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Die allgemeine Glückseligkeit : Zur systematischen Stellung und Funktionen der Glückseligkeit bei Kant

معرفی کتاب «Die allgemeine Glückseligkeit : Zur systematischen Stellung und Funktionen der Glückseligkeit bei Kant» نوشتهٔ Kang, Ji Young، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Kant is regarded as the key critic of eudemonic ethics. Interpreters have claimed that for Kant, happiness was neither a precondition for morality nor a reward for moral conduct. However, this study shows that happiness does play a key role in Kant’s moral philosophy. It reveals Kant’s practical philosophy as a theory that seriously considers the irrefutable necessity for individual happiness in life. Kant gilt als profilierter Kritiker eudämonistischer Ethiken. Glückseligkeit sei bei Kant weder eine Voraussetzung der Moralität noch ein Lohn sittlichen Handelns. Diese Arbeit zeigt, dass der Glückseligkeit aber auch in seiner Moralphilosophie eine zentrale Rolle zukommt. Kants praktische Philosophie erweist sich als eine Theorie, die das unabweisbare Bedürfnis nach individuellem Lebensglück ernst nimmt. Inhalt Einleitung Teil I: Kants Konzeption der Glückseligkeit in der kritischen Werkperiode 1. Einleitung 2. Kants Auffassung der Glückseligkeit in der kritischen Werkperiode 2.1 Kants Unterscheidung zwischen physischer und moralischer Glückseligkeit 2.1.1 Physische Glückseligkeit 2.1.1.1 Die hedonistische Betrachtungsweise der physischen Glückseligkeit 2.1.1.2 Vom idealen bzw. ideellen Charakter des Begriffs der Glückseligkeit 2.1.1.3 Die zweckorientierte Betrachtungsweise der physischen Glückseligkeit 2.1.2 Moralische Glückseligkeit 2.1.2.1 Probleme des Konzepts der moralischen Glückseligkeit 2.1.2.2 Glückseligkeit als Seligkeit 2.2 Kants Konzeption von Glückseligkeit in der vorkritischen Werkperiode 2.2.1 Fragestellung und drei Thesen 2.2.2 Drei Thesen 2.2.3 „Intellektuelle Glückseligkeit“ 2.3 Die durch Freiheit gestiftete allgemeine Glückseligkeit Teil II: Die „Imperative der Klugheit“ in Kants praktischer Philosophie 1. Fragestellung und Vorgehensweise 2. Zum Verhältnis von Willensfreiheit und Determiniertheit der menschlichen Natur im Streben nach Glückseligkeit 2.1 Glückseligkeit als ein natürlicher Zweck 2.2 Grundzüge einer kantischen Handlungstheorie 2.2.1 Wille als ein Vermögen, „nach der Vorstellung der Gesetze“ (GMS IV: 412) zu handeln 2.2.2 Dreiteilung der praktischen Grundsätze 2.3 Geltungsgründe pragmatischer Imperative 2.4 Die im Glückseligkeitsstreben zum Einsatz kommende praktische Vernunft 3. Der Ort pragmatischer Imperative in der Philosophie Teil III: Das Prinzip der eigenen Glückseligkeit in Kants praktischer Philosophie 1. Fragestellung 2. Kant über das Prinzip der eigenen Glückseligkeit als Prinzip des nichtmoralischen Handelns 2.1 Der erste und der zweite Lehrsatz in der KpV 2.2 Kants neutrale Auffassung von Lust 2.3 Die Rolle der praktischen Vernunft im Prinzip der eigenen Glückseligkeit 3. Kritische Diskussion bisheriger Interpretationen des zweiten Lehrsatzes 3.1 Vertritt Kant einen psychologischen Hedonismus in Hinblick auf das nichtmoralische Handeln? 3.1.1 Reaths Deutung des zweiten Lehrsatzes der KpV 3.1.2 Höwings Deutung des zweiten Lehrsatzes 3.2 Zurechenbarkeit des nichtmoralischen Handelns 3.2.1 Verknüpfung der Interpretation Reaths mit der „Incorporation Thesis“ von Allison 3.2.2 „arbitrium liberum“ in der IT 4. Ist Kants handlungspsychologische Auffassung des nichtmoralischen Handelns hedonistisch? 4.1 Das Glücksstreben als Streben nach der Maximierung der Lustempfindung 4.2 Die durch das Prinzip der eigenen Glückseligkeit gestiftet technische Einheit 4.3 Sinnliche Lust am Angenehm als „Empfindung der Angenehm“ Teil IV: Glückseligkeit im System der Tugendpflichten 1 Ein „leerer Formalismus“? 1.1 Ableitbarkeit des „obersten Prinzips der Tugendlehre“ (MS VI: 395) aus dem „obersten Grundsatz der Sittenlehre“ (MS VI: 225) 1.2 „Die Menschheit in der Person eines jeden“ als Zweck an sich Selbst 1.3 Struktur dieses Kapitels 2. Obligatorische Zwecke im Sittengesetz 2.1 Notwendigkeit des Begriffs des obligatorischen Zwecks in der Ethik 2.2 Das Problem der Selbstbestimmung: Das eigentliche Selbst 3 Glückseligkeit anderer als oberste Tugendpflicht 3.1 Warum es Pflicht ist, die Glückseligkeit anderer zu befördern 3.2 Zwei Einwände gegen Kants Konzeption der fremden Glückseligkeit als oberster Tugendpflicht 4. Das Verhältnis zwischen den zwei obersten Tugendpflichten und Kants Lehre des höchsten Guts Teil V: Einheit von Moralität und Glückseligkeit. Glückseligkeit in Kants Lehre des höchsten Guts 1. Verhältnis von Moralität und Glückseligkeit 2. Gründe für den notwendigen Einschluss der Glückseligkeit in das Konzept des höchsten Guts 2.1 Heteronomie bei der Willensbestimmung? 2.2 Das höchste Gut als „unbedingte Totalität des Gegenstandes der reinen praktischen Vernunft“ 2.3 Das höchste Gut als „Besondere[r] Beziehungspunkt der Vereinigung aller Zwecke“ 3 Die Glückseligkeit als Bestandteil des höchsten Guts 3.1 Das höchste Gut als ein gemeinschaftliches Gut 3.2 Der Ort der Verwirklichung des höchsten Guts 3.3 Der Gegenstand der berechtigten Hoffnung der menschlichen Vernunft Teil VI: Zusammenfassung 1. Stellung und Funktionen der Glückseligkeit in Kants Moralphilosophie 2. Intrasubjektive Ebene: das eigentliche Selbst 2.1 Leitfragen 2.2 Die durch das Prinzip der eigenen Glückseligkeit hergestellte technische Einheit der Maximen 3. Intersubjektive Ebene: die allgemeine Glückseligkeit 3.1 Leitfragen 3.2 Die durch das Moralprinzip gestiftete allgemeine Glückseligkeit Literaturverzeichnis Texte Literatur Personenregister

