معرفی کتاب «Die Erfindung der Gefühle : Eine Studie über den historischen Wandel menschlicher Emotionalität (1750-1850)» نوشتهٔ Jutta Stalfort، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Haben Gefühle eine Geschichte? Sind Gefühle und Gemütsbewegungen dasselbe? Unterliegen Emotionen einem historischen Wandel? Diese Studie erfasst erstmals die wissenschaftlichen Theorien des emotionalen Erlebens im Zeitraum von 1750 bis 1850, beschreibt und analysiert die wichtigsten Gefühle dieser Zeit und bringt sie in einen wissenschaftsgeschichtlichen Kontext. Aufgezeigt wird eine revolutionäre Veränderung in der Beschreibung und Interpretation von Emotionalität, die mit der Entstehung des Bürgertums in Zusammenhang steht. Dieser Wandel, so zeigt Jutta Stalfort, war an der Prägung der bürgerlichen Identität entscheidend beteiligt. Emotionalität,Kulturgeschichte,Bildungsbürgertum,19. Jahrhundert,Gefühle,Wandel,Emotionsgeschichte,Wissenschaftsgeschichte,Geschichte des 19. Jahrhunderts,Geschichtswissenschaft,Cultural History,History of Emotions,History of Science,History of the 19th Century,History Inhalt Einleitung Einbettung in den Forschungskontext Skizzierung der angewendeten Methoden Überblick über den Quellenbestand THEORETISCHER TEIL Sind Emotionen natürliche Einheiten? Einleitung Hintergründe und Bezugssysteme Zwei moderne psychologische Theorien Die kulturelle Varianz der Emotionalität Kulturelle Varianz in der Kategorisierung Kulturelle Varianz des emotionalen Erlebens und Handelns Emotionaler Wandel Die anthropologische Ebene Die kulturelle Ebene Die individuelle Ebene Die Geschichtlichkeit der Emotionalität EMPIRISCHER TEIL Quellendiskussion Einleitung Die Quellen Überblick über das Paradigma der Gefühlsforschung Der Paradigmenwechsel von ›Gemütsbewegungen‹ zu ›Gefühlen‹: ein Wandel des kulturellen Wahrnehmungsschemas Die Welt der Gemütsbewegungen Einleitung Von der Seele, den Lebensgeistern und dem Gemüt Das Wahrnehmungsschema ›Gemütsbewegungen‹ Prototypische Gemütsbewegungen Stimmigkeit der Konzepte Zusammenfassung Die Erfindung der Gefühle Einleitung Vom Schwinden der Seele, der Lebensgeister und dem Zerfall des Gemüts Die neue Ordnung Die ›Entdeckung‹ des Gefühls Affekt, Gefühl und Leidenschaft: die Erweiterung und Differenzierung des inneren Erlebens Die Welt der Gefühle Die Wertschätzung der Gefühle – die Lust an der Welt Das Beherrschen der Gefühle Die Steuerung von Fühlereignissen und emotionalen Impulsen Der Bildungsbürger zwischen emotionaler Selbstbestimmung und Sozialkontrolle Prototypische Gefühle Drei Arten emotionaler Erfahrungen Was fühlt der Bildungsbürger? Die Zuordnung der emotionalen Konzepte zu den Kategorien Überblick und Ausblick Überblick über die Forschungsergebnisse Schlussbetrachtung Ausblick Chronologie der Quellen Literaturverzeichnis Online-Quellen Sonstige Stadträume werden für und durch Musik erobert und transformiert. Dieser Band bietet Erkenntnisse über die symbolischen Konstruktionen von sowohl sozialen als auch geographischen Grenzen im Berliner Stadtteil Neukölln. In mehr als 60 Interviews mit Musikern, Soundkünstlern und Akteuren städtischer Institutionen wird nach der lokalen Verortung ästhetisch-klanglicher Phänomene gefragt. Medial vermittelte Vorstellungen über Neukölln und institutionelle Rahmenbedingungen erweisen sich dabei als konstitutiv für die Lebenswelten der kreativen Newcomer und deren ästhetische Ideen. Daneben veranschaulichen imaginierte, virtuelle Musikräume eine globale Mobilität von elektronischen Soundkulturen im Kiez. Die Studie greift zudem stadtsoziologische Fragen nach dem Zusammenhang von improvisierter Musik und städtischen Verdrängungsprozessen auf.
Haben Gefühle eine Geschichte? Sind Gefühle und Gemütsbewegungen dasselbe? Unterliegen Emotionen einem historischen Wandel?Diese Studie erfasst erstmals die wissenschaftlichen Theorien des emotionalen Erlebens im Zeitraum von 1750 bis 1850, beschreibt und analysiert die wichtigsten Gefühle dieser Zeit und bringt sie in einen wissenschaftsgeschichtlichen Kontext. Aufgezeigt wird eine revolutionäre Veränderung in der Beschreibung und Interpretation von Emotionalität, die mit der Entstehung des Bürgertums in Zusammenhang steht. Dieser Wandel, so zeigt Jutta Stalfort, war an der Prägung der bürgerlichen Identität entscheidend beteiligt.