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Die Gedichte Hitomaro's aus dem Manyoshu in Text und Übersetzung mit Erläuterungen (Veröffentlichungen Des Seminars Für Sprache Und Kultur Japans An der Hamburgischen Universität) (German Edition)

معرفی کتاب «Die Gedichte Hitomaro's aus dem Manyoshu in Text und Übersetzung mit Erläuterungen (Veröffentlichungen Des Seminars Für Sprache Und Kultur Japans An der Hamburgischen Universität) (German Edition)» نوشتهٔ Hitomaro (editor); Alfred Lorenzen (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Übersetzung der edichte Hitomaro' I. I 24: Naga-uta. Gedichtet von Kakinomoto no Asomi Hitomaro, als er an der verfallenen Hauptstadt in ömi vorüberging. \*1 Tamadasuki 15/16 Wie wird (der Kaiser) sich das 2 Unebi-no-yama no 15/16 gedacht haben, 3 Kashihara no 11/12 als er Yamato , das einst vom 4 hijiri no mi-yo yu 11/12 Himmel erblickt war, verließ 5 aremashishi 13/14 und die Berge von Nara, dem 6 kami no kotogoto 13/14 Grünerdigen, überschritt, \*7 tsuga no ki no 6 obgleich die Gesamtheit der gött-8 iya tsugi-tsugi ni lichen Kaiser, 9 ame no shita 5 die geboren waren 10 shiroshimeshishi wo 4 seit dem Zeitalter der Sonnen-\*11 sora-ni-mitsu regierung 12 Yamato wo okite 3 von Kashihara, \*13 awoniyoshi 1/2 das in der Nähe des Edelstein-14 Nara-yama wo koye band-tragenden Hals-Unebi-15 ika sama ni Berges liegt, 16 omohoshimese ka 9 das Reich \*17 amazakaru 10 (dort in Yamato) regiert hatten, 18 hina ni wa aredo 8 aufeinander folgend \*19 ihabashiru 7 wie (die Zweige des) Tsuga-20 Afumi no kuni no Baumes. \*21 Sasanami no 27 Der Palast 22 Ohotsu no miya ni 25/26 des göttlichen Herrschers, 23 ame no shita 23 der das Reich 24 shiroshimeshikemu 22 im Palast von ötsu 25 sumerogi no 21 bei Sasanami 26 kami no mikoto no 20 im Lande Ömi, 27 oho-miya ha 19 wo Meeresschaum über die Felsen 28 koko to kikedomo läuft, 29 oho-tono ha 24 regiert haben soll, 30 koko to ihedomo 18 trotzdem es Provinz war, 31 harukusa no 17 die himmelweit entfernt lag, 32 shigeku ohitaru 27 dieser Palast \*33 kasumitatsu 28 ist hier, so höre ich zwar, Anmerkung. Die Makura-kotoba (abgek.: m. k., vgl. S.75ff. und Verzeichnis am Schluß)sind durch \* gekennzeichnet. 8 34 harubi no kireru \*35 momoshiki no 36 oho-miya-dokoro 37 mireba kanashi mo 29 und die große Halle 30 ist hier, so erzählt man zwar, 36/37 wenn ich aber den Ort des Palastes, 35 der hundertfach aufgeschichtet war, sehe, 32 überwuchert von Frühlingsgräsern, 34 vom Nebel des Frühlingstages, 33 wo der Dunst aufsteigt, verhüllt, 37 ach, wie betrübt bin ich da! Eine andere Version für Zeile 31-34 lautet: 31 kasumitatsu 32 harubi ka kireru 33 natsukusa ka 34 shigeku narinuru 31/32 Aber ist denn der Frühlingstag so neblig ? 33 oder das Sommerkraut 34 so dicht gewachsen ? 35/37 Ach, wie betrübt es mich, wenn ich den Ort des Palastes sehe. I 24: 2 Hanka I \*1 Sasanami no 2 Shiga no Karasaki 3 sakiku aredo 4 oho-miya-bito no 5 fune machi-kanetsu II \*1 Sasanami no 2 Shiga no oho-wada 3 yodomu to mo 4 mukashi no hito ni 5 mata ahame ya mo 2 Wenn auch das Karasaki von Shiga 1 bei Sasanami 3 ruhig dalag, 4/5 habe ich dooh die Schüfe der Höflinge nicht erwarten können. 