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Die Farben der Romantik : Physik und Physiologie, Kunst und Literatur

معرفی کتاب «Die Farben der Romantik : Physik und Physiologie, Kunst und Literatur» نوشتهٔ Walter Pape; Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Vor der Académie Royale de Peinture et de Sculpture erklärte der Maler Charles Le Brun 1667: „Tout l'apanage de la couleur est de satisfaire les yeux, au lieu que le dessin satisfait l'esprit“. Bereits an dieser Zuordnung wird deutlich, dass Farben stets der sinnlichen Seite der Kunst zugeschlagen wurden; noch Kant betonte, dass „Farben, Töne und Wärme [...] bloß Empfindungen und nicht Anschauungen“ seien. - Den Farben der Wirklichkeit und den Farben der bildenden Kunst stehen die Farbwörter und die meist metaphorischen Farben in Sprache und Literatur gegenüber. Die um 1800 geführte Diskussion über subjektive/objektive Wahrnehmung wird auch im Wandel von Newtons ›physikalischem‹ zum ›physiologischen‹ Farbverständnis deutlich. Das neunte Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft hat die naturwissenschaftlich-physiologische, die ästhetische und symbolische Funktion und Bedeutung der Farben der Romantik erstmals in ihrem Zusammenhang untersucht und ist zudem dem Verhältnis von „Farben und Wörtern“ (Jacques Le Rider) im Kontext der Diskussion von Gefühl und Empfindung nachgegangen. Vorwort 7 NATURWISSENSCHAFT, PHYSIOLOGIE UND PHILOSOPHIE 15 Wie Farben ›hinter dem Spektrum‹ Gestalt annehmen: Von der Konstruktivität der romantischen Naturforschung 17 Sprache und Erkenntnis: Licht und Dunkel in Clemens Brentanos und Johann Joseph von Görres »Geschichte von BOGS dem Uhrmacher« 29 Schattenspielereien: Ästhetische und physikalische Experimente mit Licht und Schatten in Arnims Schattenspiel »Das Loch« 45 MALEREI, WAHRNEHMUNG UND ÄSTHETIK 53 »A kind of magick«: Gainsborough, Priestley und die Dynamik der Farben 55 »Aufhebung aller Individualität« – Die Farbe Grau bei Philipp Otto Runge im Kontext seiner religiösen Anschauung 71 Grau und Braun – »Vorgefühl der Gegensätze des Kalten und Warmen«: Zur Rehabilitierung der ›farblosen‹, ›schmutzigen‹ Farben bei Goethe 87 »Richtige Zeichnung und Charakter« und »reichergiebiger Farbenquast«: Umriss und Farbe in Literatur und Malerei um 1800 95 »in seiner ursprünglichen bunten Wunderbarkeit«: Aufgeklärte Wahrnehmungstheorie und romantisierte Wahrnehmung bei Novalis und Tieck 115 Klangfarbe – Zur Genese einer musikästhetischen Metapher in der romantischen Literatur 131 SYMBOLIK UND HEILSGESCHICHTE 139 Blau und Gold: Chromatik der Sehnsucht bei Novalis 141 »mit Farben bunt geschmückt« und »Ew’ger Liebe hohes Licht« Farbsymbolik in Arnims Drama »Halle und Jerusalem« 151 »Es kommen jetzt so schöne fremde Farben auf«: Arnims Spiel mit Licht und Farbe in »Die drei liebreichen Schwestern und der glückliche Färber« 159 FARBWÖRTER UND FARBREALITÄT 175 Glänzender, schimmernder Schein: Zur Rolle der Farbbezeichnungen in Tiecks synästhetischen Phantasien 177 Farben in der Lyrik Achim von Arnims 187 Grauzone des Realen: Annäherung an eine romantische Farbnuance 203 Literaturverzeichnis 213 Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger 231 This volume addresses the scientific, physiological, aesthetic, and symbolic function and meaning of colors in the art and literature of the Romantic era by examining the discourse on subjective and objective perception that took place around 1800. It reveals how colors in the "real world" and in the visual arts contrasted with the typically metaphoric colors in language and literature
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