Die Differenz im Ursprung: Die Entwicklung des Genealogiebegriffs in Gilles Deleuzes Nietzsche et la philosophie
معرفی کتاب «Die Differenz im Ursprung: Die Entwicklung des Genealogiebegriffs in Gilles Deleuzes Nietzsche et la philosophie» نوشتهٔ Gabriel Valladão Silva، منتشرشده توسط نشر Schwabe Verlag Basel در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dass Nietzsche den Begriff der Genealogie in die Philosophie eingeführt hat, ist keineswegs verbrieft. War der Begriff für Nietzsche selbst so wesentlich, wie seine spätere Rezeption es nahelegt? Diese rezeptionsgeschichtliche Untersuchung zeigt, wie der Begriff «Genealogie» in Gilles Deleuzes 1962 erschienenem Werk Nietzsche et la philosophie entstanden ist. Der Autor erhellt die philosophiehistorischen Zusammenhänge, die einerseits Deleuzes Entscheidung, Nietzsche im Zeichen des Genealogiebegriffs zu interpretieren, verständlich machen und die andererseits die außerordentliche Wirkung dieses Werks erklären. Er geht den Quellen nach, die Deleuzes Auffassung der Philosophiegeschichte sowie seiner Perspektive auf Nietzsches Philosophie insbesondere zugrunde liegen, und rekonstruiert die intellektuelle Atmosphäre, in der Nietzsche et la philosophie erschienen ist. Danksagung Einleitung Erster Teil: Genealogie heute und gestern Zweiter Teil: Deleuzes Nietzsche et la philosophie A. Deleuzes Vorstellung der Philosophiegeschichte B. Das Argument von Nietzsche et la philosophie C. Nietzsche et la philosophie im Kontext Erster Teil: Genealogie heute und gestern I. Der aktuelle Konsens über Bedeutsamkeit, Sinn und Bedeutung des Nietzsche'schen Genealogiebegriffs II. Schwierigkeiten und Gefahren dieser Annahmen für das Verständnis von Nietzsches Philosophie II.1. Die Bedeutsamkeit des Genealogiebegriffs betreffend II.2. Den Sinn des Genealogiebegriffs betreffend II.3. Die Bedeutung des Genealogiebegriffs betreffend II.3.1. Genealogie ‹als Kritik›? Über die selbstaufhebende Struktur von Nietzsches Zur Genealogie der Moral II.3.2. Die Semantik des Ausdrucks ‹Genealogie› in seinem philosophischen Gebrauch bis zu Nietzsches Zeiten II.4. Schluss aus dem bisher Gesagten; Zeichen einer Blickwendung in Bezug auf den Genealogiebegriff bei Nietzsche III. Die rezeptionsgeschichtliche Betrachtungsweise III.1. Die Unbedeutsamkeit des Genealogiebegriffs in anderen Bereichen der Nietzsche-Rezeption III.2. Blickwendung zur rezeptionsgeschichtlichen Betrachtungsweise Zweiter Teil: Deleuzes Nietzsche et la philosophie Allgemeine Einleitung zu Teil 2 A. Deleuzes Vorstellung der Philosophiegeschichte Einleitung IV. Nietzsche et la philosophie und die französische Nietzsche-Rezeption IV.1. Nietzsche in Frankreich bis 1960 IV.2. Das ambivalente Verhältnis von Nietzsche et la philosophie zur französischen Nietzsche-Rezeption bis 1960 V. Deleuze und die französische Philosophiegeschichte bis 1960 V.1. Die Lettre à un critique sevère: Ein unzuverlässiges Zeugnis V.1.1. Der Bericht der Lettre V.1.2. Kontextualisierung von Deleuzes Aussagen V.2. Die französische Philosophiegeschichte bis 1960: Etablierung und Legitimation einer autonomen Disziplin V.2.1. Die wesentliche Beziehung der Philosophie zu ihrer Vergangenheit V.2.2. Die Bestimmung der Philosophiegeschichte als autonome Disziplin V.3. Das