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Die Capella Speciosa in Klosterneuburg: 2. Teil: Vergleichende Studien zur Pfalzkapelle Herzog Leopolds VI. von Österreich

معرفی کتاب «Die Capella Speciosa in Klosterneuburg: 2. Teil: Vergleichende Studien zur Pfalzkapelle Herzog Leopolds VI. von Österreich» نوشتهٔ Tibor Rostás; Mario Schwarz، منتشرشده توسط نشر Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Capella Speciosa ist ein Export gotischer Architekturformen, wie sie die königliche Baukunst Frankreichs dieser Zeit auszeichneten. Als Werk französischer Baukünstler beansprucht die Kapelle in der Architektur des Mittelalters in Österreich eine einzigartige Stellung. Die enge Übereinstimmung mit den Chorkapellen der Kathedrale in Reims und den Detailformen der Kathedrale von Auxerre erlauben eine präzise Einordnung. Verfolgt man die Entwicklung der Kapellen in Frankreich, so zeigt sich in dieser Zeit eine intensive Verdichtung der Bedeutungsinhalte. Die Reliquienverehrung in der Privatandacht steigert sich vom scholastischen Sachzeugnis zum mystischen Erlebnis. Damit ist die Capella Speciosa in der Art der französischen Saintes-Chapelles zu verstehen. Ihre raffinierten Einrichtungen, wie der Laufgang für die Aufstellung der Reliquien, die Kostbarkeit des Baumaterials und die bildhauerische Qualität der Bauplastik, verhalfen zu einer spirituell gesteigerten Reliquienverehrungin einem Gesamtkunstwerk. Für Herzog Leopold VI. bildete die Capella Speciosa nicht nur einen prachtvollen Schrein für seinen Reliquienbesitz, sondern vermittelte ihm das Erlebnis einer mystischen Gottesschau. Im zweiten Abschnitt des Bandes werden französische Bauten im Umfeld des ungarischen königlichen Hofs untersucht, an welchem die Hochgotik bereits um 1220 erschienen ist. Stehen diese mitteleuropäischen Werke miteinander in Zusammenhang? Welche historischen Umstände führten zu ihrer Verwirklichung? Was wissen wir über die Auftraggeber und was über die Meister? Was verraten die Zusammenhänge der Strukturelemente und der Detailformen? Und was kann die geheimnisvolle Figur des Villard de Honnecourt und seine denkwürdige Reise nach Ungarn mit all dem zu tun haben? In neun Kapiteln untersucht Tibor Rostás den Gegenstand mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Im Anhang des Buches steht eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Rotmarmor-Forschung. Die Capella Speciosa ist ein Export gotischer Architekturformen, wie sie die königliche Baukunst Frankreichs dieser Zeit auszeichneten. Als Werk französischer Baukünstler beansprucht die Kapelle in der Architektur des Mittelalters in Österreich eine einzigartige Stellung. Die enge Übereinstimmung mit den Chorkapellen der Kathedrale in Reims und den Detailformen der Kathedrale von Auxerre erlauben eine präzise Einordnung. Verfolgt man die Entwicklung der Kapellen in Frankreich, so zeigt sich in dieser Zeit eine intensive Verdichtung der Bedeutungsinhalte. Die Reliquienverehrung in der Privatandacht steigert sich vom scholastischen Sachzeugnis zum mystischen Erlebnis. Damit ist die Capella Speciosa in der Art der französischen Saintes-Chapelles zu verstehen. Ihre raffinierten Einrichtungen, wie der Laufgang für die Aufstellung der Reliquien, die Kostbarkeit des Baumaterials und die bildhauerische Qualität der Bauplastik, verhalfen zu einer spirituell gesteigerten Reliquienverehrung in einem Gesamtkunstwerk. Für