Was versteht Kant unter Glückseligkeit, und welchen Platz räumt er ihr in seiner Moralphilosophie ein? Bei ihm ist das Verhältnis von Glück und Moral zwiespältig und spannungsreich: Zwar sei das Streben nach Glück kein Prinzip moralischen Handelns, Glückseligkeit bleibt aber fortwährend der Bezugspunkt der normativen Ausgestaltung menschlichen Handelns.
Das Ziel der Arbeit ist es, die inhaltliche Vermittlung von Moral und Glückseligkeit im Gesamtsystem der praktischen Philosophie Kants strukturell zu beschreiben. Unter Berücksichtigung von Kants umfassender Theorie vernünftigen Handelns wird die Einheit praktischer Subjektivität herausgearbeitet. Statt in je eine sinnlich-hedonische und eine rational-ethische Dimension auseinanderzufallen, tritt in Kants Auffasung vom praktischen Selbst eine integrierte Sicht auf die komplexe Verfasstheit endlicher Vernunftwesen zutage.
Im Rückgriff auf Kants Lehre vom höchsten Gut wird die integrierende Funktion für das intrasubjektiv wie intersubjektiv orientierte praktische Selbst hervorgehoben. Die Grenze einer endlich-vernünftigen Subjektivität wird dabei aufgezeigt, die das Ziel einer durchgängig gelungenden Lebensführung („allgemeine Glückseligkeit“) nicht zu erreichen vermag.

"Kant gilt als profilierter Kritiker eudämonistischer Ethiken. Glückseligkeit sei bei Kant weder eine Voraussetzung der Moralität noch ein Lohn sittlichen Handelns. Diese Arbeit zeigt, dass der Glückseligkeit aber auch in seiner Moralphilosophie eine zentrale Rolle zukommt. Kants praktische Philosophie erweist sich als eine Theorie, die das unabweisbare Bedürfnis nach individuellem Lebensglück ernst nimmt."--Page 4 of cover
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