Die Auferweckung Jesu von den Toten: Ursprung und Geschichte einer Selbsttäuschung
معرفی کتاب «Die Auferweckung Jesu von den Toten: Ursprung und Geschichte einer Selbsttäuschung» نوشتهٔ Gerd Lüdemann، منتشرشده توسط نشر Klampen در سال 2002. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Auferstehung Jesu von den Toten ist seit alters Fundament der christlichen Kirche und dient ihren Vertretern bis heute offiziell als Grundlage für ihre verschiedenen Tätigkeiten. Selbst innerhalb der Kirche beginnt der Glaube an die Auferstehung Jesu jedoch zu bröckeln. Auch zahlreiche kirchlich gebundene akademische Theologen halten die Auferstehung Jesu nicht mehr für ein historisches Ereignis, obwohl die Kirchen sie als unentbehrliches Requisit hüten. Gerd Lüdemann unterzieht in seinem neuen Buch alle Auferstehungstexte aus dem frühen Christentum einer historischen Prüfung – mit dem Ergebnis, daß die Auferstehung Jesu entgegen dem biblischen Zeugnis und dem kirchlichen Bekenntnis nicht stattfand. Es handelt sich vielmehr um Visionen, die frommen Wünschen entspringen und nichts mit dem wirklichen Schicksal Jesu zu tun haben. Lüdemann kommt zum Schluß: der Glaube an die Auferstehung Jesu ist reine Selbsttäuschung, deren ungeheure Wirkung in krassem Gegensatz zu ihrer historischen Unhaltbarkeit steht. Cover Titel Impressum Inhalt Vorwort 1 Zur Notwendigkeit einer Arbeit über die Historizität der Auferstehung Jesu 2 Die Auferstehungstexte im frühen Christentum: Über sicht und Klassifikation 3 Übersetzung und Analyse aller frühchristlichen Texte zur Auferstehung Jesu 3.1 1Kor 15,1-11: Erzählabsicht und verarbeitete Überlieferungen 3.2 Historische Fakten in 1Kor 15,3-8 3.2.1. Der Tod Jesu (1Kor 15,3) 3.2.2. Das Begräbnis Jesu (1Kor 15,4a) 3.2.2.1. Mk 15,42-47 3.2.2.2. Mt 27,57-61 3.2.2.3. Lk 23,50-56 3.2.2.4. Joh 19,38-42 3.2.2.5. PetrEv 2,3-5 und 6,23-24 3.2.2.6. Apg 13,(27-)29 3.2.2.7. Zwischenfazit: Zwei verschiedene Überlieferungen zurGrablegung Jesu und ihr historischer Wert 3.2.2.8. Wie wurde Jesus wirklich begraben? 3.2.3. Die Auferweckung am dritten Tag (1Kor 15,4b) 3.2.3.1. Auferstehung im Judentum 3.2.3.2. Auferstehung im Neuen Testament 3.2.3.3. Paulus und das leere Grab 3.2.3.4. »Am dritten Tag« 3.2.4. Die Erscheinung vor Kephas und die Erscheinung vor den Zwölf (1Kor 15,5) 3.2.5. Die Erscheinung vor den über 500 Brüdern auf einmal (1Kor 15,6) 3.2.6. Die Erscheinung vor Jakobus und die Erscheinung vorallen Aposteln (1Kor 15,7) 3.2.7. Die Erscheinung vor Paulus (1Kor 15,8) 3.3. Die Ostererzählungen im Markusevangelium 3.3.1. Mk 16,1-8: Die Verkündigung des Auferweckten im leeren Grab 3.3.2. Mk 16,9-20: Verschiedene Erscheinungen des Auferstandenen 3.3.3. Der kurze Mk-Schluss 3.4. Die Ostererzählungen im Matthäusevangelium 3.4.1. Mt 27,62-66: Die Bewachung des Grabes 3.4.2. Mt 28,1-10: Das leere Grab und die Erscheinung Jesu vor zwei Jüngerinnen 3.4.3. Mt 28,11-15: Die Bestechung der Grabeswachen 3.4.4. Mt 28,16-20: Erscheinung Jesu und Missionsbefehl 3.5. Die