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دانشگاه آلبرتوس کونیگسبرگ: تاریخ آن از تأسیس امپراتوری تا سقوط استان پروس شرقی (۱۸۷۱-۱۹۴۵). جلد ۱: ۱۸۷۱-۱۹۱۸

Die Albertus-Universität Königsberg: Ihre Geschichte von der Reichsgründung bis zum Untergang der Provinz Ostpreußen (1871-1945). Band 1: 1871-1918

جلد کتاب دانشگاه آلبرتوس کونیگسبرگ: تاریخ آن از تأسیس امپراتوری تا سقوط استان پروس شرقی (۱۸۷۱-۱۹۴۵). جلد ۱: ۱۸۷۱-۱۹۱۸

معرفی کتاب «دانشگاه آلبرتوس کونیگسبرگ: تاریخ آن از تأسیس امپراتوری تا سقوط استان پروس شرقی (۱۸۷۱-۱۹۴۵). جلد ۱: ۱۸۷۱-۱۹۱۸» (با عنوان لاتین Die Albertus-Universität Königsberg: Ihre Geschichte von der Reichsgründung bis zum Untergang der Provinz Ostpreußen (1871-1945). Band 1: 1871-1918) نوشتهٔ Tilitzki, Christian، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag Berlin در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

1544 gegründet, war die Albertus-Universität in Königsberg Preußens älteste Hochschule. Im kollektiven Gedächtnis ist sie heute als lebenslange Wirkungsstätte des Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) präsent. Auch die Namen bedeutender Naturwissenschaftler und Mathematiker, die, wie der Astronom Friedrich Wilhelm Bessel, der Physiker Franz Ernst Neumann, der Zoologe Karl Ernst von Baer, die Mathematiker Carl Gustav Jacobi und David Hilbert, die Physiologen Ernst Wilhelm von Brücke und Hermann von Helmholtz, für die nachkantische Glanzperiode der Albertina im19. Jahrhundert stehen, werden mit ihren Königsberger Amtsjahren assoziiert. Im Disput über die "Ostforschung" in der NS-Ära fiel ein wenig günstiges Licht auf den nordöstlichsten Wissenschaftsstandort des Deutschen Reiches, dessen Alma Mater in den Ruch einer dem Nationalsozialismus lange vor 1933 den Weg ebnende, danach in "Lebensraum"-Planungen involvierte "Grenzlanduniversität" geriet. Die letzten Monographie zur Universitätsgeschichte datiert aus dem Jubiläumsjahr 1944. Diese Forschungslücke, Folge gleichermaßen des Erinnerungsverlustes an die preußisch-deutsche Geschichte Königsbergs wie des bis 1991 währenden sowjetischen "Experiments Geschichtslosigkeit" (Hartmut Boockmann) im heutigen Kaliningrad, soll mit dieser 1871 einsetzenden und bis zum Untergang der Albertina im Frühjahr 1945 führenden Universitätsgeschichte geschlossen werden, deren erster Band hier vorgelegt wird. 2014 ausgezeichnet mit dem Gierschke-Dornburg-Preis der Landsmannschaft Ostpreussen e.V. 1544 gegründet, war die Albertus-Universität in Königsberg Preußens älteste Hochschule. Im kollektiven Gedächtnis ist sie heute bestensfalls als lebenslange Wirkungsstätte des Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) präsent. Selbst die Namen bedeutender Naturwissenschaftler und Mathematiker, die, wie der Astronom Friedrich Wilhelm Bessel, der Physiker Franz Ernst Neumann, der Zoologe Karl Ernst von Baer, die Mathematiker Carl Gustav Jacobi und David Hilbert, die Physiologen Ernst Wilhelm von Brücke und Hermann von Helmholtz, für die nachkantische Glanzperiode der Albertina im19. Jahrhundert stehen, werden kaum mehr mit ihren Königsberger Amtsjahren assoziiert. Erst in jüngster Zeit, im Disput über die Funktion der deutschen "Ostforschung" in der NS-Ära, fiel auf Hans Rothfels, Theodor Schieder, Werner Conze und Theodor Oberländer, als