Die große Gier: Korruption, Kartelle, Lustreisen: Warum unsere Wirtschaft eine neue Moral braucht
معرفی کتاب «Die große Gier: Korruption, Kartelle, Lustreisen: Warum unsere Wirtschaft eine neue Moral braucht» نوشتهٔ Hans Leyendecker، منتشرشده توسط نشر Rowohlt; Rowohlt Berlin در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Noch nie wurde in der Bundesrepublik derart gemauschelt und betrogen wie im Zeitalter der Globalisierung: Weltkonzerne wie VW, Siemens oder EADS setzen wegen kurzfristiger Gewinne ihren Ruf aufs Spiel. Die Habsucht und Hybris der Manager scheinen grenzenlos zu sein. Aber im Zeitalter der Globalisierung gilt auch: Auf lange Sicht bleibt dabei nicht nur die Moral auf der Strecke, sondern das, was die Wirtschaft im Innersten antreibt – der Profit. Bei unlauterem Geschäftsgebaren droht der Verlust ganzer Märkte. Deutschland, so zeigt Hans Leyendecker mit seinem atemberaubenden Material, braucht eine neue Ethik, damit die Wirtschaft nicht abstürzt. \_\_\_\_\_ Die Zeiten, als man Bestechungsgelder unter bestimmten Umständen noch ganz legal von der Steuer absetzen konnte, gehören zwar auch in Deutschland mittlerweile der Vergangenheit an. Trotzdem halten sich die alten Verhaltensmuster in vielen Unternehmen immer noch sehr hartnäckig, wie die Korruptionsskandale in deutschen Konzernen wie VW oder Siemens in den letzten Jahren sehr eindrucksvoll belegt haben. Hans Leyendecker hat als einer der führenden investigativen Journalisten in Deutschland schon so manchen Beitrag zur Aufdeckung solcher Skandale geleistet. In seiner ebenso spannenden wie detailreichen Reportage Die große Gier schildert er anschaulich, wie die Korruptions-Unkultur funktioniert und was deren Protagonisten antreibt: nämlich nichts als bloße Gier. Leyendecker führt uns am Beispiel so manches persönlichen Schicksals vor Augen, wie schnell man in den Strudel aus Korruption und Abhängigkeit hineingeraten kann, wenn man erst einmal die Hand aufgehalten hat, um sich seinen Einfluss auf die Auftragsvergabe von interessierten Dritten bezahlen zu lassen -- oder wenn man umgekehrt erst einmal bezahlt hat, um sich bei der Auftragsvergabe einen Vorteil zu sichern. Doch es geht dem Autor nicht in erster Linie um diese Einzelschicksale,. Er will vor allem zeigen, dass entgegen hartnäckiger Vorurteile Ehrlichkeit und lauteres Geschäftsgebaren für Unternehmen kein Luxus sind, sondern sich am Ende wirklich auszahlen. Die von manchen Zynikern immer noch vertretene Behauptung, im Wirtschaftsleben müsse man sich, vor die Wahl zwischen Moral und Profit gestellt, nun einmal für den Profit entscheiden, entlarvt Leyendecker als in vielfacher Hinsicht falsch: ?Mit unsauberen Geschäften wird (auf lange Sicht jedenfalls) kein Geld gewonnen, sondern viel Geld verloren. Wer langfristig Geschäfte machen will, kann sich Bestechung schon wegen der drohenden Sanktionen nicht mehr leisten.? Bis diese Einschätzung Mehrheitsmeinung geworden sein wird, wird der Autor vermutlich noch manchen Korruptionsskandal publizistisch begleiten. Trotzdem -- oder besser gerade deswegen: Unbedingt lesenswert! -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de Über den Autor: Geboren 1949, hat fast zwei Jahrzehnte für den "Spiegel" geschrieben und ist heute Leitender Politischer Redakteur der "Süddeutschen Zeitung". Der "Chefenthüller" der Republik - er deckte u.a. die Affären Flick, Lambsdorff, Späth, Steffi Graf, Schreiber und Kohl auf - beschäftigt sich seit langem mit Korruptionsfällen in Deutschland. Buch......Page 2 Autor......Page 3 Inhalt......Page 4 EINLEITUNG: »WIR SIND DOCH HIER NICHT UNTER JUNGFRAUEN!«......Page 5 JEDEM DAS SEINE, MIR DAS MEISTE:VON GEHÄLTERN UND SONSTIGEN DOUCEURS......Page 18 Die Rallye-Connection......Page 31 Pflegefälle am Fließband......Page 50 ALLES FÜRS GESCHÄFT? DAS SYSTEM SIEMENS......Page 58 Ein Brief mit Folgen......Page 64 15. November 2006:......Page 73 17. November 2006:......Page 82 18. November 2006:......Page 83 22. November 2006:......Page 84 23. November 2006:......Page 86 24. November 2006:......Page 89 1. Dezember 2006:......Page 91 4. Dezember 2006:......Page 92 7. Dezember 2006:......Page 93 8. Dezember 2006:......Page 101 11. Dezember 2006:......Page 102 12. Dezember 2006:......Page 105 15. Dezember 2006:......Page 106 22. 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Juli 2007:......Page 139 KASSENSTURZ IN AFRIKA:EIN KONTINENT, ZWEI BEISPIELE......Page 141 LUSTREISEN FÜR DIE CO-BOSSE: DER FALL VW......Page 157 Einer gewinnt immer......Page 165 Der Heilige Krieger......Page 173 Der Träumer......Page 182 »Gebauer, wo bleiben die Weiber?«......Page 193 Das Ende einer Ich-AG......Page 210 »ICH WAR MIT IM DRECK«:WENN BÜRGER ALARM SCHLAGEN......Page 220 Fall 1: Stanley Adams......Page 224 Fall 2: Christoph Meili......Page 226 Fall 3: Anonymus......Page 229 Fall 4: Frau T.......Page 238 Die Rechtlosen: Wie Whistleblower geschützt werden müssen......Page 251 ETHIK MACHT PROFIT: COMPLIANCE......Page 259 IM NAMEN DES VOLKES: JUSTITIAS AUSSICHTEN......Page 267 Das Gefecht der Staatsanwälte......Page 268 Kundenservice: Kartelle unter Druck......Page 276 Der unentdeckte Charme des Vergaberechts......Page 286 Schuld und Sühne:Für ein Unternehmensstrafrecht......Page 296 SCHLUSS: BESSERE GESCHÄFTE DANK NULL TOLERANZ......Page 304 DANK......Page 308
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