1/3 Sind auch (die Wasser) in der großen Bucht von Shiga bei Sasanami still, 4 mit den Leuten der vergangenen Zeit 5 werde ich niemals zusammentreffen ! Anmerkung. Im alten Japan wurde aus Scheu gegen die Toten von jedem neuen Herrscher eine neue Hauptstadt gewählt. Fast alle diese Stätten lagen innerhalb der Provinz Yamato, die schon einst in mythischer Zeit der Gott Nigi-haya-hi "vom Himmel her erblickt" hatte, (darauf bezieht sich das m. k. sora-ni-mitsu), und die der erste Kaiser, Jimmu, der ein Nachkömmling und Beauftragter der Sonnengöttin war, (worauf dadurch angespielt ist, daß seine Herrschaft hijiri "Sonnenregierung" genannt wird), sich für die Anlage seiner Residenz auswählte. Diese erste Hauptstadt soll in Kashihara angelegt worden sein. Die Daten, die für diese Überlieferung in den alten Annalen angegeben werden, sind nicht zuverlässig. Wie uns im Nihongi unter dem 17. April 667 berichtet wird, brach der Kaiser Tenji mit der Tradition, in Yamato eine Hauptstadt zu gründen. Er verlegte \*25 ihabashiru 20 überschreiten sie am Abend den 26 tagi-no-miyako ha Fluß. 27 miredo akanu ka mo 21/22 Unaufhörlich fließt dieser Strom, 24 immer höher erscheinen 23 die Berge. 27 Ich kann meine Blicke nicht losreißen 26 von der Hauptstadt neben dem Wasserfall, 25 der über die Felsen dahinläuft. I 28: Hanka 1 Mireda akanu 2 Yoshinu no kaha no \*3 toko-name no 4 tayuru koto naku 5 mata kakeri-mimu 3 Wie die ständige Glätte im Bett 2 des Yoshino-Flusses 4 ewig ist, möchte ich ewig 5 zurückkehren, um (Yoshino) zu sehen, 1 von dem ich meine Blicke nicht losreißen kann. 1 29: Naga-uta Gedichtet von Kakinomoto Jitö nach Yoshino ging. \*1 Yasumishishi 2 wago oho-kimi no 3 kamu-nagara 4 kamu-sabi sesu to 5 Yoshinugaha 6 tagi tsu kafuchi ni 7 takatono wo 8 takashirimashite 9 nobori-tachi kuni-mi wo sureba \*11 tatanadzuku awo-gaki-yama no yama-tsu-mi no matsuru mi-tsuki to harube ha hana kazashi-mochi aki tateba momidji-ba kazari Yufu-kaha no kami mo oho-mi-ke ni tsukahematsuru to III. no Asomi Hitomaro, als die Kaiserin 2 Unsere große Fürstin, 1 die ruhig regiert, 8 errichtete, 3 in göttlicher Majestät 4 göttlich handelnd, 7 die große Halle 6 in dem von Strömen umflossenen Land beim Wasserfall 5 des Yoshinogawa: 9 da sie hinaufsteigt und stehend 10 das Land betrachtet, 13 bringt der Berggott 11 der vielfach aufgeschichteten Berge, 12 die wie ein grüner Zaun sich herumlagern, 14 als Tribut 15/16 im Frühling Blumen, die er sich ins Haar steckt, 17/18 und wenn der Herbst anbricht, schmückt er sich mit bunten Blättern. 23 kami-tsu-se ni 24 u-kaha wo täte 25 shimo-tsu-se ni 26 sade sashi-watashi 27 yama kaha mo 28 yorite tsukafuru 29 kami no mi-yo ka mo I 29: Hanka 1 Yama kaha mo 2 yorite tsukafuru 3 kamu-nagara 4 tagi-tsu kafuchi ni 5 funa-de sesu ka mo 20 Auch der Gott 19 des Yü-Flusses 23 fängt im Oberlauf 24 mit Kormoranen Fische 25 und stellt im Unterlauf 26 Netze über den Fluß, 22 um beizutragen 21 zur kaiserlichen Speise. 29 o göttliches Zeitalter 27 wo Berge und Flüsse sogar 28 dienend herbeikommen. 