der Gesellschaftsgläubiger auf der anderen Seite gerade dann erzielt werden kann, wenn man auf Wertungen des Kapitalgesellschaftsrechts rekurriert und diese zur inhaltlichen Bestimmung oder Ergänzung der dem HGB entstammenden Haftungsvorschriften heranzieht. Für die vorliegende Arbeit wurde David Bartlitz mit dem Kulturpreis Bayern 2016 ausgezeichnet. Innerhalb des ansonsten von unbeschränkter Gesellschafterhaftung geprägten Personengesellschaftsrechts stellt das Recht der Kommanditistenhaftung eine Besonderheit dar, normiert es doch gerade eine betragsmäßig beschränkte Gesellschafterhaftung. David Bartlitz unternimmt den Versuch einer grundsätzlichen Neukonzeption der Grundsätze, die diese komplexe Regelungsmaterie bestimmen
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