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Die Gegenwart der Gewalt und die Macht der Aufklärung: Festschrift für Jan Philipp Reemtsma

معرفی کتاب «Die Gegenwart der Gewalt und die Macht der Aufklärung: Festschrift für Jan Philipp Reemtsma» نوشتهٔ Susanne Fischer (Hg.), Gerd Hankel (Hg.), Wolfgang Knöbl (Hg.)، منتشرشده توسط نشر Klampen در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wer sich mit der Geistesgeschichte der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt, stößt immer wieder auf seinen Namen. Ob als Autor literarischer Texte oder von Kinderbüchern, ob als Wissenschaftler und Institutsgründer, als Initiator von Projekten wie der Wehrmachtsausstellung oder als Mäzen – überall setzt Jan Philipp Reemtsma Zeichen, die unübersehbar sind. Entsprechend viel gibt es über ihn zu sagen, von ihm zu kommentieren und für weitere Überlegungen und Analysen nutzbar zu machen. Über 50 Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichsten Disziplinen setzen sich mit den Themen auseinander, die den vielfältig interessierten Reemtsma beschäftigen. Dabei geht jeder Beiträger von einem Zitat Reemtsmas aus und entwickelt seine Gedanken in direktem Bezug auf den Jubliar. So zieht sich dessen Wirken wie ein roter Faden durch diese Festschrift. Aufsätze über Literatur und Literaturwissenschaft finden sich darin, wie auch über Zivilisationstheorie, Soziologie, Rechtstheorie und Gewaltforschung. Cover Titel Band 1 Impressum Band 1 Inhalt Band 1 Vorwort Die Macht der Aufklärung Carsten Brosda: »Dass Naphta mitdiskutierte, gab Settembrini recht«. Über den Gedanken der Aufklärung im Gespräch Ute Daniel: Vorgeschichten und Gegenwarten. Einige Beobachtungen zu ihrer wechselseitigen Ausgestaltung Eva-Maria Engelen: Autonomie und Kritik Jürgen Habermas: »Urteilt, auf dass Ihr beurteilt werden könnt« Tina Hartmann: Reaktionäre oder progressive Aufklärung? Christian Fürchtegott Gellert, Sophie La Roche und Christoph Martin Wieland zu postkolonialer Aufklärungskritik Joachim Kersten: Ein Dichter als junger Mann Ulrike Lorenz: Ein »souveräner Prolet«: Otto Dix Reinhard Merkel: Zauberberg and beyond: Aufklärung und Gewalt Iris Radisch: Kopf hoch. Wie verständigt sich eine zerrissene und fragmentierte Gesellschaft über gute und schlechte Literatur? Sebastian Scheerer: Die Meinungsfreiheit und ihre Grenzen – an einem aktuellen Beispiel Alfons Söllner: Erinnerung an die Exilforschung Die Gegenwart der Gewalt Andrej Angrick: Einige Photos aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Unfertige Überlegungen zur Kiew-Serie des Propagandakompanie-Photographen Johannes Hähle Gerd Hankel: Über den Weg in einen Völkermord und die Lehren daraus. Ein Lehrstück über den Variantenreichtum des Menschenrechtsdiskurses Karsten Linne: Ein problematischer Namengeber: Klaus-Joachim Zülch Klaus Manger: »HEUTE«, »HIER« und »JETZT«. Allgegenwärtige Gewalt in Paul Celans Dichtung Regina Mühlhäuser: Körper, Sexualität, Gewalt. Anmerkungen zum Verständnis sexueller Gewalt gegen Frauen und Männer Hans-Peter Nowitzki: »Das Settembrinihafte der Aufklärung«. Wieland und die Gewalt Bernd Rauschenbach: »Wafen, herre, wafen!« Thomas Schmid: Lauter lose Enden. Der Völkermord der Deutschen an den Herero verweist nicht auf den Holocaust Nikola Tietze: Europäische Freizügigkeit und soziale Sicherheit. Auf-, Um- und Abbau rechtlicher Brücken europäischer Gewaltabstinenz Titel Band 2 Impressum Band 2 Inhalt Band 2 Die Kommunikation der Gewalt Anton Bierl: Griechische Helden und die Gewalt. Ambivalenz, Opfer und Heroenkult Detlef Garbe: Zur Paradoxie von Erinnerungskonjunkturen Sven Hanuschek: »Eine Kunstschöpfung dritten oder vierten Ranges«. Fontanes Bild von Geschichte anhand der poggenpuhlschen Ahnengalerie Eddie Hartmann: Soziologie und Gewalt. Über eine besonders schwierige Konstellation der Moderne Thomas Hoebel: Gewalt vom Schweigen her gedacht Volkhard Knigge: »... man sollte jedoch Ansammlungen von Leichenals Beweis für die früheren Bedingungen belassen«. Absolute Repräsentation vs. mediale Authentizitätsbehauptung: zwei Pole der Holocaust-Repräsentation Wolfgang Knöbl: Gewalt und andere Widrigkeiten – vom Tanz mit einem schwierigen Begriff Wolfgang Kraushaar: Barrikadenkampf als performativer Akt? Anmerkungen zu einem Photo aus dem Pariser Mai Sibylle Lewitscharoff: Gottvertrauen und Gewalt in Dante Alighieris Divina Commedia Stefan Malthaner: Und sie spricht doch! Autotelische Gewalt, Kommunikation und die Inszenierung der Macht Achatz von Müller: Traumgewalt – Bildgewalt. Zur Bildtheorie liminaler Szenen in Christoph Martin Wielands Don Sylvio von Rosalva Der Eigensinn des Individuums Beneke-Projekt: Die Nachtseite des Dr. Ferdinand Beneke Stefanie Carp: Ein Selbstgespräch über einige Gedanken in Vertrauen und Gewalt Charlotte Drews-Bernstein: Auf einen grünen Tee, Herr Reemtsma – mit Dank für 25 Jahre Inspiration und Vertrauen Susanne Fischer: Erziehende und Erzogene. Über das Verhältnis zwischen den Generationen im Spätwerk Arno Schmidts Christoph Gödde: denkbar Frank Hatje: Siebenundfünfzigtausendmal »ich« oder: Worüber schreibt ein (Auto-)Biograph? Ulrike Jureit: Über die schlechte Beschilderung auf dem Weg in die Unsterblichkeit. Ein Briefwechsel Alexander Kluge: »Vertrauen inmitten von Gewalt«. Geschichten zum Thema Kapitulation Claus Leggewie: Lob der Appropriation Stephan Opitz: Volatile Legitimationen – legitime Willkür. Einige Perspektiven auf öffentliche und private Förderung von Kultur Ann Kathrin Scheerer: Gedanken zur Kinderwunscherfüllung durch reproduktionsmedizinische Hilfe Christian Schneider: »ICH«. Ein un-heimliches Konstrukt Olaf Scholz: Eine Frage des Respekts. Grundlagen des Vertrauens in Gesellschaft und Staat Hans-Georg Soeffner: »Weg war das Ihmchen!« oder: »Warum gibt es (überhaupt) etwas und nicht viel mehr nichts?« (Leibniz). Bedrohte Idylle und das Vertrauen auf Gegengewalt Erdmut Wizisla: Unendlich viel. Nur nicht für uns? Vom Widersinn des Hoffens. Benjamin über Kafka Anhang Die Autorinnen und Autoren Bildnachweis
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