3 0, in göttlichem Gepränge 5 macht (die Fürstin) eine Bootfahrt 4 im,.Landzwischen den Strömen" am Wasserfall, 1 wo selbst Berg und Fluß 2 herbeikommen und dienen. Anmerkung. Gedicht II und III (III übersetzt Florenz, Gesch. d. jap. Literatur S. 94f.) gehören eng zusammen. Die Kaiserin Jitö war eine Tochter des Kaisers Tenji und die Gemahlin seines Bruders, des Kaisers Temmu. Sie übernahm die Regierung im Jahre 686 und pflegte während ihrer Regierungszeit häufiger den Palast von Yoshino zu besuchen. In Gedicht II ist in Zeile 9 und 10 ein Wortspiel gebildet mit yoshi von yosu näherkommen lassen. Mi-kokoro wo yoshi das Herz näherkommen lassen, das Herz zuneigen. Yufu-kaha (Gedicht III) soll ein alter Name für den. Oberlauf des Yoshino-gawa sein. IV-VI. I 30: Tanka Gedichte aus der Zeit, als die Kaiserin Jitö nach Ise ging. 1 Ago no ura ni 2 funa-nori suramu 3 wotomera ga 4 tama-mo no suso ni 5 shiho mitsuramu ka 4 Wird in den Saum der schönen Kleider 3 der Mädchen, 1 die am Ufer von Ago 2 ins Schiff gestiegen sein werden, 5 die Seeflut hineingedrungen sein ? I 31: Tanka \*1 Kushirotsuku 2 Tabushi no saki ni 4 Werden die Höflinge des großen Palastes 12 3 ima mo ka mo 4 oho-miyabito no 5 tama-mo karuramu 3 jetzt wohl 5 das Seekraut schneiden 2 am Kap von Tabushi? Anmerkung: Nicht übersetzt ist das m. k. kushiro-tsuku Armband anlegen. I 32: Tanka 1 Shihosawi ni 4 2 Irago no shimabe 3 kogu fune ni 5 4 imo noruramu ka 3 5 araki shimawa wo 2 1 Wird meine Geliebte eingestiegen sein, trotz der rauhen Inselbucht, in das Schiff, das an der Inselküste von Irago im Meerestosen rudert? Die obigen drei Gedichte wurden verfaßt von Hitomaro, als er in der Hauptstadt zurückblieb. Anmerkung: Ago und Tabushi im Lande Shima. Die Insel Irago wird wohl in der Nähe der Landzunge von Mikawa, die sieh Shima entgegenstreckt, zu suchen sein. VII. I 35: Naga-uta. Gedichtet von Kakinomoto no Asomi Hitomaro, als der Prinz Karu auf dem Felde von Aki rastete. \*1 Yasumishishi 2 Unser großer Fürst 2 wago oho-kimi 1 der ruhig regiert, \*3 takahikaru 4 der erlauchte Sohn der Sonne, 4 hi no miko 3 die hoch herabscheint, 5 kamu-nagara 7/8 verläßt die festgefügte Haupt-6 kamu-sabi sesu to stadt 7 futo-shikasu 5 in göttlicher Majestät 8 miyako wo okite 6 und göttlichem Gebaren. \*9 komoriku no 12 Die rauhen Bergwege 10 Hatsuse no yama wa 10 der Berge von Hatsuse, 11 ma-ki tatsu 9 des verborgenen Landes, 12 ara-yama-michi wo 11 die bestanden sind von Hinoki-13 iha ga ne no Bäumen, 14 shimoto oshi-nabe 16 überschreitet er am Morgen, \*15 sakatori no 15 wenn die Vögel über die Hügel 16 asa koye-mashite fliegen, \*17 kagirohi no 13/14 indem er die Büsche des Fels-18 yufu sari-kureba bodens beiseite biegt. 13 19 mi-yuki furu 20 Aki no oho-nu ni 21 hatasusuki 22 shinu wo oshi-nabe \*13 kusamakura 24 tabi-yadori sesu 25 inishihe omohite I 35: 4 Hanka I 1 Aki no no ni 2 yadoru-tabibito 3 uchi-nabiki 4 i mo nurame ya 5 inishihe omofu ni 18 Und wenn der Abend kommt, 17 wo die Sonne glühend untergeht, 21 tritt er die Hatasusuki 22 und den Shino-bambus herunter 20 auf der weiten Ebene von Aki, 19 wo der tiefe Schnee fällt, 24 und bereitet sich das Reiselager 23 auf den Kissen von Gras, 25 vergangener Zeiten gedenkend. 