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Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700-1050/60) (German Edition)

معرفی کتاب «Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700-1050/60) (German Edition)» نوشتهٔ Wolfgang Haubrichs; Gisela Vollmann-Profe; Leslie Peter Johnson; Joachim Heinzle; Johannes Janota; Werner Williams-Krapp، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 1995. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Herausgegeben von Joachim Heinzle. Band I: Von den Anfängen zum hohen Mittelalter. Teil l: Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700-1050/60) von Wolfgang Haubrichs. Das Werk vermittelt einen Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen im 8. Jahrhundert bis an die Wende zur Neuzeit im 16. Jahrhundert. Entschiedener als andere Literaturgeschichten versteht es sich als Vor- und Frühgeschichte der volkssprachigen Schriftkultur in Deutschland. Das bedeutet zum einen, daß mit einem Literaturbegriff gearbeitet wird, der grundsätzlich das gesamte Schrifttum umfaßt. Und es bedeutet zum anderen, daß die Formen der Schriftlichkeit konsequent in Zusammenhang gebracht werden mit der Lebenspraxis, für die und aus der heraus sie entwickelt worden sind, die sie bezeugen und die sie mitgestaltet haben. Ausgehend von konkreten, aufgrund historischer Quellen einwandfrei fixierbaren Situationen literarischer Interessenbildung macht die Darstellung ernst mit der Einsicht, daß hinter der Entfaltung der volkssprachigen Schriftlickeit im Mittelalter allemal das Interesse bestimmter Gruppen bzw. Institutionen steht, die Möglichkeiten des Mediums für sich zu nutzen. Vorwort vii Einleitung: Die Welt des frühen Mittelalters 3 Raum, Menschen und Strukturen 5 Sprache 21 Religion, Kirche, Frömmigkeit 30 Kultur und Bildung zwischen Klerus und Laien 43 Orte literarischer Interessenbildung und literarische Formen I: Das literarische Erbe der Adelskultur 61 Mündliche Dichtung und ihre Träger 61 Gattungen und Formen der mündlichen Dichtung 68 'Heldensage' und 'Heldendichtung' im frühen Mittelalter 80 Stoffe und Themen 81 Sigmund (82ff.) - Dietrich I (84f.) - Ermanarich (85ff.) - Dietrich H (89ff.) - Burgundenuntergang (92ff.) - Attilas Tod (95ff.) - Alboin (96f.) - Iring (97ff.) - Chlothar (100f.) - Wieland (101ff.) - Hildebrand (103) - Walther (104f.) Zur Funktion der Heldensage 106 Zu Stil und Form des Heldenliedes 114 Das 'Hildebrandslied' 116 'Das Lied des eigenen Unglücks'. Heldensage und Kriegergesellschaft 127 Christliche Rezeption der Heldensage 133 Die späten Sagenlieder 135 Das Schlacht- und Fürstenpreislied 137 Ottonische Hofdichtung 146 Anhang I: Volkssprachige Rechtstexte 152 Anhang II: Das Erlernen von Fremdsprachen in einer mehrsprachigen Kultur 157 Orte literarischer Interessenbildung und literarische Formen II: Die Literatur der Geistlichen 160 Das Kloster - 'Stadt Gottes' und 'Werkstatt der Tugenden' 160 Das Schreiben, die Bücher, die Schule 170 Althochdeutsche Texte zum Gebrauch der Schule 185 Die Sammlung der Wörter: Glossen und Glossare 185 Die Lehrbarkeit des monastischen Offiziums 195 Das Evangelium in der Schule 211 Wortarbeit und Kirchensprache 215 Volkssprachige Adaptation von Artes und Philosophie 219 Benediktinische Gelehrsamkeit und höfische Repräsentation 226 Pastorale Gebrauchsliteratur 229 Taufgelöbnisse 232 Credo und Paternoster 235 Gebete 241 Beichten 247 Predigtpflicht und Musterübersetzung 251 Orte literarischer Interessenbildung und literarische Formen III: Literatur im Kontakt zwischen Laien und Klerus 257 Kontaktzonen 257 Bibeldichtung 260 Gottes Wort an die Sachsen: 'Heliand' und 'Genesis' 272 Das Evangelium der Franken: Otfrid von Weißenburg 292 Spätkarolingische Bibeldichtung 312 Von der Zukunft nach dem Tode 317 Kraft und Macht der Heiligen 323 Zauber und Segen 342 Zum Beschluß 364 Literaturhinweise 367 Register 387

Das Werk vermittelt einen Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen im 8. Jahrhundert bis an die Wende zur Neuzeit im 16. Jahrhundert. Entschiedener als andere Literaturgeschichten versteht es sich als Vor- und Frühgeschichte der volkssprachigen Schriftkultur in Deutschland. Das bedeutet zum einen, daß mit einem Literaturbegriff gearbeitet wird, der grundsätzlich das gesamte Schrifttum umfaßt. Und es bedeutet zum anderen, daß die Formen der Schriftlichkeit konsequent in Zusammenhang gebracht werden mit der Lebenspraxis, für die und aus der heraus sie entwickelt worden sind, die sie bezeugen und die sie mitgestaltet haben. Ausgehend von konkreten, aufgrund historischer Quellen einwandfrei fixierbaren Situationen literarischer Interessenbildung macht die Darstellung ernst mit der Einsicht, daß hinter der Entfaltung der volkssprachigen Schriftlickeit im Mittelalter allemal das Interesse bestimmter Gruppen bzw. Institutionen steht, die Möglichkeiten des Mediums für sich zu nutzen.

Mit dem Erscheinen von Band II/1 präsentiert die »Geschichte der deutschen Literatur« die gesamte Entwicklung von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts.

Das Werk vermittelt einen Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen im 8. Jahrhundert bis an die Wende zur Neuzeit im 16. Jahrhundert. Entschiedener als andere Literaturgeschichten versteht es sich als Vor- und Frühgeschichte der volkssprachigen Schriftkultur in Deutschland. Das bedeutet zum einen, daß mit einem Literaturbegriff gearbeitet wird, der grundsätzlich das gesamte Schrifttum umfaßt. Und es bedeutet zum anderen, daß die Formen der Schriftlichkeit konsequent in Zusammenhang gebracht werden mit der Lebenspraxis, für die und aus der heraus sie entwickelt worden sind, die sie bezeugen und die sie mitgestaltet haben. Ausgehend von konkreten, aufgrund historischer Quellen einwandfrei fixierbaren Situationen literarischer Interessenbildung macht die Darstellung ernst mit der Einsicht, daß hinter der Entfaltung der volkssprachigen Schriftlickeit im Mittelalter allemal das Interesse bestimmter Gruppen bzw. Institutionen steht, die Möglichkeiten des Mediums für sich zu nutzen. Mit dem Erscheinen von Band II/1 präsentiert die »Geschichte der deutschen Literatur« die gesamte Entwicklung von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Main description: Die deutsche volkssprachige Literatur des frühen Mittelalters beginnt unscheinbar: von kargen Glossierungen des frühen 8. Jahrhunderts schwingt sie sich über Wörterbücher und Übersetzungen geistlicher Texte empor zu den dramatischen Schöpfungen des »Hildebrandsliedes« und des »Ludwigsliedes«, zu den inspirierten Evangeliaden des altsächsischen »Heliands« und Otfrids von Weißenburg. Schon in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts verstummt sie nahezu. Von dieser frühen, von den Stämmen der Franken, Bayern, Alemannen und Sachsen im europäischen Großreich der Karolinger erarbeiteten Literatur und ihrem Nachhall im 10. und frühen 11. Jahrhundert handelt dieser Teilband
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