Die Berliner Hugenotten und der Fall Barbeyrac: Orthodoxe und Sozinianer Im Refuge (1685-1720) (Brill's Studies in Intellectual History) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Berliner Hugenotten und der Fall Barbeyrac: Orthodoxe und Sozinianer Im Refuge (1685-1720) (Brill's Studies in Intellectual History) (German Edition)» نوشتهٔ von Fiammetta Palladini، منتشرشده توسط نشر BRILL; Brill در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Autorin führt uns in das Milieu des Berliner Refuge Ende des 17. Jahrhunderts, in dem der junge Barbeyrac lebte und des Socinianismus angeklagt wurde. Sie zeigt, mit welcher Heftigkeit theologische Fragen diskutiert wurden, besonders Bibel-Übersetzungen, wie die von Leclerc oder Lenfant. Das Buch berichtigt unsere einseitigen Vorstellungen vom Werdegang eines der Helden der Frühaufklärung, indem es seine Gegner vorstellt, die keines- wegs Dunkelmänner waren, sondern Gelehrte von Format, die den Diskussionsstand der Zeit in Theologie und Philosophie souverän überblickten. Diese Untersuchung, die auf gründlichem Studium der archivalischen Quellen beruht, bietet vielfältige Einblicke in das Leben der Hugenotten: Beziehungen zur deutschen Obrigkeit, Intrigen, europäische Netzwerke, persönliche Beziehungen und Alltagsprobleme. Sie korrigiert und bereichert so unser Bild von der hugenottischen Aufklärung. This study offers a thorough, archive-based account of the Berlin Huguenot Refuge during the late seventeenth century, and of the intellectual milieu of the young Jean Barbeyrac, the great eighteenth-century translator and disseminator of natural law. It not only examines Barbeyrac's relation to Socinianism and other theological debates, including those over Bible translations such as those of Leclerc and Lenfant, but also complements its master narrative with a portrayal of the alleged 'losers' in these debates, restoring the dignity of the 'orthodox' Gaultiers and Fetizons among others. It thereby corrects over-simplified, whiggish views of one of modern natural law theory's heroes, and of so-called modernity itself. By utilizing much new material from the archives and expanding access to the interlaced realities of Huguenot learning, cultural patronage, political cabals, theological disputes, and scholarly networks, the book will change the way in which we view the early Huguenot enlightenment and its wider European counterpart Bildnachweis Danksagung Einleitung I. Kapitel Sozinianismus und Orthodoxie 1. Sozinianer in Berlin und Brandenburg 1.1. Die Sozinianer in den Tagebüchern von Jablonski 1.2. Die Politik von Friedrich III.(I.) im Hinblick auf die Sozinianer und der Fall Strimesius 2. Die Hugenotten von Berlin und die Sozinianer 2.1. Ein geschwätziger Orthodoxer: Gabriel D’Artis 2.2. Gabriel D’Artis und seine Schrift gegen angebliche Anhänger des Sozinianismus 2.3. Zwischenspiel: andere Verdächtigungen gegen Lenfant 2.4. Weitere von D’Artis des Sozinianismus Verdächtigte, insbesondere Philipp Forneret 2.5. Die Antworten der von D’Artis beschuldigten Pastoren 2.5.1. Die 'Réponse' von Lenfant 2.5.2. Die 'Réponse' von Beausobre 2.5.3. Die 'Réponse' von Alphonse des Vignoles und die 'Société des Anonymes' 3. Die Übersetzung des Neuen Testaments von Lenfant und Beausobre Anhang II. Kapitel Der Fall Barbeyrac 1. Der Verlauf der Ereignisse 2. Die 'Proposition' Barbeyracs 3. Katechismus, Katechismen 3.1. Der Katechismus von David Fornerod 3.2. Die Katechismusfrage aus den Protokollen des Konsistoriums der Französischen Kirche 3.3. Ein gescheiterter Versuch der Vereinheitlichung: die Einführung des Heidelberger Katechismus in die Französische Kirche 4. Der Katechismus Barbeyracs 5. Die Anklage: das lateinische 'Mémoire' von François Gaultier 6. Die Verteidigung 6.1. Barbeyracs 'Considerationes' 6.2. Das Glaubensbekenntnis Barbeyracs und sein Zusatz 7. Erwiderung der Ankläger auf die Verteidigung Barbeyracs 7.1. Das französische 'Mémoire' von Daniel Fetizon 7.2. Die 'Observationes' des Konsistoriums über das Glaubensbekenntnis Barbeyracs III. Kapitel Das Konsistorium und die Feinde Barbeyracs 1. Das Konsistorium: Mythen und Wirklichkeit 2. Das Konsistorium und seine Sorge um die Orthodoxie 2.1. Die 'Declaration touchant la doctrine' vom August 1691 2.2. Der 'Orthodoxieakt' von 1694 2.3. 