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Die Genese der autonomen Kunst : Eine historische Soziologie der Ausdifferenzierung des Kunstsystems

معرفی کتاب «Die Genese der autonomen Kunst : Eine historische Soziologie der Ausdifferenzierung des Kunstsystems» نوشتهٔ Sebastian W. D. Krauss، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Entstehung eines autonomen Kunstsystems ist nicht ohne Ablösung von religiösen und an Schichtung orientierten Erwartungen denkbar. Anhand einer historischen Empirie von Künstlertraktaten zeigt Sebastian W. D. Krauss, auf welche Weise sich im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein Wissen über Malerei herausbildete, das auf diese Bezüge verzichten konnte. Die wissenssoziologische Analyse folgt hierbei den Reflexionsbemühungen über die Unterscheidung von Kunst und Handwerk sowie dem Wirklichkeitsverhältnis des Bildes, das in diesem Prozess zunehmend auf Imagination und die Kontingenz subjektiven Erlebens verpflichtet wurde. INHALT Einleitung 1 Einleitende theoretische Grundlagen 1.1 Kommunikation und Beobachtung 1.2 Funktionssysteme und binäre Codierung 2 Das Kunstsystem, seine Codierung und seine Funktion 2.1 Niklas Luhmanns Werkästhetik 2.2 Das Kunstwerk als Kompaktkommunikation 2.3 Das Kunstwerk als Sprecher des Sprachlosen 2.4 Der systemtheoretische Funktionsbegriff 2.5 Systemtheoretische Funktionsbestimmungen der Kunst 2.6 Das Imaginäre des Kunstsystems 2.7 Operative Fiktionen 2.8 Kunsthierarchien 2.9 Die Funktion des Kunstsystems 3 Das bildende Handwerk im Mittelalter 3.1 Die Transformation der Bildsemantik im Byzantinischen Bilderstreit 3.2 Die mittelalterliche Bildersituation im lateinischen Westen 3.3 Umstellung der Bilderproduktion von Gleichheit auf Ungleichheit 3.4 Scholastische und bildtheologische Aspekte des Bilderstreits 3.5 Die Konfirmation der Differenz Darstellung/Dargestelltes 3.6 Die Asymmetrisierung der Differenz Darstellung/Dargestelltes 3.7 Die religiös-erzieherische Belegung des Bildes 4 Die Ausdifferenzierung des Kunstsystems 4.1 Die Traktatliteratur der Künstler 4.2 Der Hiatus zwischen Kunst und Handwerk 4.3 Die Erhöhung der strukturellen Komplexität des Kunstsystems 4.4 Ausgangspunkte zur Selbstbeschreibung des Kunstsystems 4.5 Ut pictura poiesis / Ut rhetorica pictura 4.6 Externalisierung der Selbstreferenz 4.7 Erziehungserwartungen der sozialen Umwelt 4.8 Die Linearperspektive 4.9 Die Räume der Kunst 4.10 Darstellungsautonomien 4.11 Folgelasten der Linearperspektive 4.12 Naturüberbietung 4.13 Die Kontingenzformel des Kunstsystems 5 Die Kunst des Religionssystems 6 Schluss Literatur Die Entstehung eines autonomen Kunstsystems ist nicht ohne Ablösung von religiösen und an Schichtung orientierten Erwartungen denkbar. Anhand einer historischen Empirie von Künstlertraktaten zeigt Sebastian W. D. Krauss, auf welche Weise sich im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein Wissen über Malerei herausbildete, das auf diese Bezüge verzichten konnte. Die wissenssoziologische Analyse folgt hierbei den Reflexionsbemühungen über die Unterscheidung von Kunst und Handwerk sowie dem Wirklichkeitsverhältnis des Bildes, das in diesem Prozess zunehmend auf Imagination und die Kontingenz subjektiven Erlebens verpflichtet wurde. Kunst,Kunstsystem,Mittelalter,Neuzeit,Funktionale Differenzierung,Systemtheorie,Gesellschaft,Kunstsoziologie,Kunsttheorie,Kunstgeschichte,Kunstwissenschaft,Soziologie,Arts,Systems Theory,Society,Sociology of Art,Theory of Art,Art History,Fine Arts,Sociology
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