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Die 'Economie des conventions' : Grundlagen und Entwicklungen der neuen französischen Wirtschaftssoziologie

معرفی کتاب «Die 'Economie des conventions' : Grundlagen und Entwicklungen der neuen französischen Wirtschaftssoziologie» نوشتهٔ Rainer Diaz-Bone; Springer Fachmedien Wiesbaden، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint : Springer VS در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Economie des conventions (EC) stellt einen zentralen Teil der neuen pragmatischen Sozialwissenschaften sowie einen komplexen pragmatischen Institutionalismus dar. Dieser Band systematisiert die Entwicklung der EC, führt in die wichtigen Grundkonzepte ein und präsentiert die wichtigsten Beiträge der EC zur neuen Wirtschaftssoziologie. Die EC ist zunächst in Frankreich als Wissenschaftsbewegung aus einer transdisziplinären Kooperation zwischen Wirtschaftswissenschaftlern und Soziologen entstanden. Sie kann mittlerweile als wichtigster Beitrag der neuen französischen Wirtschaftssoziologie aufgefasst werden, der nun auch international an Einfluss gewinnt. Im Zentrum steht eine pragmatische Handlungstheorie, die auf das Konzept der Konvention bezogen wird, um ökonomische Handlungskoordination und kollektive Qualitätskonstruktionen zu analysieren. Die EC kann als ein sozioökonomischer sowie pragmatisch-institutionalistischer Ansatz aufgefasst werden, der auch neue Perspektiven auf Organisationen und Märkte eröffnet. **Der Inhalt** Formierung der EC • Klassifikationen und Klassifizierungspraxis • Arbeit und Arbeitsmärkte • Qualitätskonventionen • Produktionswelten • Geld und Finanzmärkte • Recht und Arbeit • Quantifizierung und Staat • Methodologie der EC • Perspektiven **Die Zielgruppen** SoziologInnen • WirtschaftswissenschaftlerInnen • PolitikwissenschaftlerInnen • HistorikerInnen • RechtswissenschaftlerInnen **Der Autor** **Dr. Rainer Diaz-Bone** ist Professor für Soziologie am Soziologischen Seminar der Universität Luzern. Inhaltsüberblick 7 Inhalt 8 Verzeichnis der Abbildungen 13 Verzeichnis der Tabellen 14 Vorwort zur zweiten Auflage 15 Vorwort zur ersten Auflage 16 1 Einführung 19 1.1 Einleitung 19 1.2 Konventionen 21 1.3 Die neue französische Wirtschaftssoziologie 22 1.4 Zielsetzung und Anlage des Buches 23 2 Formierung und institutionelle Struktur 25 2.1 Einleitung 25 2.1.1 Anteil außeruniversitärer Forschung in Frankreich 26 2.1.2 Arbeitsformen 27 2.1.3 „Wissenschaftsraum Paris“ 28 2.2 Gründungsmomente und Gründungsinstitutionen 31 2.2.1 Pragmatische Soziologie 32 2.2.2 Actor-network-theory (ANT) 33 2.2.3 INSEE als Keimzelle 34 2.2.4 Einbettung in informelle Netzwerke 39 2.2.5 CREA und CEPREMAP 40 2.2.6 Groupe de sociologie politique et moral (GSPM) 43 2.2.7 CEE 44 2.2.8 Paris 10 und Collège des Bernardins 45 2.2.9 IDHES und neuere Entwicklungen 46 2.2.10 „Le travail“ und Revue économique 1989 48 2.2.11 Die grundlegenden Monographien der EC 49 2.2.12 Die Ausweitung des Anwendungsspektrums 52 2.3 Publikationen der EC (1986–2017) 55 2.4 Die EC als Wissenschaftsbewegung 59 3 Klassifikationen und Klassifizierungspraxis 63 3.1 Einleitung 63 3.2 Der Einfluss Bourdieus am INSEE 65 3.3 Anschluss an die französischen Klassifikationsanalysen 69 3.4 Kritik der Konstruktion von Klassifikationen 77 3.5 Die gesellschaftliche Arbeit an den Repräsentationen 85 3.6 Die Praxis der Kodierung und der Klassifikation 93 3.7 Die Praxis des Antwortens 100 3.8 Forminvestition 103 4 Arbeit und Arbeitsmärkte 107 4.1 Einleitung 107 4.2 „Le travail“ 110 4.3 Konventionen der Produktivität und der Arbeitslosigkeit 118 4.4 Konventionen der Rekrutierung 123 4.5 Die Intermediäre („les intermédiaires“) 127 4.6 Die Arbeitsmärkte der Fotografen 133 4.7 Rekrutierungswege und Rekrutierungsformen im Vergleich 137 4.8 Sind Arbeitsmärkte international vergleichbare Märkte? 