Vorwort zu Différence et répétition: Instrumentalisierung der Philosophiegeschichte im Dienste der Philosophie? V.3.1. Das Kriterium der Unzeitgemäßheit und das Verfahren der Collage V.3.2. Das Verhältnis von Deleuzes Haltung zur Philosophiegeschichte seiner Zeit V.4. Die philosophiehistorische Ausbildung Deleuzes V.5. Die französische Philosophiegeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts V.5.1. Delbos und Boutroux: Einfühlendes Nachvollziehen als philosophiehistorische Methode V.5.2. Henri Bergson: Die philosophische Intuition und die Geschichtlichkeit der Philosophie V.5.3. Émile Bréhiers Theorie der Philosophiegeschichte V.6. Deleuzes Lehrer Ferdinand Alquié und Martial Gueroult V.6.1. Ferdinand Alquié: Philosophie als Bruch mit der Geschichte V.6.2. Martial Gueroult: Der Verzicht auf die psychologische Subjektivität; Genese und Struktur V.7. Deleuze um 1990: Rückblick auf die eigenen Anfänge V.7.1. Philosophie als Begriffsschöpfung und Errichtung einer neuen ‹Immanenzebene› V.7.2. Philosophie als Widerstand gegen das herrschende ‹Bild des Denkens› V.7.3. Die Zeitlichkeit der Philosophiegeschichte V.7.4. Philosophiegeschichte als Porträtmalerei: Ähnlichkeit schaffen ‹mit anderen Mitteln› V.7.5. Die genetisch-strukturale Methode V.8. Die Leitprinzipien von Deleuzes philosophiegeschichtlicher Fragestellung B. Das Argument von Nietzsche et la philosophie Einleitung VI. Welche neuen Begriffe hat Nietzsche geschaffen? VI.1. Sinn und Kraft VI.2. Der Wert und der Wille zur Macht als «das genealogische Element der Kraft». Erste Bestimmung des Genealogiebegriffs VI.3. Ewige Wiederkehr VII. Nietzsches Fragestellung VII.1. Das neue Bild des Denkens VII.2. Die Frage ‹Wer?› und Nietzsches Methode. Zweite Bestimmung des Genealogiebegriffs VII.2.1. Semiologie und Symptomatologie VII.2.2. Typologie VII.2.3. Genealogie VII.3. Nietzsches Problem. Dritte Bestimmung des Genealogiebegriffs: Genealogie und Kritik VII.3.1. Der ursprüngliche aktive Typus und sein umgekehrtes Bild VII.3.2. Genealogie und Kritik VIII. Die Genealogie der Moral als Schlüsselwerk. Kritik des nihilistischen Werdens des Menschen VIII.1. Ressentiment VIII.2. Schlechtes Gewissen VIII.3. Das asketische Ideal und die Geschichte des Nihilismus VIII.4. Die Umwertung und der Übermensch IX. ‹Gegen wen› richtet sich Nietzsches Begriffsschöpfung? IX.1. Gegen die ‹moderne Philosophie› IX.2. Gegen den Hegelianismus IX.2.1. Die Rolle Hegels in Nietzsche et la philosophie IX.2.2. Dialektik als Umkehrung der Genealogie IX.2.3. Die dialektische Weltgeschichte als umgekehrte Geschichte des Nihilismus X. Die ‹Komponenten› von Nietzsches Begrifflichkeit X.1. Die ambivalente Beziehung zu Kant X.1.1. Die Ansprüche der Kritik bei Kant und das Problem des Werts der Werte X.1.2. Das Projekt einer immanenten Kritik und das Problem der Synthese X.2. Nietzsche und die nachkantische Philosophie. Die Frage nach der Genese X.2.1. Transzendentale Methode und Genealogie X.2.2. Die nachkantische Philosophie und die Frage nach der Genese C. Nietzsche et la philosophie im Kontext XI. Das Problem der Genese in der französischen Interpretation der nachkantischen Philosophie XI.1. Das Problem der Genese in der nachkantischen Philosophie XI.2. Gueroults Salomon Maimon und Deleuzes