deren Königsberger Exponenten, ein wenig Licht auch auf den nordöstlichsten Wissenschaftsstandort des Deutschen Reiches. Die in diesem Kontext kolportierten Klischees über die ostpreußische Alma Mater als eine dem Nationalsozialismus lange vor 1933 den Weg ebnende, danach in "Lebensraum"--Planungen involvierte "Grenzlanduniversität" machen indes nur deutlich, dass die letzten Monographien zur Universitätsgeschichte aus den Jubiläumsjahren 1894 und 1944 datieren. Diese seitdem sich auftuende große Forschungslücke, Folge gleichermaßen eines politisch induzierten Verlustes an Erinnerung an die preußisch-deutschen Ostgebiete in der Bonner Republik und in der DDR wie des bis 1991 währenden sowjetischen "Experiments Geschichtslosigkeit" (Hartmut Boockmann) im heutigen Kaliningrad, soll mit einer zweibändigen, 1871 einsetzenden, bis zum Untergang der Albertina im Frühjahr 1945 führenden Universitätsgeschichte geschlossen werden. Denn: "Die Geschichte der deutschen Universitäten, die deutsche Geistes- und Wissenschaftsgeschichte ohne Königsberg wäre entstellt" (H. Boockmann). Der zweite Band (1918/19 bis 1945) erscheint voraussichtlich Ende 2014. -- Provided by publisher 1544 gegr�undet, war die Albertus-Universit�at in K�onigsberg Preu�ens �alteste Hochschule. Im kollektiven Ged�achtnis ist sie heute bestensfalls als lebenslange Wirkungsst�atte des Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) pr�asent. Selbst die Namen bedeutender Naturwissenschaftler und Mathematiker, die, wie der Astronom Friedrich Wilhelm Bessel, der Physiker Franz Ernst Neumann, der Zoologe Karl Ernst von Baer, die Mathematiker Carl Gustav Jacobi und David Hilbert, die Physiologen Ernst Wilhelm von Br�ucke und Hermann von Helmholtz, f�ur die nachkantische Glanzperiode der Albertina im19. Jahrhundert stehen, werden kaum mehr mit ihren K�onigsberger Amtsjahren assoziiert. Erst in j�ungster Zeit, im Disput �uber die Funktion der deutschen "Ostforschung" in der NS-�Ara, fiel auf Hans Rothfels, Theodor Schieder, Werner Conze und Theodor Oberl�ander, als deren K�onigsberger Exponenten, ein wenig Licht auch auf den nord�ostlichsten Wissenschaftsstandort des Deutschen Reiches. Die in diesem Kontext kolportierten Klischees �uber die ostpreu�ische Alma Mater als eine dem Nationalsozialismus lange vor 1933 den Weg ebnende, danach in "Lebensraum"-Planungen involvierte "Grenzlanduniversit�at" machen indes nur deutlich, dass die letzten Monographien zur Universit�atsgeschichte aus den Jubil�aumsjahren 1894 und 1944 datieren. Diese seitdem sich auftuende gro�e Forschungsl�ucke, Folge gleicherma�en eines politisch induzierten Verlustes an Erinnerung an die preu�isch-deutschen Ostgebiete in der Bonner Republik und in der DDR wie des bis 1991 w�ahrenden sowjetischen "Experiments Geschichtslosigkeit" (Hartmut Boockmann) im heutigen Kaliningrad, soll mit einer zweib�andigen, 1871 einsetzenden, bis zum Untergang der Albertina im Fr�uhjahr 1945 f�uhrenden Universit�atsgeschichte geschlossen werden. Denn: "Die Geschichte der deutschen Universit�aten, die deutsche Geistes- und Wissenschaftsgeschichte ohne K�onigsberg w�are entstellt" (H. Boockmann). Der zweite Band (1918/19 bis 1945) erscheint voraussichtlich Ende 2014
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