143 4.9 Valorisierung, Diskursuniversen und Suchstrategien in Marktsegmenten 146 4.10 Sind Arbeitsmärkte „Märkte“? 155 5 Qualitätskonventionen 158 5.1 Einleitung 158 5.2 Die acht wichtigsten Qualitätskonventionen 163 5.2.1 Die Marktkonvention („Welt des Marktes“) 165 5.2.2 Die industrielle Konvention („industrielle Welt“) 166 5.2.3 Die handwerkliche Konvention („Welt des Hauses“) 167 5.2.4 Die Konvention der Bekanntheit („Welt der Meinung“) 169 5.2.5 Die Konvention der Inspiration („Welt der Inspiration“) 170 5.2.6 Die staatsbürgerliche Konvention („staatsbürgerliche Welt“) 171 5.2.7 Die ökologische Konvention („grüne Welt“) 173 5.2.8 Die Netzwerkkonvention („projektbasierte Welt“) 175 5.2.9 Tabellarische Systematisierung der Qualitätskonventionen 178 5.3 Die Vernetzung des Konzepts der Qualitätskonventionen 181 5.4 „Le Camembert“ – normannisch oder normiert? 187 5.5 Kritik der Transaktionskostenökonomie 194 5.6 Unternehmen und Qualitätskonventionen 202 Exkurs: das Unternehmensmodell von Pierre-Yves Gomez 210 5.7 Märkte und Qualitätskonventionen 214 Exkurs: das Marktmodell von Harrison White 217 5.8 Global value chains 220 6 Produktionswelten 228 6.1 Einleitung 228 6.2 Der multiple Charakter von Konventionen 230 6.3 Vier mögliche Produktionswelten 232 6.3.1 Die industrielle Welt (standardisiert/generisch) 236 6.3.2 Die Marktwelt (standardisiert/gewidmet) 237 6.3.3 Die interpersonelle Welt (spezialisiert/gewidmet) 237 6.3.4 Die Welt der intellektuellen Ressourcen (spezialisiert/generisch) 238 6.4 Konventionen der Partizipation und der Identität 239 6.5 Konventionen der Arbeit in den vier Produktionswelten 240 6.5.1 Konventionen der Arbeit in der industriellen Welt 241 6.5.2 Konventionen der Arbeit in der Marktwelt 242 6.5.3 Konventionen der Arbeit in der interpersonellen Welt 242 6.5.4 Konventionen der Arbeit in der Welt der intellektuellen Ressourcen 243 6.5.5 Tabellarische Systematisierung der Konventionen der Arbeit 244 6.6 Innovation 245 6.7 Finanzierungskonventionen 247 6.8 Eine konventionentheoretische Fundierung des Staatshandelns 250 6.9 Die Kritik an Oliver Williamsons Neoinstitutionalismus 256 7 Geld und Finanzmärkte 258 7.1 Einleitung 258 7.2 Die Théorie de la régulation (TR) 259 7.3 Die Absetzung von der TR 261 7.4 Die konventionelle Fundierung des Marktes 263 7.5 Unsicherheit, Liquidität und Vertrauen 266 7.6 Konventionen und Liquidität in der Finanzwelt 270 7.7 Konventionen als Paradigmen in Finanzmärkten 276 7.8 Die Krisenhaftigkeit der Finanzmärkte 277 7.9 Die Konvention der Unverantwortlichkeit 283 7.10 Die Refundierung der Ökonomie 285 8 Recht und Arbeit 289 8.1 Einleitung 289 8.2 Pragmatische Wirtschaftssoziologie des Rechts 295 8.3 Institutionalistische Aspekte des Arbeitsvertrags 301 8.3.1 Kritik der Firma als Vertragssystem 303 8.3.2 Prozeduralisierung und kollektives Lernen 307 8.3.3 Rechtswelten 315 8.3.4 Die