Interpretation des Willens zur Macht XI.3. Der Standpunkt des Bewusstseins als Ausgangspunkt: von Fichte zu Hegel XII. Die französische Hegel-Rezeption XII.1. Die französische Hegel-Rezeption: Die existentialistische Fragestellung im Ursprung von Hegels Denken XII.2. Die existentialistische Problematik in Jean Wahls Hegel-Interpretation und ihre Relevanz für die französische Hegel-Rezeption XII.2.1. Das unglückliche Bewusstsein als ‹Leitmotiv› von Hegels Werk XII.2.2. Unglückliches Bewusstsein und Dialektik XII.2.3. Die Gestalten des unglücklichen Bewusstseins in der Geschichte XII.2.4. Der Tod Gottes und die Vergöttlichung des Menschen XII.3. Jean Hyppolites Logique et existence: Hegels Logik als Ontologie des Sinns XII.3.1. Übergang von der Phänomenologie zur Ontologie XII.3.2. Das empirische Bewusstsein und der transzendentale Standpunkt: Übergang vom Sein des Logischen zur Logizität des Seins XII.3.3. Übergang von der transzendentalen Logik zur spekulativen Logik: Überwindung des anthropologischen Standpunkts XII.3.4. Das Absolute als Vermittlung. Sein als Genese seiner selbst XII.3.5. Negation, Gegensatz, Widerspruch XII.3.6. Hyppolite über Bergsons Versuch, den anthropologischen Standpunkt zu überwinden XII.4. Henri Birault über Hegel und Nietzsche XII.4.1. Hegels ‹Onto-theo-logik› XII.4.2. Ein anti-dialektischer Nietzsche XII.5. Die ‹Avatare der Dialektik›. Henri Arvon über Feuerbach und Stirner XII.5.1. Feuerbach und der Humanismus XII.5.2. Stirners Humanismuskritik und die Frage ‹Wer?› XII.5.3. Mensch und Übermensch XIII. Die Entfaltung der Sinnproblematik in der Phänomenologie und im Existentialismus XIII.1. Die phänomenologische Zurückführung des Wesens auf den Sinn XIII.2. Frege über Sinn und Bedeutung XIII.3. Die Entwicklung des Sinnbegriffs in Husserls Phänomenologie XIII.3.1. Die Identifizierung von Sinn und Bedeutung in den Logischen Untersuchungen XIII.3.2. Der Sinn als vorprädikative synthetische Einheit der Erfahrungsgegenstände XIII.3.3. ‹Genealogie der Logik› XIII.4. Der Sinnbegriff in Heideggers Sein und Zeit: Das ‹Woraufhin des Entwurfs› XIII.5. Sartre: Sinn und Wert als Strukturen des ‹menschlichen Daseins› XIII.5.1. Der Sinn als die vom ‹menschlichen Dasein› verfehlte Vollkommenheit XIII.5.2. Der Wert als der Sinn des ‹menschlichen Daseins› XIV. Die französische Axiologie: Wert und Bewertung XIV.1. René Le Sennes Metaphysik des Werts XIV.1.1. Deleuze über Le Senne und Lavelle XIV.2. Raymond Polins Theorie der Wertschöpfung XIV.2.1. Polins La création des valeurs: Zurückführung der Werte auf ihre Schöpfung in der Bewertung XIV.2.2. Polins La compréhension des valeurs: Typologie und Genealogie der schöpferischen axiologischen Haltungen XIV.3. Georges Canguilhem: Norm und Normativität XIV.3.1. Canguilhems Verhältnis zu Nietzsche und zur Philosophie der Werte XIV.3.2. Der Essai: Die Normativität des Lebendigen Schlusswort: Die Genealogie nach Deleuze, Deleuze nach der Genealogie 1. Die Genealogie nach Deleuze: Übersicht der weiteren Entwicklungen des Genealogiebegriffs nach dem Erscheinen von Nietzsche et la philosophie 2. Deleuze nach der Genealogie: Distanzierung vom Genealogiebegriff Literatur- und Siglenverzeichnis Personenregister Sachregister
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