معرفی کتاب «Die Abbildung des Sprachproduktionsprozesses in einem Aktivationsflußmodell : Untersuchungen an deutschen und englischen Versprechern» نوشتهٔ Berg, Thomas، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Buchreihe Linguistische Arbeiten hat mit über 500 Bänden zur linguistischen Theoriebildung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und international wesentlich beigetragen. Die Reihe wird auch weiterhin neue Impulse für die Forschung setzen und die zentrale Einsicht der Sprachwissenschaft präsentieren, dass Fortschritt in der Erforschung der menschlichen Sprachen nur durch die enge Verbindung von empirischen und theoretischen Analysen sowohl diachron wie synchron möglich ist. Daher laden wir hochwertige linguistische Arbeiten aus allen zentralen Teilgebieten der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik ein, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten, neue Daten diskutieren und die Theorieentwicklung vorantreiben. 1. Zum Verhältnis zwischen Linguistik und Psycholinguistik: Die Relevanz externer Daten für die sprachwissenschaftliche Theoriebildung 2. Versprecher als empirische Daten: Grundlegende Aspekte 3. Kurzer Abriß der Versprecherforschung 4. Die Datenbasis 4.1. Definition des Untersuchungsgegenstands 4.2. Vorstellung des Korpus 4.3. Zur Versprecherklassifikation 4.4. Das Korpus in der Gesamtschau: Grundlegende Tendenzen 5. Das Handwerkzeug: Die versprecherbeeinflussenden Faktoren 6. Linguistische versus psycholinguistische Variabilität: Die Rolle der Sprache bei den Versprechern 7. Parallelität versus Serialität des Informationsflusses 8. Zur Methodik der empirischen Analyse 8.1. Versprechermotivation durch Konstruktion 8.2. Theoretische Ähnlichkeitsbestimmung und empirischer Interaktionsindex 9. Die Größe der modifizierten Einheit 9.1. Phonem versus Phonem 9.1.1. Wort-und Silbenpositionen 9.1.1.1. Initial versus medial 9.1.1.2. Wortinitial versus silbeninitial 9.1.1.3. Silbenposition und Kontextidentität 9.1.2. Nähe versus Distanz 9.1.3. Intramorphemische versus intraverbale versus interverbale Modifikationen 9.1.4. Die deskriptive Dimension: Substitution versus Addition versus Elision 9.1.4.1. Sprachliche Motivierung der Entscheidung 9.1.4.2. Die Rolle der versprecherbegünstigenden Faktoren 9.1.4.3. Zum Verhältnis von Fehlerposition und Deskriptionsklasse 9.2. Phonem versus Cluster 9.3. Phonem versus Wort 9.4. Phonologische Modifikationsgrößen und Lexikalität 9.5. Wort versus Wort: Substantiv versus Präposition 9.6. Lexem versus Wort 9.7. Morphem versus Morphem 9.7.1. Präfix versus Stammlexem 9.7.2. Lexem versus Lexem 9.8. Segment versus Suprasegment 10. Die explikative Dimension 10.1. Antizipation versus Perseveration 10.1.1. Die Rolle der distinktiven Merkmale 10.1.2. Die Rolle der Betonung 10.1.3. Die Position des Triggers 10.1.4. Die Entfernung zwischen Fehler und Quelle 10.1.5. Die Rolle der Lexikalität 10.2. Antizipation versus Permutation 10.3. Permutation versus Verschiebung 10.4. Permutation versus Maskierung 10.5. Maskierung versus Dissimilation 10.6. Maskierung versus Anlautmaskierung 10.7. Dissimilation versus Antizipation/Perseveration 10.8. Überblendungen: intramorphemisch versus intraverbal versus interverbal 11. Eine erste theoretische Auswertung der empirischen Befunde: ein Plädoyer für Parallelität 12. Ein Rahmenmodell der Sprachproduktion 13. Das Netzwerk als Produktionsmechanismus 13.1. Die Struktur 13.2. Die Kontrollstruktur 14. Zur Frage eines eigenständigen Kurzzeitgedächtnis 15. Einfach- versus Mehrfach- versus Vielfachabspeicherung 16. Aktivation 16.1. Grundbedingungen der Aktivation 16.1.1. Genese der Aktivation: die Spezifität des ideationellen Outputs 16.1.2. Vollaktivierung und Aktivationsschwelle 16.1.3. Aktivationssummation und Kompensation 16.2. Aktivationsbeeinflussende Faktoren 16.2.1. Intrinsische Ähnlichkeit 16.2.2. Extrinsische Ähnlichkeit: Die Silbenpositionskonstanz 16.2.3. Doppelquelligkeit 16.2.4. Kontextidentität 16.3. Maskierungen 16.4. Audibilität 16.5. Aktuelle versus nicht-aktuelle Verarbeitungsposition 16.6. Lokale Maximal-versus verteilte Minimalaktivation 16.6.1. Weitere Leistungen der non-lokalen Minimalaktivation 16.6.1.1. Häufigkeit der einzelnen Deskriptionsklassen 16.6.1.2. Die mentale Irrealität phonotaktischer Regeln 16.7. Aktivationsfluß und das Netzwerk 16.7.1. Verarbeitungsunterschiede auf der Phonem- und der Merkmalebene 16.7.2. Die Generierung von unorthodoxem Material 16.7.3. Zur Dauer der Interaktion 16.8. Grenzen der versprecherbegünstigenden Faktoren 16.9. Zur Verarbeitung der Initialposition 16.10. Zur Anzahl der erforderlichen Aktivationsmuster pro Äußerung 16.11. Das Aktivationsmodell im Kontrast zu herkömmlichen Theorien 16.12. Zwischenzusammenfassung und Schlußfolgerungen 17. Versprecherlokalisation und Stufigkeit 17.1. Verarbeitungsebene versus Verarbeitungsstufe 17.2. Kritische Diskussion zweier Planungs/Exekutionsmodelle 17.3. Die Notwendigkeit der Unterscheidung in eine Planungs- und eine Exekutionsstufe 17.4. Die Leistungen eines zweistufigen Produktionsmodells 17.5. Die Problematik eines Modells ohne die Planungs/Exekutionsdistinktion 17.6. Sind Versprecher Ausdruck einer Störung bei der Sprachplanung? 17.7. Diskussion gängiger Konzeptionen des Exekutionsmechanismus 17.8. Ein alternatives Planungs/Exekutionsmodell 17.8.1. Grundsätzliches 17.8.2. Detailaspekte 17.8.3. Weitere Leistungen des vorliegenden Modells 17.8.4. Realisation statt Exekution 18. Versuch einer Synthese 18.1. Integration (Teil 1): Der Informationsfluß als Schlüssel zum Verständnis des Sprachproduktionsprozesses 18.2. Integration (Teil II): Aktivation und Hyperaktivation 19. Zusammenfassung und Schlußfolgerung Literaturverzeichnis
Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.
Thomas Berg. A Revision Of The Author's Thesis (doctoral--universität Braunschweig, 1985). Includes Bibliographical References.