Ostererzählungen im Lukasevangelium 3.5.1. Lk 24,1-12: Die Verkündigung des Auferweckten im leeren Grab 3.5.2. Lk 24,13-35: Jesus begegnet den beiden Emmausjüngern 3.5.3. Lk 24,36-53: Jesu Erscheinung vor den Jüngern 3.6. Die Ostererzählungen im Johannesevangelium 3.6.1. Joh 20,1-23: Der Ostertag 3.6.2. Joh 20,24-29: Die Erscheinung des Auferstandenen vor Thomas 3.6.3. Joh 21,1-14: Jesu Erscheinung am See von Tiberias 3.6.4. Joh 21,15-19: Der Auferstandene und Simon Petrus 3.6.5. Joh 21,20-24: Petrus und der Lieblingsjünger 3.7. Die Ostererzählungen im Petrusevangelium 3.7.1. PetrEv 12,50-13,57: Die Frauen im Grabe 3.7.2. PetrEv 14, 58-60: Jesus erscheint den Jüngern in Galiläa (Fragment) 3.8. Die Ostererzählungen in der Epistula Apostolorum 3.8.1. EpAp 9,4-10,2: Die Frauen im Grabe und die Erscheinung Jesu 3.8.2. EpAp 10,3-11,1: Der Unglaube der Jünger gegenüber dem Zeugnis der Frauen 3.8.3. EpAp 11,2-12,4: Jesu Erscheinung vor den Jüngern 3.9. Rückblick: Zum Verhältnis von Grabes- und Erscheinungstradition 4 Der Glaube der frühen Christen an die Auferstehung Jesu – Ursprung und Geschichte einer Selbsttäuschung 4.1. Der Ursprung der Selbsttäuschung 4.1.1. Der Primärzeuge Petrus und seine Vision 4.1.1.1. Die Vision des Petrus 4.1.1.2. Lk 5,1-11: Fragmente der österlichen Vision des Petrus 4.1.1.3. Mt 16,17b-19: Die österliche Beauftragung des Petrus 4.1.1.4. Mk 14,54.66-72: Die Vorgeschichte der österlichen Vision. Die Verleugnung Jesu durch Petrus 4.1.1.5. Die Ostervision des Petrus – ein Stück Trauerarbeit 4.1.2. Der Primärzeuge Paulus und seine Vision 4.1.2.1. Nochmals zur Vision des Paulus 4.1.2.2. Die Vision des Paulus – ein Christuskomplex 4.2. Die Geschichte der Selbsttäuschung über die Auferstehung Jesu 5 Kann man trotz der historischen Nicht-Auferstehung Jesu redlicherweise noch Christ sein? 5.1. Das Ergebnis 5.2. Ein historischer Rückblick 5.3. Alternativen zu David Friedrich Strauß 5.3.1. Der vergebliche Ausweg der Kerygma-Theologie 5.3.2. Der vergebliche Ausweg der objektiven Visionshypothese 5.3.3. Der vergebliche Ausweg des Verständnisses der Auferstehung Jesu als einer Metapher 5.3.4. Der vergebliche Ausweg des Rückgangs auf den historischen Jesus 5.3.5. Die vergebliche Rückkehr zum Glauben an die Historizität der Auferstehung Jesu 5.3.6. Resümee: Letzte Ausweichmanöver EXKURSE EXKURS 1: Die Legende vom heiligen Grab. In der Grabeskirche wird ein vermeintlich Auferstandener am falschen Ort verehrt EXKURS 2: Maria Magdalena – Vertraute des auferstandenen Jesus und Gegnerin des Petrus EXKURS 3: Eine religionsgeschichtliche Analogie zum Verhältnis von Erscheinung und leerem Grab. Zu Mk 16,1-8 EXKURS 4: Muttergottes-Erscheinungen und deren Ursprung BEIGABEN BEIGABE 1: Jesus ohne Chance BEIGABE 2: Sterblich in Ewigkeit BEIGABE 3: Woran glaubt der neue Mensch? BEIGABE 4: Die Auferstehung Jesu – in Auseinandersetzung mit zwei neueren dogmatischen Entwürfen (Dalferth und Ringleben) Anmerkungen
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