Herzog Leopold VI. bildete die Capella Speciosa nicht nur einen prachtvollen Schrein für seinen Reliquienbesitz, sondern vermittelte ihm das Erlebnis einer mystischen Gottesschau.00Im zweiten Abschnitt des Bandes werden französische Bauten im Umfeld des ungarischen königlichen Hofs untersucht, an welchem die Hochgotik bereits um 1220 erschienen ist. Stehen diese mitteleuropäischen Werke miteinander in Zusammenhang? Welche historischen Umstände führten zu ihrer Verwirklichung? Was wissen wir über die Auftraggeber und was über die Meister? Was verraten die Zusammenhänge der Strukturelemente und der Detailformen? Und was kann die geheimnisvolle Figur des Villard de Honnecourt und seine denkwürdige Reise nach Ungarn mit all dem zu tun haben? In neun Kapiteln untersucht Tibor Rostás den Gegenstand mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Im Anhang des Buches steht eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Rotmarmor-Forschung Cover Titelei Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. DIE CAPELLA SPECIOSA ALS„HEILIGE KAPELLE“ 1.0 Einleitung 1.1 Die Voraussetzungen 1.2 Die formalen und stilistischen Entwicklungsebenen in derfranzösischen Kapellenarchitektur des 13. Jahrhunderts 1.3 Das Coenaculum in Jerusalem und die Sichtweise der Similitudoin der mittelalterlichen Architektur 1.4 Heilige Kapellen in similitudine zum Coenaculum in Jerusalem 1.5 Export und Import von Ideen und Formen 1.6 Die Interpretation der Capella Speciosa 1.7 Die Nachwirkungen 1.8 Zusammenfassung 2. „ICH WAR BEAUFTRAGT, NACH UNGARLAND ZU GEHEN”VILLARD DE HONNECOURT UND DAS ERSCHEINEN DER HOCHGOTIK IN MITTELEUROPA Die französischen Beziehungen der Klosterneuburger Capella Speciosa und von Pannonhalma 2.1 Erste Hälfte des 13. Jahrhunderts in Ungarn und inNiederösterreich 2.2 Die Pfalzkapelle von Klosterneuburg, Pannonhalma und dieKapelle des Protomärtyrers St. Stephan von Esztergom 2.3 Die IN SITU Detailformen der Capella Speciosa und derBabenbergerpfalz in Klosterneuburg 2.4 Zusammenhänge mit dem Chor der Kathedrale von Auxerreund mit dessen burgundischem Wirkungskreis 2.5 Reimser Beziehungen und Bamberg 2.6 Der fünfte Kreuzzug und die Bauarbeiten 2.7 Villard de Honnecourt in Ungarn 2.8 Lokale Zusammenhänge und der Wirkungskreis 2.9 Rotmarmor 2.10 Zusammenfassung III. ANHANG Fachbegriffe Literaturverzeichnis Konkordanz der Ortsnamen Personenregister Ortsregister Bildnachweis Die untergegangene sogenannte Capella Speciosa in Klosterneuburg ist als Initialbau der österreichischen Gotik anzusehen. Die im Jahre 1221 geweihte Kapelle zählte zu den bedeutendsten Bauten der Frühgotik in Mitteleuropa. Die vorliegende Publikation bringt eine umfassende Analyse des bisherigen Forschungsstandes. Zum ersten Mal werden hier vollständig jene Bestandteile der Kapelle analysiert, die nach ihrem Abbruch nach Laxenburg übertragen worden sind. Auf der Basis ihrer eingehenden und kritischen Auswertung und unter Heranziehung aller historischen Darstellungen der Kapelle sowie der Ergebnisse der Ausgrabung ihrer Fundamente konnte eine computergestützte Rekonstruktion und Visualisierung des Baues erstellt werden, die ein wissenschaftlich abgesichertes, umfassendes Bild dieser Pfalzkapelle Herzog Leopolds VI. von Österreich bietet. Der Bildteil des Werks enthält alle verfügbaren Planunterlagen und Bildquellen für die Rekonstruktion
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