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Dichter für das "Dritte Reich" : biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie Band 6, Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie : 10 Autorenporträts

معرفی کتاب «Dichter für das "Dritte Reich" : biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie Band 6, Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie : 10 Autorenporträts» نوشتهٔ Rolf Düsterberg; Yannik Bothorn; Diane Els; Melanie Groeger; Karoline Sofie Ising; Karla Kosima Mersch; Marleen Quiel; Simon Raschke; Jana Sasse; Judith Schnittger، منتشرشده توسط نشر AISTHESIS Verlag GmbH & Co. KG در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das „Dritte Reich“ wurde nicht nur von Politikern, Militärs, Industriellen, Publizisten und Intellektuellen herbeigeschrieben, herbeigesehnt, herbeiagitiert und schließlich von ihnen etabliert und konsolidiert. Auch Schriftsteller leisteten ihren Beitrag dazu. Die nationalsozialistische Kultur- und Literaturpolitik setzte vor allem auf Autoren, die sich dem konservativ-nationalen und völkischen Milieu zugehörig fühlten. Denn die Literatur, wie die anderen Künste auch, sollte als „Waffe der politischen und weltanschaulichen Auseinandersetzung“ dienen.Die in diesem Band versammelten zehn biografischen Aufsätze stellen jeweils einen Autor vor, der sich zum Regime bekannte und dessen Texte von den Kulturinstitutionen des NS-Regimes gefördert, empfohlen und propagandistisch verwertet wurden. Über diese wie die meisten anderen der Diktatur verpflichteten Dichter und ihr Werk ist bisher nur wenig oder so gut wie nichts wissenschaftlich verlässlich bekannt. Sie werden bis heute von der Forschung weitgehend vernachlässigt – obgleich sie im Literatur- wie im politischen System des „Dritten Reichs“ von einiger, im Einzelfall auch großer Bedeutung waren, was manchmal auch in der Bundesrepublik Deutschland eine langfristige Fortsetzung fand. Die im 6. Band der Reihe Dichter für das "Dritte Reich“ konzis porträtierten zehn Autoren wurden ausnahmslos zwischen 1934 und 1944 mit einem oder mehreren Literaturpreisen des NS-Regimes ausgezeichnet, sechs waren Mitglied der NSDAP, vier übten darüber hinaus Funktionen in der Partei oder in einem oder mehreren ihrer angeschlossenen Verbände oder Institutionen aus; acht überlebten den Krieg: der ideologisch ambivalente Heimatdichter Ludwig Bäte und der "stille Parteifreund“ Kurt Kluge; der mecklenburgische Blut-und-Boden-Schriftsteller Rudolf Ahlers und der völkische Bauernfreund Heinrich Sohnrey; der sudetendeutsche Geschichtsverfälscher Karl Franz Leppa und der Memelländer Paul Brock; der den Krieg als Daseinszweck preisende Ulrich Sander und der Arisierungsprofiteur Karl Heinrich Bischoff sowie der Professor für "Rassen- und Kulturbiologie“ und Autor historischer Romane Walter Scheidt und schließlich der Zoologe und Jugendschriftsteller Franz Xaver Graf von Zedtwitz
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