Die antike Welt und das Christentum : Menschen, Mächte, Gottheiten im Römischen Weltreich
معرفی کتاب «Die antike Welt und das Christentum : Menschen, Mächte, Gottheiten im Römischen Weltreich» نوشتهٔ Hans P Hasenfratz، منتشرشده توسط نشر WBG Academic در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wie kam es dazu, dass sich das Christentum in der von Rom dominierten antiken Welt so gut verbreiten und sinnstiftend wirken konnte? Der Autor untersucht als Religionswissenschaftler die zeitgenössischen religiösen Sinnangebote (Kaiserkult, Magie, Zauber, Mysterien, Gnosis), die sämtlich auf religiöse Beheimatung (des unbehausten Menschen) aus sind und sich nach Ziel und Inhalt gar nicht so sehr von ihren postmodernen Neuauflagen unterscheiden. Und so zeigt der Blick in die antike Welt zugleich die Unbehaustheit unserer eigenen neoliberalen, globalisierten Lebenswelt mit ihren wuchernden Gärten psycho-sozialer und spiritueller Sehnsüchte und ihren religiösen Therapieversuchen. Cover Inhalt Vorwort I. Der „unbehauste Mensch“ Der Mensch im Römischen Weltreich A. Der Aufstieg Roms zur Weltmacht B. Die gesellschaftlichen Verhältnisse im Römischen Reich Sklaven und Freie Landflucht und Proletarisierung II. Religiöse Fluchtwege aus der Unbehaustheit Die Nostalgie – die Sehnsucht nach dem Gewesenen A. Die Oberschicht und das verlorene „Goldene Zeitalter“ B. Staatliche Restaurationsversuche C. Augustus – Vaterfigur und „Friedefürst“ Der Kaiserkult – ein Integrationsversuch A. Der König als Gott B. Der römische Kaiser als Gott Der Gott auf Erden Der Gott im Himmel C. Politisch-religiöse Massenveranstaltungen Der Triumph Die Gladiatorenspiele Die erzwungene Sicherheit – Magie und Zauber A. Die „Koine“ der Magie und der Zauberei B. Liebes- und Vernichtungszauber Die verlassene Geliebte Der ungeduldige Liebhaber „Tod der Rivalin!“ „Erschröckliche“ Hexenrache C. Offenbarungszauber D. Zauber, Magie und Christentum E. Der „Guru“ und „göttliche Mensch“ Die rituelle Teilhabe am Wesen und Geschick der Gottheit – die Mysterien A. Dionysos – die Wiederkehr des Goldenen Zeitalters B. Kybele und Attis – die wiedererlangte Ganzheit C. Isis und Osiris – die Regression in den Schoß der Mutter D. Mithras – der Männerbund gegen das Böse Der totale Ausstieg – die Gnosis A. Der virtuelle Eskapismus – die 16. Epode des Horaz B. Der religiöse Eskapismus – die Weltreligion des Mani III. „Die neue Heimat“ – das Christentum? Anmerkungen Literatur Bibelstellenregister Wie kam es dazu, dass sich das Christentum in der von Rom dominierten antiken Welt so gut verbreiten und sinnstiftend wirken konnte? Der Autor untersucht aus religionswissenschaftlicher Sicht die zeitgenössischen religiösen Sinnangebote (Kaiserkult, Magie, Zauber, Mysterien, Gnosis), die sämtlich auf religiöse Beheimatung ausgerichtet sind und sich nach Ziel und Inhalt gar nicht so sehr von ihren postmodernen Neuauflagen und vom Angebot der Esoterik unterscheiden. Der Blick in die antike Welt zeigt zugleich die Unbehaustheit unserer eigenen globalisierten Lebenswelt mit ihren wuchernden Gärten psycho-sozialer und spiritueller Sehnsüchte. Zahlreiche Textstellen der Bibel werden neu beleuchtet und verständlich.
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