2 Wird der Reisende, 1 der auf dem Felde von Aki sich ruht, 3 (auf sein Lager) hingestreckt, 4 tief schlafen, 5 wenn er vergangener Zeiten gedenkt? II 1 Mi-kusa karu 2 ara-nu wa aredo 3 momijiba no 4 suginishi kimi ga 5 katami to zo koshi 2 Trotzdem es nur ein rauhes Feld ist, 1 auf dem man Susuki-Gras schneidet, 5 bist du wahrlich hierher gekommen in dem Gedanken, daß es hier noch eine Erinnerung geben könnte 4 an den Herrn, der dahingeschieden ist, 3 wie bunte Herbstblätter fallen. III 1 Himugashi no 2 no ni kagirohi no 3 tatsu miete 4 kaheri-mi sureba 5 tsuki katamukinu IV 1 Hinameshi no 5 Jetzt kommt jener Zeitpunkt, 2 miko no mikoto no 1/2 an dem der Prinz Hinameshi, 3 uma namete 3 die Pferde aneinanderreihend, 4 mi-kari tatashishi 4 einst zur Jagd aufgebrochen ist. 5 toki ha ki-mukafu 1 Am östlichen Felde 2/3 zeigt sich die aufgehende Sonne, 4 und wenn ich zurückblicke, 5 neigt sich der Mond herab. Anmerkung: . Der Prinz Karu, später als Kaiser Mommu Tennö genannt, war ein Sohn des Prinzen Hinameshi. Dieser war wiederum ein Sohn des Kaisers Temmu und seiner Gemahlin, die später als Kaiserin Jitö den Thron bestieg. Der Prinz Hinameshi starb im Jahre 689. Nach dem Gedicht besucht der Prinz Karu ein Jagdgebiet, auf dem er früher mit seinem Vater zusammen gewesen war. (Ergibt sich besonders aus Hanka II u. IV). Hitomaro hatte schon früher im Dienste des Prinzen Hinameshi gestanden. Das "große Feld von Aki" befindet sich in Yamato im Distrikt Uda. VIII. II 46: Naga-uta Zwei Gedichte nebst Hanka von Kakinomoto no Asomi Hitomaro, als er im Lande Ihami von seiner Frau Abschied nahm, um zur Hauptstadt zu gehen. 1 Ihami no mi 2 Mitsunu no ura-mi wo 3 ura nashi to 4 hito koso mirarne 5 kata nashi to 6 hito koso mirarne 7 yoshi-e-ya-shi 8 ura ha naku to mo 9 yoshi-e-ya-shi 10 kata ha naku to mo \*11 isanatori 12 umi-be wo sashite 13 Watadzu no 14 ar'iso no uhe ni 15 ka-awo naru 16 tama-mo oki-tsu-mo 17 asa hafuru 18 kaze koso ki-yose 19 yufu hafuru 20 nami koso ki-yose 21 nami no muda 22 ka yori kaku yoru \*23 tama-mo nasu 24 yori-neshi imo wo \*25 tsuyu shimo no 26 okite shi kureba 27 kono michi no 28 ya-so kuma goto ni 29 yorodzu tabi 30 kaheri-mi suredo 31 iya toho ni 32 sato ha sakarinu 33 iya taka ni 34 yama mo koye-kinu \*35 natsu-kusa no 36 omohi-shinayete IX. II 47: Naga-uta. \*1 Tsunusahafu 2 Ihami no umi no \*3 kotosahegu 4 Kara no saki naru 5 ikuri ni zo 6 fukamiru ofuru 7 ar'iso ni zo 8 tamamo ha ofuru \*9 tamamo nasu 10 nabiki-neshi ko wo \*11 fukamiru no 12 fukamete mohedo 13 sa-neshi yo ha 14 ikuda mo arazu \*15 hafutsuta no 16 wakare shi kureba \*17 kimomukafu 18 kokoro wo itami 19

Dieser Titel aus dem De Gruyter-Verlagsarchiv ist digitalisiert worden, um ihn der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. Da der Titel erstmals im Nationalsozialismus publiziert wurde, ist er in besonderem Maße in seinem historischen Kontext zu betrachten. Mehr erfahren Sie.

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