Die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei 1978 bis 1983
معرفی کتاب «Die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei 1978 bis 1983» نوشتهٔ Szatkowski, Tim، منتشرشده توسط نشر De Gruyter De Gruyter Oldenbourg در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
An IFZ Publication Based on German Foreign Office records, Tim Szatkowski shows the interests pursued by the German federal government in its policy toward Turkey between 1978 and 1983. The study reveals that after the military coup in Ankara, Germany could not reconcile __Realpolitik__ and human rights, and this resulted in major strains in German-Turkish relations due to policies regarding asylum and foreigners. * Menschenrechte und Militärherrschaft * Remilitarisierung und Terrorismusfurcht * Asyl, Migration und Integration Inhalt I. Thema, Literatur, Quellen II. Die innere Entwicklung der Türkei und die deutschtürkischen Beziehungen bis September 1980 1. Rahmenbedingungen 2. Die Krise der Türkei und ihre Ursachen 3. Deutsch-türkische Kontroversen in der Asyl- und Ausländerpolitik 4. Ein „islamischer Staat“ in der Bundesrepublik? 5. Die weltpolitische Lage und Hilfsmaßnahmen für die Türkei 1979/80 III. Die „Erziehungsdiktatur“ des Militärs und die deutschtürkischen Beziehungen von September 1980 bis Ende 1983 1. Die Machtübernahme durch das Militär und die ersten Reaktionen 2. Auf dem Weg der Redemokratisierung? Die Türkei bis zum Wahlsieg Turgut Özals im November 1983 3. Die Bundesregierung und die europäische Türkeipolitik 4. Parlamentarische Vorbehalte gegen Türkeihilfen 1981 bis 1983 IV. Ausländer- und Asylpolitik 1981 bis 1983 1. Westdeutsche Kontroversen um die Ausländerpolitik 2. Die Lage der Minderheiten in der Türkei und Asylverfahren in der Bundesrepublik 3. Der Selbstmord des Asylbewerbers Cemal Altun im August 1983 V. Bilanz Abkürzungen Zitierte und weiterführende Literatur Am 12. September 1980 übernahm das Militär die Macht in Ankara. Das harte innenpolitische Vorgehen der türkischen Streitkräfte bis Ende 1983 kommentierten bundesdeutsche Diplomaten unkritisch: Dabei fielen eben auch "Späne". Andere Beobachter konstatierten dagegen schwere Menschenrechtsverletzungen. Anhand von erstmals umfassend ausgewerteten Akten des Auswärtigen Amts zeigt Tim Szatkowski, welche Interessen die Regierungen Schmidt/Genscher und Kohl/Genscher mit ihrer Türkeipolitik verfolgten. Es wird deutlich, dass es der Bundesregierung nicht gelang, Realpolitik und Menschenrechte miteinander in Einklang zu bringen. Die schwersten Belastungen im deutsch-türkischen Verhältnis resultierten aus der Asyl- und Ausländerpolitik. Die Bundesrepublik dürfe "keine türkische Provinz" werden, argumentierte Bundeskanzler Helmut Schmidt. Doch rechtfertigte das Ziel, die Migration zu begrenzen, ein Entgegenkommen gegenüber dem Militärregime? "Based on German Foreign Office records, now fully assessed for the first time, Tim Szatkowski shows the interests pursued by the German federal government in its policy toward Turkey between 1978 and 1983. The study reveals that after the military coup in Ankara, Germany could not reconcile Realpolitik and human rights, and this resulted in major strains in German-Turkish relations due to policies regarding asylum and foreigners."--Provided by publisher Anhand von erstmals umfassend ausgewerteten Akten des Auswärtigen Amts zeigt Tim Szatkowski, welche Interessen die Bundesregierung zwischen 1978 und 1983 mit ihrer Türkeipolitik verfolgte. Es wird deutlich, dass es ihr nach dem Militärputsch in Ankara nicht gelang, Realpolitik und Menschenrechte miteinander in Einklang zu bringen, wobei die schwersten Belastungen im deutsch-türkischen Verhältnis aus der Asyl- und Ausländerpolitik resultierten
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