'La Confession' von Lenfant zum 'Orthodoxieakt' und die Meinungen von Forneret und Beausobre 3. Die Führenden Köpfe der orthodoxen Seite: die Feinde Barbeyracs 3.1. François Gaultier 3.1.1. Ein mysteriöses kleines Werk von Gaultier gegen die Sozinianer 3.1.2. Gaultier in Berlin 3.1.3. Gaultier und seine Söhne 3.1.4. Der jüngere Bruder Gaultiers: der Arzt Jacques Gaultier 3.2. Ein vergessener Intellektueller: Daniel Fetizon 3.3. François Bancelin Anhang IV. Kapitel Ein Freund Barbeyracs: Etienne Chauvin (1640–1725) 1. Das 'Nouveau Journal des Sçavants' 1.1. Das Journal und Ezechiel Spanheim 1.2. Das Journal und der Berliner Hof 1.3. Das Journal und die Universität von Frankfurt an der Oder 1.4. Das Journal und Leibniz 1.5. Das Journal und die Wissenschaft seiner Zeit: insbesondere der Cartesianismus 1.6. Die Haltung des Journals gegenüber Jean Leclerc und Pierre Bayle 1.7. Das Journal und François Gaultier 1.8. Das Journal und die Theologie, insbesondere der Sozinianismus 1.9. Weitere Berliner 'Réfugiés' im Journal 1.10. Das Journal und der junge Barbeyrac 2. Chauvin, das Konsistorium und das 'Collège' 2.1. Die Anfänge des 'Collège' und seine Organisation 2.2. Chauvin als Philosophielehrer des 'Collège' 2.3. Chauvin und das Konsistorium V. Kapitel Ein Freund Barbeyracs: Jacques Lenfant (1661–1728) 1. Barbeyrac über Lenfant 2. Lenfant, der große Abwesende: Prolog 3. Die Einführung der neuen Psalmen-Übersetzung und Lenfant: Intermezzo 4. Lenfant, der große Abwesende: erste Fortsetzung 5. Das Konsistorium aus der Sicht eines Gegners, Charles Ancillon: Exkurs 6. Lenfant, der große Abwesende: zweite Fortsetzung 7. Lenfant, der große Abwesende: Epilog 8. Falsche Zwillinge: Lenfant und Beausobre VI. Kapitel Das Verbot der Übersetzung des Neuen Testaments von Jean Leclerc 1. Das Memoire des Konsistoriums gegen Leclerc 2. Das königliche Verbot 3. Die 'Apologie' Leclercs 3.1. Das 'Mémoire' an den Preußenkönig 3.2. Der Brief an Daniel Ernst Jablonski 3.3. Der Artikel in der 'Bibliothèque choisie' 4. Barbeyrac und Leclerc VII. Kapitel Ein preußischer Staatsminister: Alexander Burggraf und Graf zu Dohna 1. Alexander von Dohna und Pierre Bayle 2. Dohna als Leiter der Französischen Kolonie 3. Der Fall Paul le Bachellé 4. Ein fürsorglicher Vater: Antoine Teissier 5. Dohna und Barbeyrac VIII. Kapitel Der spätere Barbeyrac 1. Die Widmung der Pufendorf-Übersetzung 2. Die Einleitung zur Tillotson-Übersetzung 3. Der 'Traité du jeu' 4. Der Kampf des Konsistoriums gegen das Spiel 5. Das Vorwort zum 'Traité du jeu' 6. Die späteren Beziehungen Barbeyracs zu Berlin 7. Klatschgeschichten eines Nachgeborenen 8. Schlussbetrachtungen Quellen: Archivalien und Handschriften Bibliographie der angeführten Werke Namenverzeichnis Sach- und Ortsverzeichnis Verzeichnis der Bibelstellen A close study of the Berlin Huguenot Refuge and its most famous figure, Jean Barbeyrac. Deeply rooted in the archives and full of new materials, it greatly clarifies the complicated relationship of Huguenot learning to cultural patronage, political cabals, theological disputes, and wider European networks. Hauptthema dieser Untersuchung sind die theologischen Auseinandersetzungen im Berliner Refuge Ende des 17. Jahrhunderts und die Bemühungen der Orthodoxen, den aufklärerischen Strömungen Einhalt zu gebieten. Sie gewährt auch einen Blick in den Alltag der Kolonie und die Religionspolitik der Hoh
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