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Die Abhängigkeit der Sozialwissenschaften von ihren Medien - Grundlagen einer kommunikativen Sozialforschung

معرفی کتاب «Die Abhängigkeit der Sozialwissenschaften von ihren Medien - Grundlagen einer kommunikativen Sozialforschung» نوشتهٔ Sebastian Ziegaus، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در 87 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Sozialforschung ist seit ihren Anfängen von technischen Medien geprägt - doch erst seit Kurzem wird die Aufmerksamkeit der Sozialforscher auf diesen bislang blinden Fleck der Wissenschaftstheorie gelenkt. Sebastian Ziegaus geht einen Schritt weiter: Er analysiert das Zusammenspiel technischer und nicht-technischer Medien der Sozialforschung und lässt so erstmals die medialen und kommunikativen Bedingungen der verschiedenen Spielarten der Sozialforschung deutlich hervortreten. Er zeigt die Vorzüge, die es mit sich bringt, wenn Forscher und die von ihnen untersuchten Personen und Systeme als Kommunikatoren betrachtet und behandelt werden, die miteinander kommunizieren. Ein innovativer Ansatz, der Perspektiven für eine zeitgemäße Sozialforschung im 21. Jahrhundert aufzeigt. Kommunikative Sozialforschung,Methoden,Medientheorie,Wissenschaftstheorie,Wissenschaftsforschung,Komplexität,Sozialität,Medien,Wissenschaft,Soziologische Theorie,Qualitative Sozialforschung,Wissenschaftssoziologie,Mediensoziologie,Soziologie,Media Theory,Social Relations,Media,Science,Sociological Theory,Qualitative Social Research,Sociology of Science,Sociology of Media,Sociology INHALT Vorwort I. Einleitung 1 Forschungsfrage 1.1 Die Medien der Sozialforschung? 1.2 Sozialforschung als Kommunikation? 1.3 Abhängigkeit von den Medien? 2 Medien und Kommunikation in der Reflexion der Sozialwissenschaften 2.1 Wissenschaftsforschung 2.2 Methodendiskussion 2.3 Historiographien der Sozialwissenschaften 3 Theoretische Voraussetzungen 3.1 Die Gesellschaft als informationsverarbeitendes System 3.2 Medien und Kommunikation 3.3 Selbstreflexivität der Forschung 4 Daten und Methoden 5 Aufbau und Entstehung der Arbeit II. Der Empirismus der empirischen Sozialforschung. Traditionen und Tendenzen 1 Die strenge Prüfung: Empirismus der Logik 1.1 Induktionsproblem, Falsifikationismus und Widerspruchsfreiheit 1.2 Theoretischer Pluralismus und methodischer Anarchismus 1.3 Abduktion als tertium datur sozialwissenschaftlicher Logik 1.4 Empirische Sozialforschung als Zusammenspiel logischer Schlussverfahren 2 Abschiede vom Subjekt: Empirismus der Differenz 2.1 Empirismus in (Post-)Strukturalismus und Dekonstruktion 2.2 Systemtheoretischer Konstruktivismus 3 Mit allen Sinnen: Empirismus der Sinnlichkeit 3.1 Die Mannigfaltigkeit der Sinne 3.2 Pragmatistischer Interaktionismus 3.3 Erfahrung durch Kommunikation 4 Fazit 4.1 Empirische Sozialforschung als Zusammenspiel von Logik, Differenz und Sinnlichkeit 4.2 Der Status der Wissenschaftstheorie III. Die Komplexität der Sozialforschung und Strategien ihrer Bewältigung 1 Das Versprechen der Komplexität 2 Die Komplexität der Sozialforschung 2.1 Annäherungen 2.2 Die Dimensionen der Komplexität der Sozialforschung 3 Strategien der Bewältigung 3.1 Reduktion von Komplexität 3.2 Erhalt von Komplexität 3.3 Induktion von Komplexität 4 Fazit IV. Schlüsselkonzepte der empirischen Sozialforschung (Fallstudien) 1 Fallstudie I: Validität und Validierung 1.1 Validität in der Sozialforschung 1.2 Basisdefinitionen 1.3 Der Positivismusstreit und die Unterscheidung zwischen qualitativer und quantitativer Sozialforschung 1.4 Validierungsstrategien 1.5 Glaubwürdigkeit 1.6 Nach der Forschung: Validierung im Wissenschaftssystem 1.7 Fazit und Ausblick 2 Fallstudie II: Sozialwissenschaftliche Daten 2.1 Daten als blinder Fleck der Wissenschaftstheorie 2.2 Die Funktionen von Daten 2.3 Typen sozialwissenschaftlicher Daten 2.4 Technische Konstituierung von Daten 2.5 Die zeitliche Struktur von Daten 2.6 Selbst- und Fremdreferenz sozialwissenschaftlicher Daten 2.7 Daten als Produkte kommunikativer Netzwerke 2.8 Fazit 3 Fallstudie III: Zählen und Erzählen 3.1 Messen und Kodieren 3.2 Repräsentieren 3.3 Simulieren 3.4 Fazit V. Sozialforschung als Kommunikation 1 Sozialforschung als Informationsverarbeitung 1.1 Individuelle Informationsverarbeitung 1.2 Soziale Informationsverarbeitung 1.3 Technische Informationsverarbeitung 1.4 Zwischenfazit: Sozialforschung als Zusammenspiel individueller, sozialer und technischer Informationsverarbeitung 2 Sozialforschung als Vernetzung 2.1 Struktur der Vernetzung 2.2 Art der vernetzten Medien und Kommunikatoren 2.3 Medien der Vernetzung 2.4 Zwischenfazit: Flexible Vernetzung als Prinzip der Sozialforschung 3 Sozialforschung als Spiegelung 3.1 Objekte von Spiegelungen 3.2 Funktionen von Spiegelungen 3.3 Medien der Spiegelung 3.4 Zwischenfazit: Die Unausweichlichkeit von Spiegelungen 4 Fazit VI. Fazit und Ausblick 1 Die Medien der Sozialforschung: Von der Abhängigkeit zur Autonomie 2 Der Weg zur Kommunikativen Sozialforschung 2.1 Wissenschaftsforschung über die Sozialforschung 2.2 Sozialwissenschaftliche Wissenschaftstheorie und Epistemologie als Reflexion ihrer medialen und kommunikativen Bedingungen 2.3 Sozialwissenschaftliche Methodologie als Gestaltung von Kommunikationsprozessen 2.4 Wissenschaftswandel durch das Zusammenwirken von Wissenschaftsforschung, -theorie und Methodologie 3 Für eine zeitgemäße Selbstbeschreibung der Sozialforschung Literaturverzeichnis Danksagung

Die Sozialforschung ist seit ihren Anfängen von technischen Medien geprägt - doch erst seit Kurzem wird die Aufmerksamkeit der Sozialforscher auf diesen bislang blinden Fleck der Wissenschaftstheorie gelenkt. Sebastian Ziegaus geht einen Schritt weiter: Er analysiert das Zusammenspiel technischer und nicht-technischer Medien der Sozialforschung und lässt so erstmals die medialen und kommunikativen Bedingungen der verschiedenen Spielarten der Sozialforschung deutlich hervortreten. Er zeigt die Vorzüge, die es mit sich bringt, wenn Forscher und die von ihnen untersuchten Personen und Systeme als Kommunikatoren betrachtet und behandelt werden, die miteinander kommunizieren.Ein innovativer Ansatz, der Perspektiven für eine zeitgemäße Sozialforschung im 21. Jahrhundert aufzeigt.

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