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Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert

معرفی کتاب «Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Gebhardt, Miriam، منتشرشده توسط نشر E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH در سال 2010. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die moderne Familie als Chance fr Mnner und Frauen - Lisa Ortgies zeigt uns, wie Familie heute funktionieren kann Lisa Ortgies fragt sich, warum Mnner und Frauen auch im 21. Jahrhundert weiter an einem sehr traditionellen Familienbild festhalten, in dem der Vater die Rolle des Alleinverdieners bernimmt, whrend die Frau die Hauptverantwortung fr Kinder und Haushalt trgt. Sie fordert eine emanzipierte Familie, in der weder Mutter noch Vater die Wahl treffen muss zwischen einer Vollzeit- Elternschaft und einer 60-Stunden-Woche im Job. Vierzig Jahre Kampf der Geschlechter sind genug, findet Lisa Ortgies. Ein neuer Feminismus muss sich der Familie zuwenden, denn sie ist die Arena, in der sowohl die praktischen Probleme als auch die ideologischen Kmpfe ausgetragen werden. Nur mhsam werden alte Rollenmuster abgestreift, wobei Frauen den Mnnern immer ein paar Schritte voraus sind. Das Heimchen am Herd wurde zunchst vom Mannweib abgelst. Dieses wiederum musste in den 90er Jahren dem Phnomen Superweib weichen, das Familie und Karriere mhelos unter einen Hut bringt. Und wie der emanzipierte Mann und Vater aussehen soll, ist noch vllig unklar. Dieses Buch erklrt, was Mnner auf dem Weg zu einem neuen Selbstverstndnis von Frauen lernen knnen und was sie auf keinen Fall bernehmen sollten. Mnner und Frauen mssen gemeinsam eine familienfreundliche Gesellschaft schaffen, in der Frauen sich nicht mehr am Ideal des Superweibs abarbeiten und Mnner sich nicht zwischen der Rolle des ewigen Machos und der des Frauenverstehers zu entscheiden haben. Erziehung und Angst - eine Geschichte der elterlichen Verunsicherung Miriam Gebhardt untersucht die Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert und stellt fest, dass Ärzte, Erzieher und Eltern stets getrieben waren von der Furcht vor dem kleinen Haustyrannen. Bis in die sechziger Jahre warnte man Väter und Mütter eindringlich vor zu viel Verständnis und Zärtlichkeit gegenüber ihrem Nachwuchs. Es galt die strenge Parole: Kinder nicht küssen! Deutsche Eltern im 20. Jahrhundert waren hin- und hergerissen zwischen Norm und Liebe, zwischen Strenge und Verständnis. Von allen Seiten stürmten Ratschläge und Warnungen auf sie ein, man solle sich nur ja nicht von den Bedürfnissen des Kindes gängeln lassen. Es galt, ein wildes Wesen zu zähmen. Wissenschaftler, Ärzte und Hebammen waren sich einig? gefordert wurde eiserne Konsequenz beim Einhalten der Schlaf- und Essrhythmen, wenig Körperkontakt und kein Mitleid. Nur so würde der Nachwuchs für die Härten des Lebens gerüstet. Miriam Gebhardt untersucht die Geschichte der Früherziehung im 20. Jahrhundert und widmet sich Fragen, die heute noch brandaktuell sind. Denn nach wie vor erhitzt kaum eine Debatte die Gemüter mehr als jene darüber, wie man den Nachwuchs am besten auf das Leben vorbereitet Erziehung und Angst – eine Geschichte der elterlichen Verunsicherung Wie viel Nähe braucht ein Kind? Darf ich mein Baby beruhigen, wenn es weint, oder muss es lernen, sich selbst zu beruhigen? Und was muss ich tun, damit mein Kind endlich durchschläft? Nach der Geburt des ersten Kindes stellen sich Eltern stets die gleichen Fragen und suchen Rat bei Ärzten, Hebammen und Erzieherinnen. Jede Generation stützt sich dabei auf andere Elternratgeber, doch das einflussreichste Buch der deutschen Erziehungsgeschichte war über Jahrzehnte »Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind«, ein Buch, das Distanz und Disziplin predigte, um den Nachwuchs abzuhärten und Eltern davor zu bewahren, sich von ihren »kindlichen Tyrannen« manipulieren zu lassen. Bis in die sechziger Jahre galt die strenge Parole: »Kinder nicht küssen!« Auf beeindruckend breiter Quellenbasis, darunter zahlreichen Elterntagebüchern, zeigt die Historikerin Miriam Gebhardt, wie stark die Angst um das Kind und die Angst vor dem Kind Erziehungsfragen geprägt haben. Und sie macht deutlich, wie sehr dieses Erbe der Verunsicherung bis heute viele deutsche Debatten um den richtigen Umgang mit Kindern dominiert.
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