معرفی کتاب «Die germanische Frau im Lichte der Runeninschriften und der antiken Historiographie (Quellen Und Forschungen Zur Sprach- Und Kulturgeschichte der) (German Edition)» نوشتهٔ Reinhold Bruder، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 1974. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Verfasser versucht das "germanische Frauenbild" Jacob Grimms , das der bisherigen Interpretation der literarischen Quellen von Tacitus’ "Priesterin" bis zur frühmittelalterlichen "Zauberin" zugrundeliege, zu korrigieren und sucht Primärzeugnisse: Runeninschriften aus heidnischer und christlicher Zeit im (nord)germanischen Raum. Diese sollen "Lebensnähe" und "Wirklichkeitscharakter" haben und nicht den historiographisch-ethnographischen Mustern unterliegen, die neben politischer und moralisierender Tendenz und dichterischer Fiktion "Germania" Kap. 7 und 8 bestimmen. Vorwort v I. Die germanische Frau im Lichte der Runeninschriften A. Die germanische Frau im Lichte der Runeninschriften auf losen Gegenständen Einleitung 3 1. Besitzerinschriften 7 2. Zueignungsinschriften 10 3. Rechtliche Inschriften 12 4. Die Runenmeisterin 15 5. Magische Inschriften 22 6. Erotische Inschriften 26 a) Erotische Inschriften im älteren Futhark 27 b) Erotische Inschriften im jüngeren Futhark 31 c) Typologie der Geliebten mit Ausblicken auf die isländische Saga 44 d) Anhang zu den erotischen Inschriften 49 7. Ergebnisse und Probleme 54 B. Die germanische Frau im Lichte der Runeninschriften auf Runensteinen Einleitung 56 1. Die Frau als Gedenkende 64 a) Frauen als alleinige Gedenkende 64 b) Frauen als Gedenkende neben männlichen Angehörigen 73 2. Die Frau auf den nach ihr gesetzten Steinen 81 a) Die Runensteine nach der Mutter 83 b) Die Runensteine nach der Gattin 84 c) Die Runensteine nach der Schwester 90 d) Die Runensteine nach der Tochter 91 e) Die Runensteine nach entfernten weiblichen Verwandten 93 f) Die Runensteine nach der Herrin 93 3. Anhang: Magische und gefühlshafte Inschriften 94 a) Magische Inschriften 95 b) Gefühlshafte Inschriften 103 4. Ergebnisse, Probleme, Ausblick auf die isländische Saga 109 a) Ergebnisse 109 b) Probleme 110 c) Ausbilde auf die isländische Saga 112 II. Die germanische Frau im Lichte der antiken Historiographie Einleitung: Historiographische Tradition und politische Tendenz: Die Germanen im Lichte der griechisch-römischen Historiographie 121 1. Die Frau in unmittelbarer Verwicklung mit dem kriegerischen Geschehen 128 a) Die Frau als Mitkämpfende in der Schlacht 129 b) Die Frau als Ermahnerin in der Schlacht 136 c) Die Frau als Ärztin 143 d) Die Frau als Geisel und Versklavte 145 2. Die Frau im sakralen Bereich: Die Seherin 151 3. Die Frau in der Familie und in der Gesellschaft 162 a) Äußere Gestalt 166 b) Sittlichkeit in Liebe und Ehe, Familienleben 167 c) Arbeit 175 d) Gesellschaftliche Stellung 177 Schluß 184 Literaturverzeichnis 187
Rund 300 Dörfer und Kleinstädte im alemannischen Raum zwischen Zürich und Straßburg haben ab dem 15. Jh. als "Stuben" bezeichnete Gemeindehäuser errichtet. Sie waren Zentrum des politischen, rechtlichen und geselligen Lebens. In rund 40 Stuben gründeten die Honoratioren "Stubengesellschaften". Dass es solche Korporationen nicht wie sonst nur für Adel und Patrizier sowie für Zünfte, sondern auch auf dörflicher und kleinstädtischer Ebene gab, ist Ausdruck für die Stärke des Kommunalismus im Südwesten. Mit dem Siegeszug des neuzeitlichen Flächenstaates verloren die Gemeinden ihre Autonomie etwa bei der Bestimmung des Wirts. Aus den Stuben wurden Gasthäuser, die sich nur noch durch einzelne verbliebene Privilegien wie Holzbezug und "Hochzeitskronen" (Abgabe für Hochzeiter, die nicht in der Stube gefeierten) von der Konkurrenz abhoben.