تاریخچهٔ اندیشهٔ اتحادی: الهیات لاتین قرون وسطی در مواجهه با آیین کلیسای شرقی
Die Entstehung des Unionsgedankens : Die lateinische Theologie des Hochmittelalters in der Auseinandersetzung mit dem Ritus der Ostkirche
معرفی کتاب «تاریخچهٔ اندیشهٔ اتحادی: الهیات لاتین قرون وسطی در مواجهه با آیین کلیسای شرقی» (با عنوان لاتین Die Entstehung des Unionsgedankens : Die lateinische Theologie des Hochmittelalters in der Auseinandersetzung mit dem Ritus der Ostkirche) نوشتهٔ [9783050050072 - Die Entstehung des Unionsgedankens.pdf، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag GmbH در سال 2002. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Una fide, diverso ritu - "Im einen Glauben, in der Verschiedenheit der Riten": Mit dieser im 12. Jahrhundert geprägten Formel wurde seit dem Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit immer wieder versucht, in Form von "Kirchenunionen" das Schisma zwischen dem lateinischen und dem byzantinischen Christentum zu heilen. Man bemühte sich, die gegenseitige Intoleranz dadurch zu überwinden, daß man sich bereit erklärte, unterschiedliche rituelle und disziplinäre Kulturformen im Rahmen der einen, vom römischen Papst geleiteten und in der Einheit des Glaubens stehenden Kirche zuzulassen und anzuerkennen. Der Unionsgedanke stellt somit einen der frühesten Versuche des westlichen Denkens dar, sich mit den Fragen der christlichen Einheit auseinanderzusetzen. Der Unionsgedanke bildete sich heraus als Bewältigung jener Herausforderung, die die Eigenart der Ostkirche und die damit verbundenen Konflikte und Polemiken hervorgerufen haben. Die Fragen des Ritenvollzugs der Sakramente spielten dabei die Schlüsselrolle. Es zeigt sich im Laufe der Untersuchung, daß sich die gesamten kirchenpolitischen und theologischen Beziehungen zwischen Ost und West im Hochmittelalter in gewisser Hinsicht stets um die Streitfragen des Ritus drehten. In den verwickelten Nuancen der diesbezüglichen theologischen Kontroversen verbirgt sich eine scharfsinnige Auseinandersetzung um grundlegende Fragen der interkulturellen Kommunikation. Aus dem Inhalt: 1. Teil Die ostkirchliche Herausforderung: Konflikte und Polemiken um die Fragen des Ritus A. Der Azymenstreit B. Das Problem der Wasserbeimischung C. Der Taufformelstreit 2. Teil Die lateinischen Zugänge zur Eigenart der Ostkirche: Im Spannungsfeld zwischen "Zurückführung" und Union D. Die politische Dimension E. Die Reflexion der Lateiner. Main description: Thomas von Aquin wird weithin als einer der wichtigsten theoretischen Vordenker der kirchlichen Magielehre und damit der Hexenverfolgungen angesehen. Der Autor dieses Buches, Benediktiner in der Abtei Sankt Bonifaz in München, stellt nun die Magiologie des Aquinaten zum ersten Mal seit geraumer Zeit in umfassender Weise und auf dem neuesten Stand der theologischen und philosophischen Forschung dar. Er geht auf die naturphilosophischen Voraussetzungen dieser Magiologie ebenso ein wie auf die Überlegungen des Augustinus von Hippo, der wichtigsten Autorität für die gesamte scholastische Lehre von der Magie. Thomas Linsenmann gelingt der Nachweis, daß sich Autoren vom Schlage eines Heinrich Institoris, des Verfassers des "Hexenhammers", zu Unrecht auf die theologische Autorität des heiligen Thomas berufen haben. -- Aus dem Inhalt: -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- I. Einleitung -- 1. Hinführung zum Thema -- 2. Methodische Vorbemerkungen -- 3. Die Textauswahl aus den Werken des Thomas von Aquin -- 4. Sekundärliteratur und Forschungsstand -- II. Die Lehre des Aurelius Augustinus zur Magie -- 1. Einleitung -- 2. De civitate Dei V, 1-11 -- 3. De doctrina christiana II, 20-29 -- 4. De divinatione daemonum -- 5. Systematische Darstellung der augustinischen Magiologie -- III. Die Lehre des Thomas von Aquin zur Magie -- 1. Texte aus dem Sentenzenkommentar -- 2. Texte aus der Summa contra Gentiles -- 3. Texte aus verschiedenen Opuscula -- 4. Summa Theologiae: Die Vorbereitung in der Prima Pars -- 5. Summa Theologiae: Die Anwendung in der Secunda und Tertia Pars -- 6. Systematische Darstellung der Magiologie des Aquinaten -- IV. Namensregister -- Die Veröffentlichungen des renommierten Grabmann-Institutes der Universität München erscheinen ab dem hier angezeigten Band 44 im Akademie Verlag Main description: Una fide, diverso ritu - "Im einen Glauben, in der Verschiedenheit der Riten": Mit dieser im 12. Jahrhundert geprägten Formel wurde seit dem Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit immer wieder versucht, in Form von "Kirchenunionen" das Schisma zwischen dem lateinischen und dem byzantinischen Christentum zu heilen. Man bemühte sich, die gegenseitige Intoleranz dadurch zu überwinden, daß man sich bereit erklärte, unterschiedliche rituelle und disziplinäre Kulturformen im Rahmen der einen, vom römischen Papst geleiteten und in der Einheit des Glaubens stehenden Kirche zuzulassen und anzuerkennen. Der Unionsgedanke stellt somit einen der frühesten Versuche des westlichen Denkens dar, sich mit den Fragen der christlichen Einheit auseinanderzusetzen. -- Der Unionsgedanke bildete sich heraus als