Produktion der „kollektiven Konvention“ 319 8.3.5 Die Vertraglichung der Arbeitsbeziehung 325 8.4 Recht als Profession 334 9 Quantifizierung und Staat 346 9.1 Einleitung 346 9.2 Äquivalenzkonventionen 348 9.3 Standards, Normen und Maße 352 9.4 Adunation 354 9.5 Formen der Ko-Konstruktion 357 9.6 Forminvestitionen und Statistik 361 9.7 Arbeitsteilung und statistische Formen 363 9.8 Harmonisierung 366 9.9 Kritik der Qualitätskriterien 370 9.10 Kritik der Indikatoren 372 10 Der methodologische Standpunkt der EC 381 10.1 Einleitung 381 10.2 EC als ein pragmatischer Institutionalismus 385 10.3 Situationen als Einheiten der Analyse 388 10.4 Weder methodologischer Individualismus noch methodologischer Holismus 392 10.5 Jenseits von Pragmatismus und Strukturalismus 394 10.6 Parallelen zum Weberschen Ansatz 399 10.7 Die Komplexitäten des methodologischen Standpunkts der EC 401 10.8 Die wirtschaftshistorische Methodologie der EC 406 11 Perspektiven 410 11.1 Einleitung 410 11.2 Differenz zwischen Konventionen und Institutionen 411 11.3 Dynamik von Konventionen 414 11.4 Regimes des Engagements 415 11.5 Einbeziehung von Diskursen 420 11.6 Internationalisierung 423 Literatur 428 Die Économie des conventions (EC) ist das erste erfolgreich etablierte wirtschaftssoziologische Paradigma, das in Frankreich aus einer Kooperation zwischen Wirtschaftswissenschaftlern und Soziologen entstanden ist. Die EC hat konzeptionelle Probleme der Wirtschaftstheorie in innovativer Weise aufgegriffen und wird nun international rezipiert. Sie stellt heute einen prominenten Teil der neuen französischen Sozialwissenschaften dar. Im Zentrum steht eine pragmatische Handlungstheorie, die auf das Konzept der Konvention bezogen wird, um die gelingende Handlungskoordination und kollektive Qualitätskonstruktion zu analysieren. Die EC kann insbesondere als ein institutionalistischer Ansatz aufgefasst werden, der neue Perspektiven auf Organisation und Markt, aber auch auf Kognition und ökonomische Regeln eröffnet. Der Band systematisiert die Entwicklung der EC, stellt die verschiedenen wirtschaftssoziologischen Anwendungsbereiche dar und führt in die wichtigen Grundkonzepte wie interpretative Rationalität, Investition in Formen, Pluralität der Konvention, Qualitätskonventionen und Produktionsmodelle ein. Front Matter ....Pages I-XXIII Einführung (Rainer Diaz-Bone)....Pages 1-6 Formierung und institutionelle Struktur (Rainer Diaz-Bone)....Pages 7-44 Klassifikationen und Klassifizierungspraxis (Rainer Diaz-Bone)....Pages 45-88 Arbeit und Arbeitsmärkte (Rainer Diaz-Bone)....Pages 89-139 Qualitätskonventionen (Rainer Diaz-Bone)....Pages 141-210 Produktionswelten (Rainer Diaz-Bone)....Pages 211-240 Geld und Finanzmärkte (Rainer Diaz-Bone)....Pages 241-271 Recht und Arbeit (Rainer Diaz-Bone)....Pages 273-329 Quantifizierung und Staat (Rainer Diaz-Bone)....Pages 331-365 Der methodologische Standpunkt der EC (Rainer Diaz-Bone)....Pages 367-395 Perspektiven (Rainer Diaz-Bone)....Pages 397-414 Back Matter ....Pages 415-466 Der Band systematisiert die Entwicklung der EC, stellt die verschiedenen wirtschaftssoziologischen Anwendungsbereiche dar und fuhrt in die wichtigen Grundkonzepte wie interpretative Rationalitat, Investition in Formen, Pluralitat der Konvention, Qualitatskonventionen und Produktionsmodelle ein.
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