Bewältigung jener Herausforderung, die die Eigenart der Ostkirche und die damit verbundenen Konflikte und Polemiken hervorgerufen haben. Die Fragen des Ritenvollzugs der Sakramente spielten dabei die Schlüsselrolle. Es zeigt sich im Laufe der Untersuchung, daß sich die gesamten kirchenpolitischen und theologischen Beziehungen zwischen Ost und West im Hochmittelalter in gewisser Hinsicht stets um die Streitfragen des Ritus drehten. In den verwickelten Nuancen der diesbezüglichen theologischen Kontroversen verbirgt sich eine scharfsinnige Auseinandersetzung um grundlegende Fragen der interkulturellen Kommunikation. -- Aus dem Inhalt: -- 1. Teil -- Die ostkirchliche Herausforderung: Konflikte und Polemiken um die Fragen des Ritus -- A. Der Azymenstreit -- B. Das Problem der Wasserbeimischung -- C. Der Taufformelstreit -- 2. Teil -- Die lateinischen Zugänge zur Eigenart der Ostkirche: Im Spannungsfeld zwischen "Zurückführung" und Union -- D. Die politische Dimension -- E. Die Reflexion der Lateiner Main description: M. Thurner erschließt in seiner Studie das Denken des Nicolaus Cusanus als den Versuch, die christliche Glaubenserfahrung Gottes als des offenbaren Geheimnisses philosophisch zu vermitteln. In vier Schritten erweist sich die Offenbarungsthematik dabei als universaler Interpretationsschlüssel für das cusanische Denken: Die innere Widersprüchlichkeit der Glaubenserfahrung eines zugleich verborgenen wie offenbaren Gottes wird zunächst als jenes Grundproblem identifiziert, zu dessen Lösung das philosophische Denken bei Cusanus ursprünglich hervorgeht. In ihrer Selbstreflexion entdeckt die Vernunft sodann, daß das Suchen und Finden der Offenbarkeit des im Glauben angenommenen Geheimnisses Gottes ihre ursprüngliche Bestimmung ist. Das Offenbarungshandeln Gottes wird so als die Mitteilung der Ermöglichungsbedingungen dafür einsehbar, daß die endliche Vernunft dieses ihr unendliches Ziel erreichen kann. Die extramentale Wirklichkeit, das natürliche Erkenntnislicht, die biblische Offenbarung mit ihrer Erfüllung in Jesus Christus und die eschatologische Vollendung lassen sich dann als die Offenbarkeitsdimensionen des göttlichen Geheimnisses interpretieren. In der trinitarischen Selbstdefinition des in allem Sein und Erkennen vorausgesetzten Prinzips des "Nicht-Anderen" begreift Cusanus schließlich Geheimnis und Offenbarkeit als sich gegenseitig implizierende Wesensbestimmungen Die Lehre des hl. Thomas über die sieben Gaben des Heiligen Geistes hat in der jüngeren Forschung bislang keine sonderliche Beachtung gefunden. Daher fehlte eine Studie, die das Werden dieser Doktrin seit den Kölner und Pariser Anfängen und die in ihr enthaltenen systematischen Gedanken möglichst genau zu ermitteln suchte. Daß durch das Walten des Heiligen Geistes der Christ zu der ihm auf Erden möglichen Vollendung gelangen kann, gehört zu den Kernaussagen, die Thomas in den entsprechenden Quästionen macht. Aber anders als in den neuzeitlichen aszetischen Idealen charakterisieren sich die Gaben entscheidend durch die Tatsache, daß sie sich an alle Christen ohne Unterschied des Standes richten und für sie heilsnotwendig sind. Mit einer speziellen Aszetik für wenige Auserwählte haben sie nichts zu tun. Über den Autor: Ulrich Horst war bis zu seiner Emeritierung Vorstand des Grabmann-Instituts der Universität München zur Erforschung der mittelalterlichen Theologie und Philosophie. In this series, the Grabmann Institute publishes new editions and studies that make a valuable contribution to the Institute's research focus. In these publications – many of which originate from within the Institute – a primary focus is placed on medieval theology and philosophy, but the chronological arc spans from the end of antiquity to the modern era. The series'historical perspectives are undergirded by a systematic approach. The published volumes address topics in all areas of medieval theology and philosophy and present outstanding and lesser known theologians and philosophers, their works and impact. Due consideration is also given to aspects of mysticism and spirituality as they essentially pertain to medieval theology and philosophy. Link to the Martin-Grabmann-Forschungsinstitut für Mittelalterliche Theologie und Philosophie. Martin Thurner. Originally Presented As The Author's Thesis--universität München, 2000. Münchener Universitätsschriften. Katholisch-theologische Fakultät--series T.-p. Includes Bibliographical References (p. [487]-500). Thomas Linsenmann. Originally Presented As The Author's Thesis--ludwigs-maximilians-universität, München, 1999. Includes Bibliographical References (p. [15]-23) And Index. Georgij Avvakumov. Münchener Universitätsschriften, Katholisch-theologische Fakultät. Includes Bibliographical References (p. [383]-417) And Index. Review quote: "Die Aktualität dieser bemerkenswerten Studie liegt auf der Hand."--Manfred Gerwing in: Theologie und Glaube, Heft 2/2007 Description for sales people: Titel nur direkt über Verlag bestellbar und innerhalb eines Pakets erhältlich
دانلود کتاب تاریخچهٔ اندیشهٔ اتحادی: الهیات لاتین قرون وسطی در مواجهه با آیین کلیسای شرقی